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Seht, was ich getan habe

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Über das Buch

»Vater ist tot!« Zutiefst verstört starrt Lizzie Borden ihren Vater an, der blutüberströmt auf dem Sofa liegt. Auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden – ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Eindeutige Spuren sind an jenem schicksalhaften Morgen des 4. August 1892 kaum auszumachen, dafür häufen sich die Fragen. Denn während die Nachbarn in Fall River, Massachusetts, nicht begreifen, wie einer so angesehenen Familie etwas derart Grausames zustoßen kann, erzählen diejenigen, die den Bordens wirklich nahestehen, eine ganz andere Geschichte: von einem jähzornigen Vater, einer boshaften Stiefmutter und zwei vereinsamten Schwestern. Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, deren Erinnerung jedoch lückenhaft ist. Wo war sie zum Zeitpunkt der Morde? Saß sie wie so oft unter den Birnbäumen und träumte vor sich hin? Oder ist sie doch verantwortlich für diesen Albtraum?

Editionen (5)

ISBN9783866124356
VerlagPendo Verlag
Erscheinungsdatum01.02.18
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

55 Bewertungen

9 Rezensionen

3,1

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  • tastenklecks
    tastenklecks

    161 Follower

    4,0

    Kann man kaum weglegen!

    Eine fiktive Aufarbeitung eines True Crime Falles. Das verzeiht sehr viele Dinge, die unlogisch klingen. Wieso nimmt jemand ein Tatwerkzeugs eines anderen mit? Wieso gibt jemand einem Hinweise auf eigene Schuld? Pro Kapitel eine andere Perspektive. Nach fast jeder neuen POV habe ich jemand anderes verdächtigt. Manche Charaktere sind schwer zu ertragen und viele von ihnen haben einige WTF-Momente bescherrt! Hab das Buch innerhalb weniger Stunden weggesuchtet!

    22. Feb. 2026

  • me.vs.lupus
    me.vs.lupus

    154 Follower

    3,5

    Spannender Roman mit wahrem Hintergrund...

    11. Juni 2025

  • sams_study
    sams_study

    23 Follower

    2,5

    Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Das Buch habe ich letztes Jahr am Tag des Buches als Mystery Päckchen unter der Betitelung „True Crime“ zusätzlich zu einem anderen Werk ausgesucht. Ich fand es interessant, mal solch eine Story zu lesen, ohne zu wissen, was unter der Verpackung verborgen liegt. Es wird ein historischer Mordfall behandelt, der nie wirklich abgeschlossen wurde. Daher ist es ziemlich schwierig, aus diesem Grundsatz eine Handlungsgeschichte aufzubauen. Das hat man aus meiner Sicht sehr gemerkt. Man hat hier versucht Geschichte und Fiktion zu vereinen. Ich muss gestehen, ich konnte absolut Null Sympathie für die Hauptprotagonisten aufbauen. Lizzi war mir von Anfang an sehr komisch. Ich habe sie einfach nicht verstanden und ob die Figur damals wirklich so gehandelt hat, wie sie hier eben tat, kann ich nicht beurteilen. Emma ist einfach nur bedauernswert. Ein klägliche Version eines Menschen, die sich an Vergangenes klammert, es jedoch innerlich abstoßend findet und am liebsten gehen will – jedoch nicht tut. Aus meiner Sicht eine sehr charakterschwache Persönlichkeit, die sich von ihrer kleinen Schwester aufs äußerste manipulieren lässt. Vielleicht mag es zu jener Zeit normal gewesen sein, ich kann es nur bedauernd betrachten. Und Benjamin ist einfach nur ein gewaltbereiter Egomane, ja schon Narzisst, der alle die Schuld seines eigenen Scheiterns zuschiebt. Allgemein fand ich die ganzen Perspektivenwechsel nervig und die unregelmäßigen, nicht groß gekennzeichneten Sprünge in die Vergangenheit äußerst verwirrend. Ich brauchte oft einen Moment um zu verstehen, wo wir uns gerade in der Handlungsgeschichte befinden. Meiner Ansicht nach ein Buch mit Potential, dass nicht ausgeschöpft wurde. Es gibt noch viel Luft nach oben.

    18. Mai 2026

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sarah Schmidt

Nach ihrem Master of Arts im Fach Kreatives Schreiben begann Sarah Schmidt, als Bibliothekarin zu arbeiten. Dabei stieß sie 2005 auf die Geschichte von Lizzie Borden, die sie seither nicht wieder losließ. Ihre leidenschaftliche Suche nach den Hintergründen der Mordfälle brachte sie sogar dazu, mehrere Nächte im Haus der Bordens, das heute ein Bed & Breakfast ist, zu verbringen. »Seht, was ich getan habe« ist ihr Romandebüt, das international hoch angesehen wurde. Sarah Schmidt lebt mit ihrer Familie in Melbourne.

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