Blick ins Buch

Krimis

Der Name der Rose

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Über das Buch

Das Buch zum TV-Serien-Ereignis des Frühjahrs

Italien, 1327. In einem abgeschiedenen Benediktinerkloster kommt es innerhalb kürzester Zeit zu unheimlichen Todesfällen: Ein Mönch ertrinkt im Schweineblutbbottich, ein anderer springt aus dem Fenster und ein dritter liegt tot im Badehaus. Der Abt bittet den für seinen Scharfsinn weithin bekannten William von Baskerville um Hilfe. Bei seinen Nachforschungen schafft sich der ehemalige Inquisitor einen ebenso gnadenlosen wie mächtigen Feind. Die Spuren führen William und seinen jungen Adlatus in die labyrinthische Klosterbibliothek, über die der blinde Jorge von Burgos wacht …

Editionen (25)

ISBN9783423086608
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum18.04.19
Seitenzahl784

Rezensionen & Bewertungen

304 Bewertungen

41 Rezensionen

4,0

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  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    3,5

    Das Buch lag zwei Jahre auf meinem SUB, es war ein Bücherschrankfund. Ich habe damals den Film gesehen und konnte mich noch vage an die Handlung erinnern. Im Grunde genommen handelt es sich um einen historischen Krimi, der in einem Kloster im 14. Jahrhundert spielt und in einer religiöse Rahmenhandlung eingebettet ist. Das Setting war überzeugend und anschaulich beschrieben. Die fast 800 Seiten lassen erahnen, dass der Roman doch einige Längen hat. Viele innere Monologe und religiöse Betrachtungen ziehen den eigentlichen Kriminalfall unnötig in die Länge. Sprachlich haben vor allem die langen Schachtelsätze und die lateinischen Passagen den Lesefluss ins Stocken gebracht. Es spielen viele Personen in dem Buch mit und tragen zur Handlung bei. Da muss man dran bleiben, um den Überblick nicht zu verlieren. Auf den Täter wäre ich am Ende nicht gekommen. Trotz allem ist es ein Buch, durch das ich verhältnismäßig zügig durchgekommen bin und ich habe auch immer wieder gern dazu gegriffen.

    21. Nov. 2025

  • luzifer
    luzifer

    359 Follower

    3,5

    „Du bist ein feuriger Geist, Ubertin, du brennst in der Liebe zu Gott wie im Haß auf das Böse.“ ~ William von Baskerville

    Umberto Ecos „Der Name der Rose“ ist ein beeindruckendes Werk, das auf faszinierende Weise Kriminalroman, philosophisch-theologische Abhandlung und historischen Roman miteinander verbindet. Die Themen, die Eco dabei behandelt, sind nicht nur vielfältig, sondern auch heute noch erstaunlich aktuell und werden kritisch und klug beleuchtet. Besonders die detektivische Ebene, mit ihren spannenden Ermittlungen und den regelmäßig auftauchenden Morden, sorgt dafür, dass die Handlung trotz ihrer Komplexität fesselnd bleibt. Auch die historischen Hintergründe und schockierenden Aspekte des mittelalterlichen Klosterlebens geben dem Roman eine besondere Tiefe. Die Sprache ist gehoben, aber gut verständlich, sodass man dem Gedankengang meist problemlos folgen kann. Allerdings gibt es immer wieder lange Monologe und Abschweifungen zu theologischen und philosophischen Themen, die nicht immer gleich relevant oder interessant erscheinen. Zusammen mit den zahlreichen lateinischen Passagen kann das Lesen dadurch phasenweise recht langatmig und mühsam werden. Auch die Vielzahl an Figuren macht es nicht leicht, den Überblick zu behalten – selbst wenn man die Geschichte bereits aus Film oder Theater kennt. Trotz dieser Längen bleibt „Der Name der Rose“ ein außergewöhnlicher Roman, der durch seine Mischung aus Spannung, historischer Authentizität und intellektueller Tiefe überzeugt. Ein Werk, das fordert, aber auch reich belohnt – und das zu Recht als moderner Klassiker gilt.

    „Du bist ein feuriger Geist, Ubertin, du brennst in der Liebe zu Gott wie im Haß auf das Böse.“ ~ William von Baskerville

    15. Okt. 2025

  • mag.dal
    mag.dal

    108 Follower

    5,0

    Ein meisterhaftes Buch!

    "Der Name der Rose" wurde mir damals von meiner Mama empfohlen. Zunächst war ich etwas skeptisch, doch ich wurde überrascht. Es hat mir gefallen, dieses Buch zu lesen, es war spannend und interessant. Natürlich war die Sprache an einigen Stellen etwas komplex. Wenn man jedoch aufmerksam liest, kann man alles verstehen.

    11. Okt. 2025

3 von 41 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Umberto Eco

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman ›Der Name der Rose‹ (dt.1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

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