Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Was ihr wollt

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Über das Buch

William Shakespeare: Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will) Die Komödie in fünf Akten in Versen und Prosa entstand zwischen 1600 und 1602 und wurde am 2. Februar 1602 in London uraufgeführt. Der Erstdruck erfolgte 1623 in der sogenannten First Folio Ausgabe. Der Herzog von Illyrien, Orsino, liebt die Gräfin Olivia. Viola, die glaubt, ihren Zwillingsbruder Sebastian bei einem Schiffsunglück verloren zu haben, tritt als Knabe Cesario verkleidet in Orsinos Dienst und überbringt dessen Liebesbotschaften an Olivia. Als Sebastian wieder auftaucht, verwechselt Olivia ihn mit Cesario und verliebt sich ihn, wie schließlich Orsino seine Liebe zu Viola entdeckt. Die in dieser Ausgabe zugrunde gelegte Übersetzung stammt von August Wilhelm Schlegel und wurde erstmals 1797 bei Johann Friedrich Unger in Berlin gedruckt. Zur Schlegel-Tieck-Übersetzung: August Wilhelm Schlegel begann 1796 eine Gesamtübersetzung der Werke William Shakespeares, musste das Vorhaben jedoch 1810 nach 14 Dramen abbrechen. 1825 setzte Ludwig Tieck das Projekt unter Mitarbeit seiner ältesten Tochter Dorothea und Wolf Graf von Baudissins fort. 1833 schloss Dorothea Tieck mit der deutschen Fassung von Macbeth die bis heute als maßgeblich geltende sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung ab. 'Ich empfehle dringend die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung.' Marcel Reich-Ranicki Erstmals ins Deutsche übersetzt von Christoph Martin Wieland (1766). Die vorliegende Übersetzung stammt von August Wilhelm Schlegel. Erstdruck in: Shakspeare's dramatische Werke. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel, Bd. 2, Berlin (Johann Friedrich Unger) 1797. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 1, Herausgegeben von Anselm Schlösser. Berlin: Aufbau, 1975. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Willi, Tim Tempelhofer, 2015. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Editionen (24)

ISBN9783843049337
VerlagHenricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin
Erscheinungsdatum05.05.15
Seitenzahl88

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

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  • 4,0

    Shakespeare überzeugt noch Jahrhunderte später mit der richtigen Dosis Spannung und Humor.

    An die Sprache muss man sich erst gewöhnen, aber abgesehen davon ist es wirklich schnell gelesen und dabei nie langweilig. Durch die Verwechslungen fiebert man bis zum Ende mit.

    27. Okt. 2024

  • 5,0

    „Er lächelt mehr Linien in sein Gesicht hinein, als auf der neuen Weltkarte mit beiden Indien stehn.“

    Ein Shakespearestück zwischendurch ist immer ein Genuss. Es ist kaum möglich eine Seite zu lesen, ohne über einen hervorragend formulierten Satz zu stolpern. „Mein Diener, Herr? Die Welt war nimmer froh, Seit niedres Heucheln galt für Artigkeit.“ „Nun, möge dir Jupiter das nächste Mal, dass er Haare übrig hat, einen Bart zukommen lassen.“ „Eine Redensart ist nur ein lederner Handschuh für einen witzigen Kopf! Wie geschwind kann man die verkehrte Seite herauswenden.“ „Leute von solcher Beständigkeit sollte man auf die See schicken, damit sie alle Dinge treiben und nach allen Winden steuern müssten, denn wenn man nicht weiß, wo man hin will, so kommt man am weitesten.“ Wie immer werden Eigenschaften, Feststellungen, Beleidigungen etc. wortgewaltig verpackt, sodass man es immer wieder lesen möchte. ‚Was ihr wollt‘ ist locker und leicht, verliert dabei jedoch nicht an Leidenschaft. Ich werde es definitiv wieder lesen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    22. Nov. 2023

  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    4,0

    Mit herrlichen Verwirrnissen gespickt, wie man sie von Shakespeare kennt. Auch nach über 10 Jahren noch gern gelesen und in den schönen Reimen versunken.

    5. Sept. 2022

3 von 5 Rezensionen

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