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Romane

Die Elixiere des Teufels

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Über das Buch

Zahlreichen Kennern gilt er als Höhepunkt der fantastischen Erzählkunst E. T. A. Hoffmanns – der schaurig düstere Roman »Die Elixiere des Teufels« (1815/16). Überaus effektvoll verbindet Hoffmann hier klassische Sujets der Schauerromantik wie das Doppelgängermotiv mit der irrlichternden Suche nach der eigenen Identität. Seine Geschichte vom Mönch Medardus, der vom geheimnisumwitterten Teufelselixier kostet und den fortan brennende Leidenschaft und Mordlust verzehren, bis er sich seiner Herkunft gewiss wird, ist ein Glanzstück der deutschen Literatur.

Editionen (30)

ISBN9783866475519
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.09.10
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

7 Rezensionen

3,4

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    4,5

    Ich hatte bei diesem Buch an ein weiteres spannendes Märchen, in der Hoffnung auf ein wenig Wahnsinn und Tiefgang, des "Gespenster-Hoffmanns" gedacht und doch so viel mehr bekommen. Die Elixiere des Teufels ist ein vielschichtiges Werk, das durch seine psychologische Tiefe, seine meisterhafte Atmosphäre und die kluge Einbindung des Doppelgängermotivs beeindruckt. Zwar erfordert die langatmige Erzählweise Geduld, doch die Tiefe und Komplexität machen diesen Klassiker der schwarzen Romantik zu einem lohnenden Leseerlebnis. Hoffmann bietet hier nicht nur einen spannenden Schauermärchenplot, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über die Abgründe der menschlichen Seele. Absolute Empfehlung: Für Leser, die düstere, symbolreiche Geschichten mit philosophischem Tiefgang und psychologischer Komplexität schätzen, ist dieser Roman ein Muss – auch wenn er an einigen Stellen eine Straffung vertragen hätte.

    22. Jan. 2025

  • daxchan
    daxchan

    32 Follower

    3,0

    Klassiker, aber zu verwirrend

    Einerseits ein absoluter, Klassiker. Aber andererseits einfach nur verwirrend und überladen. Hoffmann hat mit diesem Werk zwar ein großartiges Werk seiner Zeit geschaffen, dass auch über die Zeit hinwegdauert und dass man verwirrt ist, ist gewollt. Allerdings versucht das Werk dann auch Antworten zu liefern. Dies ist nicht so bei "Der Sandmann", ein Werk, das eben einen letztlich ratlos zurücklässt. Denn durch die Antworten, die man bekommt, ist man eigentlich nur noch verwirrter. Ein Klassiker, aber steigt mit "Der Sandmann" ein.

    17. Mai 2026

  • dani.phantom
    dani.phantom

    32 Follower

    2,0

    Ein Klassiker der Gruselliteratur? Das Einzige, was mich hier gegruselt hat, ist der Schreibstil...

    Liest sich leider wie ein übler Fiebertraum. War nichts für mich; schade.

    4. Feb. 2024

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über E.T.A. Hoffmann

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) wuchs in Königsberg auf, studierte Jura und war nach dem Studium Assessor in Berlin, Posen, Plozk (Polen) und Warschau. 1807 ging er nach Berlin zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt von nun an als Musiker, Zeichner und Literat. 1808-1813 war er Kapellmeister, Komponist und Musikkritiker in Bamberg und erlebte mit den ersten phantastischen Erzählungen seinen Durchbruch als Schriftsteller. Ab 1814 lebte er wieder in Berlin und war führendes Mitglied der "Serapionsbrüder", eines literarischen Zirkels, dem u.a. auch Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und Friedrich de la Motte Fouqué angehörten. E.T.A. Hoffmann ist einer der großen deutschen Dichter der Romantik. Mit seinen bizarr-phantstischen Erzählungen schuf er eine neue Erzählform, deren übersinnliche Motive und groteske Züge auf die ganze Weltliteratur wirkten - von von E. A. Poe bis zu Oscar Wilde.

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