Blick ins Buch

Jugendbücher

Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

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Über das Buch

Lisas Mutter wurde als Kind fast entführt. Seither hat sie immerzu Angst, Lisa könnte auch entführt werden. Was vollkommener Quatsch ist, findet Lisa. Im Gegensatz zu ihr war ihre Mutter als kleines Mädchen nämlich niedlich und hatte keine kurzen watteähnlichen Haare und so große Vorderzähne wie Lisa. Als sie erfährt, dass aus dem Herrenhaus, das seit langer Zeit leer steht, ein Waisenhaus werden soll, beneidet sie die Kinder fast ein bisschen. Die müssen sich nicht mit ihren Eltern herumschlagen. Die sind frei. Sie saust auf ihrem Fahrrad los, um sich das Haus etwas genauer anzusehen. Lisa landet in einem schier unglaublichen Garten, wo alles mindestens so üppig und wild wächst wie im Dschungel. Sie begegnet dem Gärtner, und als der sie fragt, ob sie eines der Kinder sei, die hier demnächst einziehen werden, kann sie nicht anders: Sie bejaht und tischt dem netten Gärtner eine Geschichte auf, die sich gewaschen hat. Dass ihre Eltern entführt worden seien und man seither nie wieder etwas von ihnen gehört habe. Lukas, der Gärtner, nimmt Lisa mit zu sich nach Hause, wo er sich zusammen mit seiner Frau rührend um sie kümmert. Doch dann bietet er ihr eine Nuss an – und die Nussallergie, die Lisa immer für eine Erfindung ihrer Mutter gehalten hatte, stellt sich als äußerst real heraus. Lisa hat einen allergischen Schock und findet sich auf der Krankenstation des Waisenhauses wieder. Wie soll sie nur wieder von hier wegkommen? Denn niemand will ihr glauben, dass sie nicht hierher gehört. Leise schleicht sie die Treppe hinunter, und als sie Stimmen hört, versteckt sie sich im Schrank. Da öffnet sich die Schranktür und ein Junge sieht sie an. Ein Junge, der ihr verdammt ähnlich sieht.

Editionen (4)

ISBN9783867427920
VerlagSilberfisch
Erscheinungsdatum28.07.16

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

1 Rezensionen

3,5

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  • 4,0

    Danke an Netgalley und den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar. "Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte" ist ein unterhaltsames Lesevergnügen für Jung und Alt. Es gibt viele witzige Momente, aber auch ein wenig nachdenkliche Momente. Das Buch zeigt wie wichtig Freundschaft ist und was für eine Freundschaft von Bedeutung ist. Lisa ist ein wirklich süßes Mädchen, das ihr Herz am rechten Fleck hat. Ich fand es stellenweise sehr unterhaltsam ihre Gedankengänge zu verfolgen. Aus meiner Erwachsenenpersperktive kam mir Lisa manchmal allerdings deutlich jünger als ihre 11 Jahre vor. Die Spannungsmomente, die sich durch die Geschichte zogen haben mir sehr gut gefallen und haben der Geschichte noch einen zusätzlichen Pfiff gegeben. Das Ende kam für meinen Geschmack etwas sehr plötzlich. Ein abschließendes Kapitel wäre ganz gut gewesen. Der Schreibstil was gut zu lesen, nicht zu kindisch und für das Alter passend.

    7. Sept. 2022

Autorin / Autor

Über Alexa Hennig von Lange

Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman »Relax«, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie für Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke.

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