Die Stadt, in der die 16-jährige Mika lebt, gleicht dem Paradies: Blumen blühen überall, die Menschen lächeln einander freundlich an und die Sonne scheint 365 Tage im Jahr. Dennoch ist Mika nicht glücklich. Seit sie vor acht Jahren am staatlich angeordneten Persönlichkeitstest teilnehmen musste, ahnt sie, dass die Realität außerhalb von Seelenheide ganz anders aussieht, als sie das Fernsehen glauben machen will.
Ihre Vermutung bestätigt sich, als eines Tages ein fremder Junge auf der Mauer in ihrem Garten sitzt. Aaron gehört zu den 'Risikos', die als Kinder von ihren Eltern getrennt werden, weil sie sich zu Freidenkern entwickeln könnten. Die Regierung hat Angst vor ihnen, nennt sie Verbrecher – und sperrt sie ein. Aaron konnte fliehen und will nun das System stürzen, das ihn und Tausende andere aussortiert hat.
Mika ist vom ersten Moment an fasziniert von Aaron und begibt sich mit ihm auf die gefährliche Mission. Doch schon bald muss sie sich nicht nur mit Kopfgeldjägern auseinandersetzen, sondern auch mit Janna, die bei dem Test zum 'Machtmenschen' erkoren wurde.
Das sind die 4 Gruppen, in die diese Welt unterteilt ist. Ein Kampf, um die Herrschaft, wird zeigen, welche die beste Sektion ist.
Die Geschichte im Buch baut sich langsam auf und die Welt ist gut beschrieben. Manche Protagonisten sind gewöhnungsbedürftig, andere Personen schließt man recht schnell ins Herz.
Der Schreibstil ist leicht.
13. Jan. 2024
3,5
Harmonie💖, Macht👺, Ehrgeiz 🦿und Risiko 👥
Das sind die 4 Gruppen, in die diese Welt unterteilt ist. Ein Kampf, um die Herrschaft, wird zeigen, welche die beste Sektion ist.
Die Geschichte im Buch baut sich langsam auf und die Welt ist gut beschrieben. Manche Protagonisten sind gewöhnungsbedürftig, andere Personen schließt man recht schnell ins Herz.
Der Schreibstil ist leicht.
Die Idee hinter dem Buch fand ich super. Der Klappentext klang vielversprechend und machte neugierig. Beim Lesen hatte ich dann aber sehr schnell einen anderen Eindruck.
Das Buch liest sich wirklich rekordverdächtig schnell und einfach. Das liegt nicht zuletzt daran, dass zwar Handlung da ist, die aber geradezu gewürfelt erscheint. Außerdem ist das Worldbuilding sehr unvollständig, es gibt sehr wenig Zusammenhänge oder Hintergrundinformationen, alles scheint zusammenhanglos und komplett zufällig zu passieren. Da tauchen Charaktere auf, im nächsten Kapitel sind sie vergessen und nie wieder wichtig. Die Protagonisten stolpern nur so durch die Geschichte.
Die Welt der Handlung ist extrem klein und sehr leer. Normalerweise bilden sich Bilder in meinem Kopf, wenn ich lese, aber bei diesem Buch war das leider nicht der Fall. Die Charaktere wirken zweidimensional und unausgereift, hätten mehr Hintergründe, Motive und vor allem mehr Leben gebraucht.
Leider scheinen mir die Emotionen der Protagonistin nur teilweise nachvollziehbar zu sein, sie ist sehr naiv und auch alle anderen Charaktere sind sehr kindisch, faktisch auf ihren ständigen Streit reduziert, ihrem Alter meiner Meinung nach nicht angemessen. Sie wirken wie eine Kindergartenausflugstruppe…
Was ich allerdings wirklich problematisch fand, ist die Stigmatisierung der Geschlechter. Das kommt teilweise durch die Handlung, aber auch die Denkweisen der Charaktere, ihre Äußerungen und der generelle Ton des Buches drücken die Charaktere geradezu in ihre Geschlechterrollen.
Sehr auffällig, nicht schön.
Fazit: die Geschichte wirkt so, als wäre sie nur der erste Entwurf der Handlung, die dann noch mit Plastizität, Leben und Farbe gefüllt und ausgeschmückt werden muss. Es fehlt an Handlungssträngen, Diversität, Nebencharakteren, Beschreibungen und einfach an Inhalt.
Die Handlung entwickelte sich nicht langsam aus dem Geschehenen, sie war einfach so da und hatte nicht viel mit den Protagonisten zu tun.
Schade, nicht überzeugend :(
8. Feb. 2023
1,5
Da ist Luft nach oben
Die Idee hinter dem Buch fand ich super. Der Klappentext klang vielversprechend und machte neugierig. Beim Lesen hatte ich dann aber sehr schnell einen anderen Eindruck.
Das Buch liest sich wirklich rekordverdächtig schnell und einfach. Das liegt nicht zuletzt daran, dass zwar Handlung da ist, die aber geradezu gewürfelt erscheint. Außerdem ist das Worldbuilding sehr unvollständig, es gibt sehr wenig Zusammenhänge oder Hintergrundinformationen, alles scheint zusammenhanglos und komplett zufällig zu passieren. Da tauchen Charaktere auf, im nächsten Kapitel sind sie vergessen und nie wieder wichtig. Die Protagonisten stolpern nur so durch die Geschichte.
Die Welt der Handlung ist extrem klein und sehr leer. Normalerweise bilden sich Bilder in meinem Kopf, wenn ich lese, aber bei diesem Buch war das leider nicht der Fall. Die Charaktere wirken zweidimensional und unausgereift, hätten mehr Hintergründe, Motive und vor allem mehr Leben gebraucht.
Leider scheinen mir die Emotionen der Protagonistin nur teilweise nachvollziehbar zu sein, sie ist sehr naiv und auch alle anderen Charaktere sind sehr kindisch, faktisch auf ihren ständigen Streit reduziert, ihrem Alter meiner Meinung nach nicht angemessen. Sie wirken wie eine Kindergartenausflugstruppe…
Was ich allerdings wirklich problematisch fand, ist die Stigmatisierung der Geschlechter. Das kommt teilweise durch die Handlung, aber auch die Denkweisen der Charaktere, ihre Äußerungen und der generelle Ton des Buches drücken die Charaktere geradezu in ihre Geschlechterrollen.
Sehr auffällig, nicht schön.
Fazit: die Geschichte wirkt so, als wäre sie nur der erste Entwurf der Handlung, die dann noch mit Plastizität, Leben und Farbe gefüllt und ausgeschmückt werden muss. Es fehlt an Handlungssträngen, Diversität, Nebencharakteren, Beschreibungen und einfach an Inhalt.
Die Handlung entwickelte sich nicht langsam aus dem Geschehenen, sie war einfach so da und hatte nicht viel mit den Protagonisten zu tun.
Schade, nicht überzeugend :(