Blick ins Buch

Romane

Ein unvergänglicher Sommer

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Über das Buch

Isabel Allendes persönlichster Roman

Ein Autounfall bringt drei Menschen während eines Schneesturms in Brooklyn zueinander: Lucía, eine chilenische Gastprofessorin an der New York University, ihren Vermieter Richard, ebenfalls Professor der Universität und Evelyn, ein guatemaltekisches Kindermädchen. Kurz danach steht Evelyn plötzlich aufgelöst vor Richards Tür. Aus dem unbedeutenden Unfall wird Ernst: In ihrem Kofferraum ist eine Leiche. Sie kann nicht zur Polizei, denn sie ist illegal im Land. Die drei machen sich auf den Weg, um die Leiche verschwinden zu lassen. Es beginnt eine Reise in die eigene Lebensgeschichte, die sie für immer verändern wird.

Gelesen von Barbara Auer.

(9 CDs, Laufzeit: 10h 22)

Editionen (4)

ISBN9783844531091
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum20.08.18

Rezensionen & Bewertungen

72 Bewertungen

14 Rezensionen

3,6

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  • readtodream
    readtodream

    249 Follower

    4,5

    Eine wunderbare Geschichte von drei sehr unterschiedlichen Protagonisten mit tragischen Biografien, die durch das Schicksal zusammengeführt werden. Es beinhaltet ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebesgeschichte und man erhält Einblicke über die politische und soziale Lage Lateinamerikas.

    30. Juni 2024

  • 4,0

    Kein Sommerfeeling-Buch, aber sehr fesselnd und vielschichtig!

    Ich habe das Buch für meinen Strandurlaub in Spanien eingepackt und musste nach dem Lesen des ersten über mich selbst schmunzeln. Der Titel ist echt irreführend! „Mitten im Winter erfuhr ich endlich, dass in mir ein unvergänglicher Sommer ist." Dieses Zitat von Albert Camus wird dem Buch vorangestellt und ist die einzige Stelle, wo es um einen Sommer geht. Das Buch von Isabell Allende, 2017 erschienen, spielt im tiefsten Winter, inmitten eines Schneesturms in Brooklyn sowie in den Wäldern nahe Kanada. Es geht um einen Mord, illegale Migration und die Lebensgeschichten von Evelyn, Lucia, Richard, Cheryl und deren Familien. Die Schauplätze sind die USA, Guatemala, Chile und Brasilien. Obwohl das Buch bis auf das erwähnte Zitat nichts mit dem Sommer zu tun hatte, teilweise wirklich heftige und brutale Szenen enthielt, habe ich es gern gelesen. Die Art und Weise wie Isabell Allende ihre Charaktere zeichnet, die Geschichte der Länder und das soziokulturelle Wissen in ihr Buch einfließen lässt, ist wirklich herausragend.

    9. Aug. 2025

  • anni227
    anni227

    49 Follower

    4,0

    Keine Sommerlektüre

    Die eigentliche Geschichte spielt im Winter während eines Schneesturm. Durch einen Autounfall werden drei ganz unterschiedliche Menschen zusammen gewürfelt und müssen eine Leiche loswerden. Hauptsächlich geht es jedoch um diese drei Personen und ihre Familiengeschichten in Guatemala, Brasilien und Chile. Es geht um Flucht, Menschenhandel, Gewalt. Sehr lesenswert, aber keine leichte Sommerlektüre.

    28. März 2026

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Isabel Allende

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman »Das Geisterhaus« (dt. 1984). Es folgten viele weitere Romane. Im Hörverlag erschienen zuletzt »Amandas Suche« (2014), »Der japanische Liebhaber« (2015), »Ein unvergänglicher Sommer« (2018), »Dieser weite Weg« (2019), »Was wir Frauen wollen« (2021) und »Violeta« (2022). Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

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