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Zwanzig Zeilen Liebe

4,2(124)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Traue keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten.

Editionen (4)

ISBN9783869522920
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum31.08.15

Rezensionen & Bewertungen

124 Bewertungen

32 Rezensionen

4,2

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  • buchentdeckerin
    buchentdeckerin

    497 Follower

    5,0

    Eine Geschichte die nach wirkt, in einer Kulisse... die eigentlich Endstation bedeutet.

    "Zwanzig Zeilen Liebe", von Rowan Coleman, ist ein Buch mit einer gewissen Tiefe, Emotionalität und einer ganz leichten Prise Humor, welches ich sehr gerne las. Es geht um Stella, sie ist Hospizschwester im Mary Francis Hospiz, in London. Sie schreibt Briefe für die Patienten, die dann nach deren Ableben an den/die Empfänger/-in versendet werden. Bei einem Brief ist es leider so, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um diesen zu versenden und sie handeln muss. Der/die Leser/-in begleitet nicht nur Stella in diesem Buch, sondern auch Hugh, Hope und Vincent. Dreh- und Angelpunkt ist das Hospiz. Die Geschichte ist in 7 Nächten gegliedert und die Kapitel dazu mit jeweils abwechselnden Protagonisten. Zwischen drin sind dann die Abschiedsbriefe offengelegt💌. Es ist eine Geschichte die nebenbei, den Einblick in die Hospizarbeit zeigt. Trotzdem ist es auch romantisch, mit einen klang von Sanftheit und einer leichten Prise Humor. Das Buch ist nicht zu laut und auch nicht zu leise. Die Autorin hält perfekt die Balance zu den sehr emotionalen Themen wie Sterbeprozess, Tod, Beziehungstrennung und Beziehungsanfang etc.. Diese Balance lässt das Buch nicht zu schwer wirken, aber auch nicht zu plump bei solchen Thematiken erscheinen, was ich sehr gut gelungen fand🥰. Dieses Buch mit den verschiedenen Strängen der Protagonisten, dessen Wege sich kreuzen... erinnert nochmal daran was wirklich wichtig ist im Leben, um was man kämpfen möchte, das Vergebung mehr ist im Leben als nur "Entschuldigung" und "Tut mir leid!", dass jeder Moment die Möglichkeiten beinhaltet, die für uns selbst wichtig sind und man dafür und für dieses Leben auf der Erde dankbar sein sollte.❤️‍🔥

    30. Okt. 2024

  • goedi
    goedi

    83 Follower

    3,0

    Rührselig

    Das Buch konzentriert sich auf 3 Sichtweisen/Leben. Stella & Vincent - die Hospiz-Krankenschwester und ihr Mann, die mit einer Tragödie zu kämpfen haben Hope & Ben - eine Hospiz-Patientin & ihr Freund, die ihr Leben (endlich) beginnen möchten Hugh - ein einsamer Single, der schon früh seine Mutter verloren hat Die zwischen den einzelnen Kapiteln enthaltenen Abschiedsbriefe sind teilweise anrührend. Leider lernt man die Verfasser nicht weiter kennen. Sie sind kein Teil der Geschichte. Es wird auch in keinem Kapitel explizit darauf eingegangen, wie Stella die Briefe schreibt. Das Buch ist sehr kopflastig. Die Figurenzeichnung empfand ich als nicht stimmig. Gegen Ende werden z. B. Dinge über Stella geschrieben, die dem Bild, das man sich von ihr gemacht hat, widersprechen. Die Figur der Hope fand ich für ihre 21 Jahre viel zu unreif. Je länger das Buch geht, umso rührseliger wird es. Es konnte mich nicht so erreichen, wie es dem Thema angemessen gewesen wäre. Kann man lesen, muss man aber nicht.

    17. Juli 2025

  • schnilli83
    schnilli83

    42 Follower

    3,5

    Ein zartes Buch über das Abschiednehmen - das leider nicht ganz unter die Haut ging.

    Zwanzig Zeilen Liebe spielt in einem Setting, das man selten so nah erlebt: einem Hospiz. Allein diese Kulisse hebt das Buch von vielen anderen Geschichten ab – ein Ort, an dem das Leben langsam leiser wird und die Worte plötzlich noch mehr Gewicht bekommen. Genau das hat mich zu Beginn sehr neugierig gemacht. Die Grundidee hat mir gut gefallen, und ich habe das Buch insgesamt gern gelesen. Es hat mich sanft begleitet – wie eine ruhige Sommerlektüre. Doch genau da liegt auch mein Kritikpunkt: Die emotionale Tiefe hat mir gefehlt. Rowan Coleman hat es für meinen Geschmack nicht ganz geschafft, mich wirklich zu berühren. Ich blieb eher Beobachterin, statt ganz einzutauchen. Auch die Struktur mit den eingeschobenen Briefen – eigentlich ein schöner Gedanke – empfand ich manchmal eher als störend. Ich hatte das Gefühl, den Überblick zu verlieren, was schade war, weil gerade diese Briefe ja zentrale Momente darstellen sollten. Besonders bei einem Brief hatte ich das Gefühl, ihm nicht die Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, die er verdient hätte – einfach weil der Übergang so leise war. Am Ende fehlte mir ein runder Abschluss für eine der Geschichten, die mir im Verlauf besonders ans Herz gewachsen war. Es fühlte sich ein wenig so an, als würde ein leiser Abschied noch in der Luft hängen, ohne dass ich ihn miterleben durfte. Trotzdem: Zwanzig Zeilen Liebe ist ein Buch, das mit viel Feingefühl geschrieben wurde. Es unterhält auf sanfte Art, es bringt zum Nachdenken – auch wenn es für mich kein emotionales Highlight war. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen – für ein ruhiges, schönes Buch mit einem besonderen Schauplatz, das mir leider emotional nicht ganz nahgekommen ist.

    31. Juli 2025

3 von 32 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Rowan Coleman

ROWAN COLEMAN lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit dem Schreiben von Romanen. Zuletzt stand sie mit Einfach unvergesslich wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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