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Sieben Nächte

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Über das Buch

Schließt Die Augen Und Zerbrecht Das Glas Es Ist Nacht, Ein Junger Mann Sitzt Am Tisch Und Schreibt. Er Hat Angst. Davor, Sich Entscheiden Zu Müssen. Für Eine Frau, Einen Freundeskreis, Einen Urlaubsort Im Jahr. Er Hat Angst, Dass Ihm Das Gefühl Abhandenkommt. Dass Er Erwachsen Wird. Doch Ein Bekannter Hat Ihm Ein Angebot Gemacht: Sieben Mal Um Sieben Uhr Soll Er Einer Der Sieben Todsünden Begegnen. Er Muss Gierig, Hochmütig Und Wollüstig Sein, Sich Von Einem Hochhaus Stürzen, Den Glauben Und Jedes Maß Verlieren. Sieben Nächte Ist Ein Streifzug Durch Die Stadt, Eine Reifeprüfung, Die Vor Zu Viel Reife Schützen Soll, Ein Letztes Aufbäumen Im Windschatten Der Jugend. Simon Strauß Erzählt Von Einem Jungen Mann An Der Schwelle, Der Alles Aufbringt, Um Sich Gewohnheit Und Tristesse Zu Verwehren. Er Muss Gierig, Hochmütig Und Faul Sein, Neiden Und Wüten, Völlerei Und Wollust Treiben. Sich Dem Leben Preisgeben, Um Sich Die Empfindung Zu Erhalten. Im Schutze Der Nacht Entwickelt Er Aus Der Erfahrung Der Sieben Todsünden Die Konturen Einer Besseren Welt, Eines Intensiveren Lebens. »simon Strauß Erzählt Von Einem, Der Auszog, Um Die Ewige Jugend Zu Suchen – Und Schreibt Ein Buch, Das So Klug Und Berührend Ist, Dass Man Ihm Auf Der Stelle Folgen Will.« Theresia Enzensberger »was Für Ein Leidenschaftliches, Angstfreies, Traditionstrunkenes, Zukunftsgieriges Kampfbuch Gegen Die Abgeklärtheit. Gegen Die Müdigkeit Der In-spuren-geher. Der Lebenswiederholer. Ein Pamphlet Für Die Offenheit Der Herzen!« Volker Weidermann

Editionen (3)

ISBN9783841213808
VerlagAufbau Digital
Erscheinungsdatum31.12.17
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

62 Bewertungen

13 Rezensionen

2,7

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  • 3,0

    Interessantes Thema, jedoch nur mittelmäßig umgesetzt

    Zunächst habe ich mit ziemlich wenig Motivation angefangen zu lesen, da ich es als Schulprojekt lesen muss, das Thema und die Grundidee konnten mich jedoch ziemlich schnell begeistern, da die Angst vor dem Erwachsenwerden und dem Übergang zu einem sich endlos wiederholenden Alltag für mich sehr ansprechend waren. Auch das Grundkonzept des Buches, dass der Protagonist in sieben Nächten jeweils um 7 Uhr eine der sieben Todsünden begeht und dann bis morgens um 7 Uhr einen siebenseitigen Bericht dazu schreibt, wie es ihm dabei ging, fand ich genial. Denn somit ist das Buch klar in Abschnitte geteilt. Ein Manko ist jedoch meiner Meinung nach, dass diese Berichte seiner Emotionen in diesen Nächten durch das Format des Buches tatsächlich nie sieben Seiten lang ist, was irgendwie schade ist. Außerdem hat das Buch, da der Autor jedes Kapitel tatsächlich in einer Nacht verfasst hat, eine sehr rohe, emotionale Sprache, was es irgendwie noch echter und persönlicher macht, aber gleichzeitig manchmal schwer verständlich. Jedoch ist die eigentlich geniale Idee in dem Buch nur mittelmäßig umgesetzt, denn die Todsünden werden meist nur kurz angeschnitten, es gibt wenig direkte Handlung und man bemerkt keine wirkliche Entwickelung des Protagonisten, auch wenn er eigentlich gerade durch eine große Reifeprüfung geht. Insgesamt also gute Idee und fantastisches Kozept, jedoch wenig fesselnd und überbringt nicht unbedingt die Botschaft, die es eigentlich haben soll, da es kaum Entwicklung gibt.

    19. Jan. 2026

  • lsna.x
    lsna.x

    20 Follower

    2,5

    Vorweg hab ich was komplett anderes erwartet. Der Protagonist befasst sich hauptsächlich mit Gesellschaftskritik, was ich teilweise ok finde aber es wird auch oft schnell langweilig. Es war ein starkes Metahpern-schreiben und entweder bin ich zu intellektuell eingeschränkt dafür oder es hat einfach vieles keinen Zusammenhang und Sinn gehabt. Mit 138 Seiten war es schnell durchgearbeitet aber für mich eigentlich eher enttäuschend.

    9. Aug. 2023

  • victory123
    victory123

    1 Follower

    1,0

    Sehr interessantes Konzept, die sieben Todsünden in sieben Nächten durchleben klingt als könnte es ein faszinierendes Buch werden. Nur die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Es ist, um es kurz zu fassen, einfach nur langweilig. Gerade aus dieser Thematik hätte man doch irgendwas halbwegs lesenswertes machen können, aber der Protagonist ist so fade und grau und seine "Umsetzung" der Todsünden ist absolut belanglos.

    12. Feb. 2024

3 von 13 Rezensionen

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