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An sich ganz gut, aber. Wie immer ein großes Aber, habe ich wohl momentan einfach zu viel Literatur in diese Richtung gelesen, dass es ab einem gewissen Punkt die Intensität verlor. Das Buch behandelt ein sehr ernstes und äußerst wichtiges Thema. Auch wenn der Thriller 2020 erschienen ist, könnte er nicht aktueller sein. Klimawandel oder wie es vor der Verharmlosung hieß: Klimakatastrophe. Genau auf solch ein beschriebenes Szenario könnten wir alle zusteuern. Das Buch hatte einen recht holprigen Start, fing sich in der Mitte recht gut ab, nur um mit einem Ende um die Ecke zu kommen, welches mir persönlich zu fahl war und unzufrieden zurückließ. Die Menge an Schauplätze und Personen waren überladen. Man hätte gut ein Drittel der Leute einfach weg lassen könne und wäre auf das gleiche Ergebnis gekommen. Der Perspektivenwechsel war an der ein oder anderen Stelle mehr störend als spannungserzeugend. Einige Handlungsstränge erschlossen sich mir nicht. Außerdem habe ich ab und an überlegt, ob der Autor ein auf George R. R. Martin tut. Uns wird vor Augen geführt, wie übelerregend Gierig ein kleiner Prozentsatz der Menschen ist. Ich könnte glatt kotzen, wenn man bedenkt, wie Realitätsnah die Handlungen unserer fiktiven Superreichen ist und wie skrupellos sie im echten Leben sind. Keiner schreckt davor zurück, mit möglichen Kollateralschäden zu rechnen. Nichtsdestotrotz wird man hier angeregt, sich gedanklich mehr mit der Thematik des Klimawandels auseinanderzusetzen und Leelas Beweggründe zu verstehen.
24. März 2026
An sich ganz gut, aber. Wie immer ein großes Aber, habe ich wohl momentan einfach zu viel Literatur in diese Richtung gelesen, dass es ab einem gewissen Punkt die Intensität verlor. Das Buch behandelt ein sehr ernstes und äußerst wichtiges Thema. Auch wenn der Thriller 2020 erschienen ist, könnte er nicht aktueller sein. Klimawandel oder wie es vor der Verharmlosung hieß: Klimakatastrophe. Genau auf solch ein beschriebenes Szenario könnten wir alle zusteuern. Das Buch hatte einen recht holprigen Start, fing sich in der Mitte recht gut ab, nur um mit einem Ende um die Ecke zu kommen, welches mir persönlich zu fahl war und unzufrieden zurückließ. Die Menge an Schauplätze und Personen waren überladen. Man hätte gut ein Drittel der Leute einfach weg lassen könne und wäre auf das gleiche Ergebnis gekommen. Der Perspektivenwechsel war an der ein oder anderen Stelle mehr störend als spannungserzeugend. Einige Handlungsstränge erschlossen sich mir nicht. Außerdem habe ich ab und an überlegt, ob der Autor ein auf George R. R. Martin tut. Uns wird vor Augen geführt, wie übelerregend Gierig ein kleiner Prozentsatz der Menschen ist. Ich könnte glatt kotzen, wenn man bedenkt, wie Realitätsnah die Handlungen unserer fiktiven Superreichen ist und wie skrupellos sie im echten Leben sind. Keiner schreckt davor zurück, mit möglichen Kollateralschäden zu rechnen. Nichtsdestotrotz wird man hier angeregt, sich gedanklich mehr mit der Thematik des Klimawandels auseinanderzusetzen und Leelas Beweggründe zu verstehen.
24. März 2026







