Blick ins Buch

Historische Romane

Der Name der Rose

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Über das Buch

Ecos Weltbestseller Wort für Wort

Ein Mord erschüttert die Gemäuer des altehrwürdigen, weltberühmten Benediktinerklosters. Bruder William aus dem fernen Baskerville wird vom Abt mit der diskreten Klärung des Verbrechens beauftragt. Doch kaum beginnt William in den Katakomben zu ermitteln, wird der zweite Mönch tot gefunden.
Es gibt literarische Werke, die sind so präzise, klug und spannend geschrieben, da möchte man auf kein Wort verzichten. Umberto Ecos "Der Name der Rose" ist ein solches Buch. Man möchte bis in den letzten Winkel hören, wie William von Baskerville mit seinem Adlatus durch die Gänge der Abtei streift. Man möchte seiner zornigen Auseinandersetzung mit den Dominikanern lauschen und auch dem Wahnsinn in der Stimme des alten Bibliothekswächters Jorge.
Gert Heidenreich führt mit seiner Lesung souverän durch diesen historischen Krimi, in dem jede Silbe, jede Betonung, jeder Nachklang seinen unverzichtbaren Platz hat.

(3 mp3-CDs, Laufzeit: 26h 10)

Editionen (25)

ISBN9783844523867
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum16.05.16

Rezensionen & Bewertungen

304 Bewertungen

41 Rezensionen

4,0

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  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    3,5

    Das Buch lag zwei Jahre auf meinem SUB, es war ein Bücherschrankfund. Ich habe damals den Film gesehen und konnte mich noch vage an die Handlung erinnern. Im Grunde genommen handelt es sich um einen historischen Krimi, der in einem Kloster im 14. Jahrhundert spielt und in einer religiöse Rahmenhandlung eingebettet ist. Das Setting war überzeugend und anschaulich beschrieben. Die fast 800 Seiten lassen erahnen, dass der Roman doch einige Längen hat. Viele innere Monologe und religiöse Betrachtungen ziehen den eigentlichen Kriminalfall unnötig in die Länge. Sprachlich haben vor allem die langen Schachtelsätze und die lateinischen Passagen den Lesefluss ins Stocken gebracht. Es spielen viele Personen in dem Buch mit und tragen zur Handlung bei. Da muss man dran bleiben, um den Überblick nicht zu verlieren. Auf den Täter wäre ich am Ende nicht gekommen. Trotz allem ist es ein Buch, durch das ich verhältnismäßig zügig durchgekommen bin und ich habe auch immer wieder gern dazu gegriffen.

    21. Nov. 2025

  • luzifer
    luzifer

    359 Follower

    3,5

    „Du bist ein feuriger Geist, Ubertin, du brennst in der Liebe zu Gott wie im Haß auf das Böse.“ ~ William von Baskerville

    Umberto Ecos „Der Name der Rose“ ist ein beeindruckendes Werk, das auf faszinierende Weise Kriminalroman, philosophisch-theologische Abhandlung und historischen Roman miteinander verbindet. Die Themen, die Eco dabei behandelt, sind nicht nur vielfältig, sondern auch heute noch erstaunlich aktuell und werden kritisch und klug beleuchtet. Besonders die detektivische Ebene, mit ihren spannenden Ermittlungen und den regelmäßig auftauchenden Morden, sorgt dafür, dass die Handlung trotz ihrer Komplexität fesselnd bleibt. Auch die historischen Hintergründe und schockierenden Aspekte des mittelalterlichen Klosterlebens geben dem Roman eine besondere Tiefe. Die Sprache ist gehoben, aber gut verständlich, sodass man dem Gedankengang meist problemlos folgen kann. Allerdings gibt es immer wieder lange Monologe und Abschweifungen zu theologischen und philosophischen Themen, die nicht immer gleich relevant oder interessant erscheinen. Zusammen mit den zahlreichen lateinischen Passagen kann das Lesen dadurch phasenweise recht langatmig und mühsam werden. Auch die Vielzahl an Figuren macht es nicht leicht, den Überblick zu behalten – selbst wenn man die Geschichte bereits aus Film oder Theater kennt. Trotz dieser Längen bleibt „Der Name der Rose“ ein außergewöhnlicher Roman, der durch seine Mischung aus Spannung, historischer Authentizität und intellektueller Tiefe überzeugt. Ein Werk, das fordert, aber auch reich belohnt – und das zu Recht als moderner Klassiker gilt.

    „Du bist ein feuriger Geist, Ubertin, du brennst in der Liebe zu Gott wie im Haß auf das Böse.“ ~ William von Baskerville

    15. Okt. 2025

  • mag.dal
    mag.dal

    108 Follower

    5,0

    Ein meisterhaftes Buch!

    "Der Name der Rose" wurde mir damals von meiner Mama empfohlen. Zunächst war ich etwas skeptisch, doch ich wurde überrascht. Es hat mir gefallen, dieses Buch zu lesen, es war spannend und interessant. Natürlich war die Sprache an einigen Stellen etwas komplex. Wenn man jedoch aufmerksam liest, kann man alles verstehen.

    11. Okt. 2025

3 von 41 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Umberto Eco

Umberto Eco (1932–2016) promovierte nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Literatur in Turin 1954 zum Dr. phil. und war anschließend als Kulturredakteur tätig. Ab 1956 arbeitete er als Dozent und Mittelalterforscher, ab 1963 als Kolumnist. 1965 erhielt er einen Lehrauftrag in Florenz, 1966 folgte eine Professur in Mailand, 1971 eine Professur für Semiotik an der Universität Bologna. Seine Werke wurden vielfach übersetzt und mit renommierten Auszeichnungen gewürdigt. Mit »Das offene Kunstwerk« veröffentlichte er 1973 eine der einflussreichsten Arbeiten zur modernen Ästhetik. Dem breiten Lesepublikum wurde der Autor zahlreicher literaturtheoretischer und kulturwissenschaftlicher Schriften vor allem durch seine Erzählprosa bekannt: Die Romane »Der Name der Rose« (1982) und »Das Foucaultsche Pendel« (1989) avancierten zu internationalen Bestsellern. In den Folgejahren erschienen u. a. »Die Insel des vorigen Tages« (1995), »Baudolino« (2001), »Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana« (2004), »Der Friedhof in Prag« (2011) sowie »Nullnummer« (2015).

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