Blick ins Buch

Horror

Die Elixiere des Teufels.

3,4(49)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Mit »Die Elixiere des Teufels« schuf E. T. A. Hoffmann den Schauerroman der Schwarzen Romantik par excellence. Im Zentrum der Handlung steht die Figur des Kapuzinermönchs Medardus. Dessen fiktive Memoiren schildern seinen verschlungenen Lebensweg hin zu unheimlichen Schauplätzen und oftmals grotesk komischen Situationen, in denen sich Wahnvorstellungen und Realität zu vermischen scheinen. Während zu Beginn die vermeintlichen Elixiere des Teufels zum Katalysator der Handlung werden, treiben grausame Verbrechen, unerfüllte Leidenschaft, überraschende Wendungen, ein wiederkehrender Doppelgänger sowie die Auflösung eines geheim gehaltenen Familienfluchs die Handlung weiter voran. Von einem Besuch eines Kapuzinerklosters in Bamberg beeindruckt, verfasste E. T. A. Hoffmann »Die Elixiere des Teufels« in wenigen Wochen. Als literarische Vorlage diente Hoffmann »The Monk« von Matthew Gregory Lewis, die im Text ausdrücklich erwähnt wird. In zwei Teilen 1815 und 1816 bei Duncker & Humblot erschienen, und in einem raffinierten, doppelbödigen und oftmals komischen Stil verfasst, wurden seinerzeit die literarischen Qualitäten des Romans als Trivialliteratur verkannt. Dem vorliegenden Reprint diente die 1827 erschienene Ausgabe, die erstmals beide Teile in einem Band vereinte, als Vorlage.

Editionen (30)

ISBN9783428178698
VerlagDuncker & Humblot
Erscheinungsdatum29.06.22
Seitenzahl408

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

7 Rezensionen

3,4

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    4,5

    Ich hatte bei diesem Buch an ein weiteres spannendes Märchen, in der Hoffnung auf ein wenig Wahnsinn und Tiefgang, des "Gespenster-Hoffmanns" gedacht und doch so viel mehr bekommen. Die Elixiere des Teufels ist ein vielschichtiges Werk, das durch seine psychologische Tiefe, seine meisterhafte Atmosphäre und die kluge Einbindung des Doppelgängermotivs beeindruckt. Zwar erfordert die langatmige Erzählweise Geduld, doch die Tiefe und Komplexität machen diesen Klassiker der schwarzen Romantik zu einem lohnenden Leseerlebnis. Hoffmann bietet hier nicht nur einen spannenden Schauermärchenplot, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über die Abgründe der menschlichen Seele. Absolute Empfehlung: Für Leser, die düstere, symbolreiche Geschichten mit philosophischem Tiefgang und psychologischer Komplexität schätzen, ist dieser Roman ein Muss – auch wenn er an einigen Stellen eine Straffung vertragen hätte.

    22. Jan. 2025

  • daxchan
    daxchan

    32 Follower

    3,0

    Klassiker, aber zu verwirrend

    Einerseits ein absoluter, Klassiker. Aber andererseits einfach nur verwirrend und überladen. Hoffmann hat mit diesem Werk zwar ein großartiges Werk seiner Zeit geschaffen, dass auch über die Zeit hinwegdauert und dass man verwirrt ist, ist gewollt. Allerdings versucht das Werk dann auch Antworten zu liefern. Dies ist nicht so bei "Der Sandmann", ein Werk, das eben einen letztlich ratlos zurücklässt. Denn durch die Antworten, die man bekommt, ist man eigentlich nur noch verwirrter. Ein Klassiker, aber steigt mit "Der Sandmann" ein.

    17. Mai 2026

  • dani.phantom
    dani.phantom

    32 Follower

    2,0

    Ein Klassiker der Gruselliteratur? Das Einzige, was mich hier gegruselt hat, ist der Schreibstil...

    Liest sich leider wie ein übler Fiebertraum. War nichts für mich; schade.

    4. Feb. 2024

3 von 7 Rezensionen

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