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Romane

Der Zauberberg

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Über das Buch

Dem Leben so fern: der Klassiker als Mammuthörspiel

Der junge Hans Castorp will seinen lungenkranken Vetter eigentlich nur drei Wochen im Schweizerischen Sanatorium besuchen. Dort eingelebt, wird er selbst zum Behandlungsfall. Fasziniert von der morbiden Stimmung bleibt Castorp sieben Jahre lang im Reich der Zeitentrückten, umgeben von todkranken Aufklärern, Hedonisten, Hypochondern und einer russischen Schönheit.

Hörspiel mit Konstantin Graudus, Felix Manteuffel, Karina Krawczyk
8h 38min

Editionen (39)

ISBN9783844550016
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum27.02.23

Rezensionen & Bewertungen

250 Bewertungen

51 Rezensionen

4,0

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  • kingofmusic
    kingofmusic

    224 Follower

    5,0

    Trotz Schwächen ein Meisterwerk 👍😎.

    Gipfelstürmer Ich habe es geschafft! Ich bin am Ziel! Ich habe den „Zauberberg“ erklommen und stehe am Gipfelkreuz 😎. Die Reise hat zwar keine sieben Jahre gedauert, aber mit mehr als drei Monaten war es doch schon ein beachtlicher (zeitlicher) Trip. Oft war ich kurz davor, die Reise abzubrechen, musste auch mal ein paar Tage Pause einlegen, um mich zu erholen, um Kraft zu tanken…Und doch habe ich mich immer wieder aufgerafft, bin weitergewandert, immer den Gipfel im Blick. Hat sich der Aufwand, hat sich die Zeit gelohnt? Ja und gleichzeitig nein. Ja, weil ich trotz allen unterwegs ausgestoßenen Flüchen, Verwünschungen etc. eine wunderbare (literarische) Reise hinter mir habe, die ich nicht so schnell vergessen werde. Nein, weil mir viele Passagen zu lang, zu philosophisch, zu viel belangloses Drumherum-Gerede war; der Roman hätte also gut (oder mindestens) 400 Seiten weniger haben können. Andererseits zeigt Thomas Mann hier (und insbesondere in den „langatmigen“ Passagen) sein ganzes Können als brillanter und (vielseitig belesener) Beobachter menschlicher „Untiefen“, Sitten und Gebräuche. Dies zeigt sich in Haupt- und zahlreichen Nebenfiguren, die mit zum Teil auf die Spitze treibenden ironisch und fein gezeichneten (auch mal filigranen) Merkmalen ausgestattet wurden, die den Leser:innen erlauben, tief in die Psyche oder die Gedankenwelt der Figuren „abzutauchen“ oder auch nur oberflächlich wahr zu nehmen – je nach Standpunkt und ob einem die Figur sympathisch ist oder nicht. Haltet mich für verrückt oder lebensmüde oder sonst etwas: mit (großem) zeitlichen Abstand werde ich dem Zauberberg einen weiteren Besuch abstatten – um dann hoffentlich wieder glücklich vom Gipfel hinab gucken zu können und zu denken „Du hast es (wieder) geschafft.“ 5* (trotz kleiner Kritikpunkte). © kingofmusic

    18. Feb. 2026

  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Am Anfang und eigentlich lange hat mir der Roman sehr gefallen. Es macht Spaß, die Eingewöhnung Hans Castorps zu verfolgen und die anderen Patienten und Beschäftigten kennen zu lernen. Ich mochte auch Manns ausschweifende und ironische Erzählart. Auch die philosophischen Abhandlungen, z.B. über das Vergehen der Zeit, fand ich schön. Und so widersinnig es ist: Ich hatte Lust, mich in eine Decke zu hüllen und Liegekur zu machen 😅 Aber zum Ende hin ist es mir doch auch sehr lange geworden und ich hatte immer weniger Lust, mich darauf zu konzentrieren.

    28. Okt. 2024

  • carsten
    carsten

    95 Follower

    5,0

    Wie aus drei Wochen sieben Jahre werden. Das Leben von Hans Castorp auf dem 'Zauberberg' mit herrlichen und teilweise unnötigen Abschweifungen. Sicher ein Buch, das man mehrmals lesen kann und wahrscheinlich auch sollte.

    2. Apr. 2026

3 von 51 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Thomas Mann

Thomas Mann wurde 1875 als Sohn einer Kaufmanns- und Senatorenfamilie in Lübeck geboren. Ohne Abitur und abgeschlossene Ausbildung arbeitete er als Redakteur beim »Simplicissimus«, bevor ihm der Roman »Buddenbrooks« (1901) und die Erzählung »Tonio Kröger« (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur, vier Jahre später musste der Schriftsteller aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Von 1933 an lebte Thomas Mann im Exil, erst in der Schweiz, ab 1938 in den USA. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955, kurz nachdem er zum Ehrenbürger der Stadt Lübeck ernannt wurde, in Zürich starb und in Kilchberg beerdigt wurde.

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