Blick ins Buch

Inspektor Takeda und der leise Tod

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Über das Buch

Mörderjagd – made in Japan. Kenjiro Takeda und die deutsche Kommissarin Claudia Harms im Stress: Erst entdecken sie auf einer Insel in der Elbe die Leiche eines Kindes. Dann wird in der HafenCity ein prominenter Internet-Unternehmer tot aufgefunden. Er ist offenbar mit hohem Tempo überfahren worden. Die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf die Witwe des Toten. Sandra Sassnitz verstrickt sich in Widersprüche und versucht, den Verdacht auf einen Geschäftspartner ihres Mannes zu lenken. Claudia Harms misstraut ihr sofort; Takeda jedoch, ohnehin fasziniert von europäischen Frauen, droht ihren besonderen Reizen zu erliegen. Das ungewöhnlichste Ermittlerpaar der deutschen Polizei.

Editionen (2)

ISBN9783841213075
VerlagAufbau Digital
Erscheinungsdatum17.05.17
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

78 Bewertungen

12 Rezensionen

4,1

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  • willundwill
    willundwill

    64 Follower

    3,5

    🔎🌁 Takeda & der leise Tod – atmosphärisch, fesselnd, mit Hamburger Flair ⚓

    Als ich den zweiten Band von Henrik Siebolds Takeda-Reihe gelesen habe, fühlte ich mich sofort wieder in die ruhige, atmosphärische Welt Japans hineingezogen. Takeda ist nach wie vor eine sehr sympathische Figur – auch wenn mir sein Alkoholkonsum und manche sentimentalen Passagen diesmal ein bisschen zu viel waren. Die Handlung hat mich insgesamt interessiert, aber im Vergleich zum ersten Band wirkte sie für mich etwas schwächer. Manche Passagen empfand ich als überzogen, und der Kriminalfall war an ein paar Stellen verwirrend. Außerdem gab es so viele Nebencharaktere, dass ich hin und wieder den Überblick verloren habe. Die Einblicke in die japanische Kultur und die psychologischen Facetten der Figuren haben mir jedoch wieder sehr gefallen und geben der Geschichte Tiefe. Die Auflösung am Ende hat alle Fäden noch einmal gut zusammengeführt und mich zufrieden zurückgelassen. Insgesamt hat mir das Buch Spaß gemacht, auch wenn es nicht ganz an den ersten Band heranreicht – ich bin trotzdem neugierig, wie es mit Takeda weitergeht.

    7. Feb. 2026

  • 4,0

    Der zweite Fall führt Inspektor Takeda in die Untiefen des Hamburger Drogenmilieus. Inwiefern die Droge Crystal Meth mit einem japanischen Studenten verbunden ist, der 1871 in Deutschland studierte, erfahren wir ganz nebenbei in diesem Buch. Takeda zerbricht sich derweil den Kopf, wie der Mord an einem Baby mit Crystal Meth und der Hamburger Drogenszene zusammenhängt. Dieser Fall übertrifft Band 1 in Spannung um Längen. Allerdings blickte mir Takeda hier etwas zu tief ins Glas. Auch wenn ich verstehe, dass ihn die Gespenster seiner Vergangenheit nicht loslassen, waren mir seine Alkoholexzesse und sein rüdes Verhalten doch etwas zu viel des Guten. Deshalb ein Stern Abzug. Es bleibt zu hoffen, dass Takeda in Band 3 wieder die Kurve kriegt. Mehr zum Buch findet Ihr hier: https://youtu.be/i3ilBnlyKIQ Viel Spass beim Lesen!

    20. Dez. 2023

  • beckham66
    beckham66

    38 Follower

    5,0

    Teil 5 der Serie um die Kommisarin Claudia Harms und ihrem japanischen Kollegen Ken Takeda. Was soll ich sagen, ich liebe diese Serie. Kurzweilig und unaufgeregt zu lesen und Hamburg wird einem auch immer näher gebracht. Einfach toll.

    10. März 2026

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Henrik Siebold

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter seinem Namen Daniel Bielenstein hat er bisher zahlreiche Romane und Jugendbücher veröffentlicht. Er lebt in Hamburg. 2016 erschien bei Aufbau Taschenbuch sein Kriminalroman „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“.

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