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Biografien

Mordmethoden

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Über das Buch

Kriminalfälle, die die Welt schockierten.

Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schauen Sie dem Autor über die Schulter! Mark Benecke erzählt kurzweilig von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein, weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei schöpft er aus seinem riesigen Wissensschatz und zeigt die Fortschritte in der naturwissenschhaftlichen Kriminalistik auf.

Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Sie gruseln - und faszinieren!

Editionen (2)

ISBN9783838706474
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum21.04.11
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

77 Bewertungen

11 Rezensionen

3,7

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  • bookbutterflies
    bookbutterflies

    413 Follower

    4,0

    In „Mordmethoden“ nimmt Mark Benecke seine Leserinnen und Leser mit in die Welt der forensischen Kriminalistik – dorthin, wo Würmer, Maden und Insekten zu wichtigen Zeugen werden und wissenschaftliche Methoden oft mehr sagen als jede Zeugenaussage. Anhand realer Kriminalfälle zeigt er, wie Todesumstände rekonstruiert werden können und wie eng Wissenschaft und Ermittlungsarbeit miteinander verflochten sind. Dabei geht es um außergewöhnlich spannende und teils weltbekannte Fälle. Besonders eindrücklich ist zum Beispiel die Entführung von Charles Lindberghs Sohn mit all ihren Ungereimtheiten, die bis heute für Diskussionen sorgen. Auch die Konservierung von Lenin, der Fall eines Pastors und die Problematik von Indizienbeweisen werden thematisiert. Hinzu kommen Einblicke in bekannte Fälle wie Jeffrey Dahmer oder O. J. Simpson, die zumindest in Teilen beleuchtet werden. Benecke verknüpft diese Geschichten mit seinem enormen Fachwissen und ordnet die damaligen Ermittlungen aus heutiger wissenschaftlicher Sicht neu ein. Zwischendurch baut er immer wieder erklärende Passagen ein, in denen er Hintergründe vertieft – etwa zum Jurysystem in den USA oder zum genetischen Fingerabdruck. Diese Einschübe liefern wertvolle Informationen und helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Allerdings werden sie oft mitten im laufenden Kapitel eingefügt, was den Lesefluss des eigentlichen Falls manchmal etwas unterbricht. Man wird gerade in eine Geschichte hineingezogen – und landet plötzlich in einer Art Mini-Exkurs. Inhaltlich spannend, stilistisch aber nicht immer ganz optimal platziert. Insgesamt führt Benecke sehr bewusst durch die Fälle. Er lenkt die Gedanken der Lesenden manchmal in eine bestimmte Richtung, nur um später aufzuzeigen, wie schnell man selbst vorverurteilt und glaubt, sich ein klares Urteil bilden zu können. Um dann festzustellen: Die Wissenschaft ist oft der deutlich bessere und zuverlässigere Beweisführer. Das regt zum Nachdenken an – nicht nur über einzelne Fälle, sondern über unser eigenes Urteilvermögen. Was den Stil angeht, ist „Mordmethoden“ sehr zugänglich geschrieben. Auch als Laie fühlt man sich gut abgeholt. Fachliche Inhalte werden verständlich erklärt, ohne dass es sich wie ein trockenes Lehrbuch anfühlt. Gleichzeitig bleibt Benecke sachlich und verzichtet auf reißerische Effekte. Stattdessen gibt es eine feine Prise Humor, die man von ihm kennt und die das Lesen angenehm auflockert, ohne den ernsten Themen die nötige Würde zu nehmen. Meine persönliche Meinung fällt insgesamt sehr positiv aus. Das Buch ist hervorragend geschrieben, inhaltlich dicht und voller faszinierender Einblicke in die moderne Kriminalistik. Besonders gefallen hat mir, wie klar wird, wie komplex Wahrheitsfindung ist – und wie trügerisch unser erster Eindruck oft sein kann. Die ausgewählten Fälle sind durchweg spannend und abwechslungsreich, von historischen Kriminalgeschichten bis zu bekannten Prozessen der jüngeren Vergangenheit. Kleine Abzüge gibt es für die teilweise ungünstig platzierten Einschübe, die den Lesefluss gelegentlich bremsen. Diese Passagen sind zwar interessant und sinnvoll, hätten aber manchmal etwas eleganter eingebettet werden können. Trotzdem überwiegt für mich ganz klar der positive Eindruck. „Mordmethoden“ ist ein sachliches, kluges und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das informiert, fasziniert und immer wieder zum Hinterfragen der eigenen Sichtweise anregt. Man merkt auf jeder Seite, wie sehr Benecke für sein Fach brennt – und schafft es, diese Begeisterung weiterzugeben. Von mir bekommt das Buch daher 4 von 5 Sternen: spannend, lehrreich und mit genau der richtigen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor.

    7. März 2026

  • 4,0

    Nicht mein Highlight aber es war an machen Stellen spannend

    Das Buch war okay. Hatte auf jeden Fall ein paar spannende Momente und die Mordfälle waren interessant, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. War gut für zwischendurch, aber kein Highlight für mich. Trotzdem – wer auf Kriminalfälle steht, kann’s sich mal anschauen.

    Nicht mein Highlight aber es war an machen Stellen spannend

    28. Mai 2025

  • lyrebird
    lyrebird

    29 Follower

    3,5

    Wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe, kann ich euch gar nicht sagen. Aber ich liebe alles, was mit Forensik und Todesfällen zu tun hat. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch. Natürlich wusste ich, dass es sicherlich nicht im Roman-Stil, sondern eher als Sachbuch geschrieben sein wird. Von Mark Benecke habe ich bisher nichts gelesen, habe aber auch einige seiner anderen Bücher bereits in meinem Besitz. Auch die Vorträge etc. kenne ich. Ich bin großer Fan von dem wie und was er macht. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Buch etwas schwergetan habe. Die Texte kamen mir teilweise etwas wirr vor. Ich hatte das Gefühl, das die Sachhinweise nicht immer Rund formuliert wurden, sodass man den Zusammenhang nicht immer greifen konnte. Gut, dass ich durch mein Interesse an True Crime schon von fast allen Handelnden Todesfällen gehört und Informiert war. Ich glaube sonst wäre ich noch etwas verlorener. Was aber richtig gut gelungen ist, sind die Beschreibungen seiner Arbeit. Man merkt einfach, dass das genau sein Gebiet ist. Die Kapitelstrukturierung wurde in meinen Augen auch eher schlecht gewählt, ob der Autor nun etwas dafürkann oder in den Augen aller Schlüssig war, weiß ich nicht. Aber es gibt einen Fließtext je Kapitel und ab und zu (mal mehr, mal weniger) Einschübe zum Thema aber das eigentliche Kapitel Endet mitten in der Story und dann fangen neue aber passende andere Fälle an. Da musste ich erstmal mit zurechtkommen und mir genau überlegen, was ich denn jetzt zuerst Lese. Erst den Fließtext oder den Einschub? Ich meine meistens hat das ja einen Sinn, wenn ein Einschub kommt. Jedenfalls hat mich das hier in meinem Lesefluss dann doch sehr gestört. Und genau das ist der Grund, warum das Buch „nur“ eine Bewertung von 3.5 bekommen hat, denn ansonsten rund um die Fakten ist es ein wunderbares Sachbuch. Dennoch wird dieses Buch definitiv nicht das letzte von Mark Benecke gewesen sein, ganz im Gegenteil. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bücher. .
Fazit: Grundsätzlich ein sehr gutes Buch über True Crime, in dem der Autor seine Erfahrungen wunderbar mit einbringt. Leider hat mich die Struktur des Buches ein wenig durcheinander brachte

    19. März 2026

3 von 11 Rezensionen

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