Blick ins Buch

Liebesromane

Die Frauen von Kilcarrion

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Über das Buch

Der Debütroman der Bestsellerautorin in neuer Übersetzung. Ein emotionaler Familienroman über ein irisches Landgut und drei Generationen von Frauen, die mehr verbindet, als sie sich eingestehen.

Kates Verhältnis zu ihren Eltern war immer schwierig. Als junge Frau hat sie Irland verlassen, unverheiratet und schwanger, um in London neu anzufangen. Bei ihrer eigenen Tochter wollte sie alles besser machen. Kates unstetes Leben jedoch belastet die Beziehung zu der mittlerweile sechzehnjährigen Sabine. Als die Kluft zwischen ihnen immer größer wird, macht sich Sabine auf den Weg nach Irland, um auf Gut Kilcarrion ihre Großmutter kennenzulernen.

Joy freut sich darauf, ihre Enkelin zu sehen. Sie hofft, dass sie zu ihr die Verbindung aufbauen kann, die sie zu ihrer Tochter Kate so schmerzlich vermisst. Aber Sabines unbefangene Art wirbelt das Leben auf Kilcarrion durcheinander und zwingt Joy, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht. Und alle drei Frauen müssen sich fragen, ob sie bereit sind, zu verzeihen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen.

In ihrem ersten Roman schreibt Jojo Moyes über das besondere und oft komplizierte Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern. So emotional, so einzigartig, wie wir es von ihr kennen. Neu übersetzt von der Übersetzerin des Nr. 1-Bestsellers Ein ganzes halbes Jahr.

Editionen (10)

ISBN9783839897430
VerlagArgon
Erscheinungsdatum24.05.23

Rezensionen & Bewertungen

298 Bewertungen

43 Rezensionen

3,7

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  • caroline1964
    caroline1964

    329 Follower

    3,0

    Habe alle Bücher von Jojo Moyes gelesen und es war definitiv das Schlechteste!

    10. Okt. 2025

  • 5,0

    Toller Mehrgenerationen Roman

    Die Frauen von Kilcarrion ist ein Mehrgenerationen Roman. Im Gegensatz zu einigen schlechten Bewertungen, hat mir das Buch gut gefallen. Ich habe es als Hörbuch gehört und Sprecherin Luise Helm konnte mich von Anfang an fesseln. Es geht um Mütter und Töchter, in diesem Fall um Großmutter Joy, Tochter Kate und Enkeltochter Sabine. Alle haben zueinander kein sonderlich gutes Verhältnis. Als Katie jung schwanger wurde, verließ ihre Heimat Irland und floh praktisch nach London. Sie wollte mit ihrer Tochter Sabine alles besser machen und scheitert in mehreren Beziehungen. Als die Probleme als alleinerziehende Mutter immer größer werden, schickt sie Sabine gegen ihren Willen nach Irland zu ihren Großeltern. Sabine ist geschockt über die Lebensart ihrer betagten Großeltern, doch nach und nach empfindet sie das raue Landleben, die Pferdezucht der Großeltern gar nicht mehr so schlimm. Als ihr Großvater im Sterben liegt, ihre Mutter Katie nach Kilcarrion kommt, wird es für Großmutter, Tochter, Enkelin Zeit, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Dazu blicken sie Jahre zurück, als Joy Edward in der Kronkolonie Hongkong kennen und lieben lernt und weitere Starionen ihres Lebens, die weitreichende Folgen bis in die Zukunft haben sollen. Erst am Sterbebett ihres Mannes kann Joy darüber sprechen. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Der Roman spielt in mehreren Zeitebenen, die die Vergangenheit von Joy und Edward betreffen. Des Weiteren gibt es einen Perspektivenwechsel zwischen Joy, Katie und Sabine, den ich absolut fesselnd empfand. Joy erleben wir viel in der Vergangenheit und ich mochte sie sehr gerne, fragte mich aber zeitgleich, wo ist die junge Frau aus Hongkong geblieben bzw. das verliebte Paar? Stück für Stück erfährt man viele Dinge aus Joys Leben und deren Auswirkungen auf Katie und letztendlich auch auf Sabine. Die Figuren sind detailliert und originell ausgearbeitet, ich konnte mir jeden einzelnen vorstellen, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Zukunft. Die Zerwürfnisse zwischen Großmutter, Tochter, Enkeltochter sind spürbar. Am erwachsensten empfand ich Sabine, sie ist die erste, die Tacheles redet, die Dinge auf dem Punkt bringt und sich ihren Großeltern annähert. Die vielen Tagesregeln, wer was und wann machen darf, findet sie gar nicht mehr so schlimm. Endlich hat ihr Leben feste Komponenten. Das Verhältnjs zu ihrer Mutter wird ebenfalls mit deren Auftauchen in Irland auf eine harte Probe gestellt. Auch Katie muss mit ihrer Vergangenheit abschließen, dazu gehört vor allem ein Gespräch mit ihrer Mutter Joy. Es hat ewig gedauert, bis die beiden Sturköpfe zueinander finden. Und plötzlich war es gar nicht mehr so schlimm, den Fakten ins Auge zu sehen. Auch die Nebenfiguren sind toll gezeichnet, die meisten lernen wir in Irland bei Joy und Edward kennen. Katie wird dadurch hauptsächlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und Sabine fühlt sich seit langem richtig geborgen. Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen bzw. gehört, es konnte mich sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart mitreißen. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.

    2. Juni 2024

  • loepy
    loepy

    5 Follower

    3,0

    Ein wenig langatmig

    9. Juni 2024

3 von 43 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jojo Moyes

Jojo Moyes hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Mit ihrem Roman Ein ganzes halbes Jahr, der in Hollywood verfilmt wurde, gelang ihr international der Durchbruch. Auch in Deutschland stand der Roman wochenlang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von vielen weiteren großen Erfolgen. Jojo Moyes lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Essex.

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