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Romane

Reise ans Ende der Nacht

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Über das Buch

Die Nacht kam 1932 in die Welt. Sie ist lang, wahrscheinlich wird sie ewig dauern. Die Reise des Kriegsfreiwilligen, Armenarztes, Weltverächters Ferdinand Bardamu ans Ende der Welt, dorthin, wo es keinen Grund zur Hoffnung mehr gibt, kein menschliches Gefühl, keinen Fortschritt, sondern nur den klaren Blick ins Nichts. Diese Reise hat die Welt erschüttert. Fast 20 Schauspieler setzen unter der Regie von Ulrich Lampen dieses Meisterwerk in Szene. Der Rhythmus der Prosa ist von Céline, akustisch erfahrbar wird das verstörende Kunstwerk erstmals in der Hörspielinszenierung des Bayerischen Rundfunks.

Editionen (5)

ISBN9783867170581
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum06.03.08

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

3 Rezensionen

4,1

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  • susannalbrecht
    susannalbrecht

    10 Follower

    „Nie oder so gut wie nie fragen die kleinen Leute nach dem *Warum* all dessen, was sie erdulden müssen. Sie hassen einander, das reicht." „Reise ans Ende der Nacht" ist vor allen Dingen sprachlich eine Wucht: In einer kraftvollen, rauen Sprache gibt uns der Antiheld Ferdinand Bardamu Einblick in seine Gedanken und Ansichten zur Welt - wütend, zynisch und ungeschönt. Schonungslos wird hier mit allem abgerechnet: mit dem Krieg, dem Militär, dem Kapitalismus, dem Bürgertum und eigentlich mit der ganzen Welt. Als der Roman 1932 veröffentlich wurde, galt vor allem der Sprachstil als Tabubruch. Auch wenn der Alltagsjargon und selbst Fäkalsprache in der Literatur heute nicht mehr besonders ist, hat dieser Roman dennoch nichts von seiner Kraft und Wortgewalt verloren. „Mehr hat man vom Leben nicht übrig behalten als dieses kleine, schreckliche Bedauern. Den Rest hat man unterwegs mehr oder weniger ausgekotzt, unter manchem Mühen und Würgen. Man ist nichts mehr als eine alte Laterne voll Erinnerungen, an einer Straßenecke, wo schon fast niemand mehr vorbeikommt." Ich muss zugeben, dass ich anfangs eine Weile gebraucht habe, um reinzufinden. Die ersten 100 Seiten muss man vielleicht einfach durchhalten. Es lohnt sich, versprochen.

    3. Jan. 2024

  • aske9193thimo
    aske9193thimo

    1 Follower

    4,0

    Ein wirklich sehr schönes Buch Cèline hat eine wunderbare aber für die Zeit eine "unschöne" . Sprache, es lohnt sich auch wenn die ersten 50 Seiten zäh und Langatmig sind. Bleiben Sie dran es lohnt sich.

    16. Juni 2026

  • aske9193thimo
    aske9193thimo

    1 Follower

    4,0

    Charles Bukowski hatte Recht der beste Roman der Letzten 2000 Jahre

    16. Juni 2026

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