Blick ins Buch

Sci-Fi

Paradise One

3,6(38)
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Über das Buch

Nervenzerfetzende Spannung in den finsteren Tiefen des Weltraums

Das Sonnensystem ist besiedelt, und die Menschheit breitet sich im All aus. Es gibt sogar eine extrasolare Kolonie, Paradise-1, auf der Tausende Kolonisten ein neues Leben begonnen haben – bis die Kommunikation abgebrochen ist. Jetzt wird Agentin Alexandra Petrova und die Crew der Artemis auf die lange Reise nach Paradise-1 entsandt, um herauszufinden, was passiert ist. Doch das, was sie dort finden, übertrifft ihre schlimmsten, grauenvollsten Albträume.

Ungekürzte Lesung mit Martin Bross
23h 29min

Editionen (2)

ISBN9783837167917
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum12.08.24

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

11 Rezensionen

3,6

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  • nisanur24
    nisanur24

    1195 Follower

    2,5

    Sci-Fi, über das niemand spricht.

    Tja, glasklar, weil es einfach nicht gut ist. Ich habe mich auf krankhafte Gehirn-Fresserei gefreut. Auf brutale, blutige Auseinandernehmungen… vllt zu viel erwartet. Vllt. Aber lasst mich euch mal den ganzen Bums hier erst erzählen, damit ihr nicht 240 Seiten lang lesen müsst, wie unsere Protagonisten von einem Ende des gecrashten Raumschiffs zum anderen rennen.Oder damit ihr nicht enttäuscht nach 850 Seiten feststellen müsst, dass ihr von diesem Buch mies gaslighted wurdet. Denn alles, was es „verspricht“, bekommt ihr eventuell – eventuell!! erst in Band 2. 😂 Alsoooooo. Um was geht es? Kurz zusammengefasst und Achtung SPOILER!!!!! Liest es dennoch. Lieutenant Alexandra Petrowa (oder auch Saschenka, wie so gerne ihre Mutter und der komische beseuchte KI sie nennt) arbeitet in der Brandwache und verfolgt einen langgesuchte Serienmörder, sie bitet die Brandwache ihre Pistole freizugeben damit sie das ganze eine Ende setzen kann, welche bitte aber warum auch immer abgelehnt wird. So, ohne Waffe ohne Stärkung verfolgt sie ihn dennoch weiterhin und findet sich bald in seine komische Loft wider mit nicht sprechende sehr sehr sehr hungrige und ziemlich verstörte nackige Menschen. (Deren Gehirn ist so befallen das die an nicht anderes denken können als an das fressen. Sind praktisch Zombies.) Die festnahme läuft beinahe schief, woraufhin sie von Direktorin Lang auf das Raumschiff Artemis versetzt wird, mit dem sie Paradies One– die neue Koloniewelt – besuchen soll, um sicherzugehen, dass die drauf lebende Kolonie wohlauf ist. Denn Spoiler. Die haben seit mehreren Monaten kein einzigen Kontakt zu Paradies one aufnehmen können und jedes einzelne Raumschiff was die Brandwache in die Richtung geschickt hat wird attackiert und alle Passagierer verschwindet. Also sagen wir mal wie es ist, Direktorin Lang schickt sie, Saschenka in den sicheren Tod. Die Reise bis Paradies One dauert Monate, welche sie und + anderen drei Passagiere in einer Kryokapsel im 3 Monatigen Tiefschlaf verbringen sollten, bevor sie von der Schiffs-KI Actaeon geweckt werden. Doktor Zhang. Sam Parker, der Raumschiffpilot. Und ein sich immer wieder neu erschaffender Roboter namens Rapscallion sind die andere Passagieren. Nachdem von eine andere Raunschiff gecrusht werden, was beinah alle noch im kalte Schlaf tötet, beginnt die große Rumrennerei. Im weiten All entdecken sie auch andere Kampfschiffe und Raumschiffe die offenbar die Aufgabe haben, alle Raumschiffe die Paradies One „betreten „ möchte zu vernichten. Nach diese erste Explosion verabschiedet sich auch die intelligente Schiffs-KI, die von diesem komischen Alien-Parasiten Basilisk befallen wird, und somit sind sie von allen Planeten und von jeder Hilfe abgeschnitten. Sie müssen nun schauen, wie sie überleben und wie sie ihre Mission erfüllen und Paradies one erreichen. Was nicht so einfach scheint denn der Basilsiks gelang in jeder System und Gehirne und macht einem „verrückt“, „besessen“ whatever. Nach viel Blabla und noch mehr hinhalten wird jemand an Bord ENDLICH! mit diesem Parasiten infiziert und da ist das ganze eigentlich auch schon vorbei 😂😂 Am Ende schaffen die doch noch auf Paradies One – und finden den Planet ohne Bevölkerung. (Wie wunderlich… ) The End. Das alles wäre auch tatsächlich interessant zumindest ein intensives und vielleicht sogar genießbares Buch wenn man all das man in 300 Seite gepackt hätte. Lass 400 sein … aber 850 hierfür? Sehe ich nicht ein. Märchenstunde mit Nisa. Let’s go. Ich weiß, es kommt jetzt vielleicht komisch, nach diesem Beginn aber so ganz verschwendete Zeit war es dann doch nicht, denn an ein paar Stellen hat es mir tatsächlich auch „gefallen“ und ich bleib ja offensitlich dran denn wollte erfahren, wie es endet. (Spoiler: Es endet nicht 😂 Wir bekommen nicht mal ein gescheites Ende.) Ich hatte einfach viel mehr erwartet – von der Seitenzahl her, vom Klappentext, vom Beginn der Story (welche übelst nice angefangen hat) und auch von dem ganzen ungenutzten Potenzial (das wohlmöglich nur ich gesehen habe). Denn Girls, ich habe die Vision gesehen. Aber irgendwie … irgendwie dachte sich der Autor so ab Kapitel 5 : „Come on, ich habe keinen Bock mehr auf diese Scheiße. Also lasse ich bis zum bitteren Ende einfach alles, wirklich alles, offen. Unbeantwortet. Das wird boomen, das wird geil! Hahahaha. Lol. Bis auf einen einzigen geilen Plot-Twist (Seite 400) bekommen wir nur viel Versprechen und noch mehr heiße Luft. Eigentlich ist das ganze Buch eine irreführende etwas 😂. Gashlighting von feinsten. Von Seite 1 an hofft man auf Alien-Invasion, auf Action, auf Angst, auf Kampf, auf Blut auf geilen shit einfach. Vorallem auf Wordbuilding. Und wisst ihr, was ihr bekommt? Dialoge 😂🙂‍↔️ Unbedeutende, langweilige Dialoge. Ein Hin und Her mit alle, eine ewige Beobachtung anderer Raumschiffe. Bzw Angst davon das die sich nähern 😬😂. Nach dem geilen plott war ich kurz wieder drin. Und sah (wieder) Hoffnung. Ich dachte mir; Oh.kaaaayyyy, ohhkaaay, jetzt beginnt es. Komm, scheiß drauf – 400 Seiten Weltraumschiff Beobachtungen. Aber jetzt, JETZT könnte es tatsächlich anfangen. Spoiler-Alarm: Wisst ihr, wo das Buch wirklich angefangen hat, richtig gut zu werden? Beim fucking letzten Satz des Buches. 😂😂😂😂 Was eigentlich mies gut zum Rest des Buches passt. Ich weiß gar nicht, warum es mich noch gewundert hat, denn der Herr hier ist eine kleine Drama-Queen und macht ständig ein riesiges Tamtam, um uns schön in die Irre zu führen und hoffen zu lassen – nur um uns danach mit jedem weiteren Kapitel den Mittelfinger zu zeigen, in dem NICHTS PASSIERT! Ich habe nämlich seinen Schreibstil analysiert und schnell gecheckt das ich jedes Mal verarscht werden. Mich kann er mit diesem geilen letzten Satz aber nicht mehr täuschen auch wenn mich Band 2 irgendwie juckt.… (weil ich meine fucking Aliens will) glaube ich nicht, dass ich mir das geben werde. 😂 Ich habe genung von die angehauchte Spannung mit der Perversion nie etwas zu Ende zu bringen. Wir haben nach jeder dritten Seite einen Kapitelwechsel – und auch einen PoV-Wechsel. Man kommt dadurch zwar schnell durch aber es triggert einfach man will nicht jeder 6-10 min Spannung bekommen ohne es bis Ende gebracht zu haben. Chekt ihr was ich meine? Wir werden gepusht und dann zakk kalt liegen gelassen. Er pusht, hoch, hoch, hoch – und dann wieder ghosten. Pushen, ghosten. Pushen, ghosten. Was ist das bitte für ein kosmisch toxischer Schreibstil? Das ist doch pervers. Ich dachte immer, mich juckt es nicht, wie lang ein Kapitel ist. Aber Girls wollt ihr mich verarschen? Was ist das für eine spanische Drama Serie??? Nach gefühlt jeder verdammten dritten Seite kommt vor dem Kapitelwechsel noch ein letzter Satz ultra dramatisch. ULTRA DRAMA. So dramatisch, dass man in seinen Ohren dieses „babummmm“ hört, gefolgt von einem Trommelwirbel. 🥁 Und dann kommt Hoffnung. Dieser Scheiß kommt automatisch nach so einer künstlich platzierten dramatischen Spannung. Und dann liest man weiter und … ihr könnt euch doch vorstellen, oder? ES PASSIERT NICHT !!! Wir müssen zwar nicht eine ganze Woche warten, um es zu erfahren hahahahama macht es aber auch nicht besser. Kennt ihr noch diese Drama Serien? 😂 Die haben immer an der geilsten Stelle aufgehört. Man dachte eine Woche lang: „Okay, jetzt wird richtig abgehen! Nächte Woche wird Fetzen. Safe Trennung.“ nur um dann eine Woche später festzustellen, dass es gar nicht so deep war. 😭🤣 Lasst mich euch ein Beispiel geben: „… hast auch gehört? Denkst du?… denkst du sind das die Aliens?“ „Ja! Sind sie! Die sind hier!“ Babummmmm – Trommelwirbel. 🥁 Nächtes Kapitel. Nicht. Absolut nicht. Wir bekommen die einfach nicht. 😂 Ich hätte mir definitiv weniger Dialoge und dafür viel mehr Worldbuilding gewünscht. Viel viel mehr! Aber! Wenn es euch doch interessiert, geht mit dieser Einstellung rein: 0 Aliens sehr viel Langeweile sehr viele Dialoge kaum Blut sprunghafte PoVs kaum bis gar kein Worldbuilding kaum gruselig kaum Blut hahahahahhaa ja 2 mal viele KIs. Viel! Kaum BLUT! Hahahahaha ein geiler Plot (1! Stk. Aber immer hin 1) Paradies One dürfen wir wohl dann in Band 2 erkunden lol 😂 Also. Für meinen Geschmack wurden eindeutig zu wenig und vor allem viel zu langsam Gehirne „gefressen“. Bzw eher „übernommen“. „Befallen“ whatever. Boring. Es war auch nicht annähernd so gruselig oder brutal, wie es hätte sein können – oder wie diese Art von Story eigentlich vertragen würde. Es fehlte jegliche Aktion. Sci-Fi!!!! Wo Aktion??? Woooo Worldbuilding !!!!????Nicht. Band 2 bestimmt. Hehe 🤡 Sie reden, aber erklären nichts. Sie rennen. Sie springen von einem Raumschiff zum anderen. Niemand hinterfragt irgendetwas. Alles wird einfach ohne Widerrede akzeptiert. Als es dann mal ein paar Szenen gab, die hätten geil werden können, wurden sie ganz schnell abgehackt – und weiter ging’s mit NICHTS. „Bin ich befallen? Du wusstest, dass das passieren wird?! Der Alien hat sich in mein Gehirn reingefressen???“ „Ja.“ „Ach so. Hmmm. Na dann. Okay. Weiter geht’s. Wir müssen noch ein paar Runden gehirnlos ohne Ziel rumrennen.“ Girl, what the fuck. Niemand absolut niemand würde so reagieren. 😫😂 Nun ja, ich schaffe band 2 seelisch nicht mehr, noch ein ganzes Buch lang diesen Schreibstil zu ertragen und danach wieder elendig ohne Antworten, ohne Action, ohne Aliens, ohne Blut, ohne geilen Shit zurückgelassen zu werden. Ne das schaffe ich nicht. Und Girls, Boys alle; ich möchte den Kommentar nicht lesen: „Das hättest du aber auch kürzer fassen können.“ Nein. Hätte ich nicht. Das hier ist schon die Kurzversion. 😂 Hahahahahaha Fazit: schwach.

    Sci-Fi, über das niemand spricht.

    10. März 2026

  • sabrina168
    sabrina168

    366 Follower

    4,0

    Interessantes Buch

    Das Buch hat mich von Anfang an irgendwie gefesselt. Der Autor hat die Spannung und die Neugier für mich persönlich durchgehend oben gehalten, sodass ich dieses Buch kaum weglegen wollte. Das Ende enttäuscht mich ein wenig, da es so extrem offen ist, lässt jedoch auf einen zweiten Teil schließen.

    25. Okt. 2024

  • chanti_theanti
    chanti_theanti

    41 Follower

    4,0

    Und wie immer ist der KI-Roboter mein Liebling

    Insgesamt bin ich etwas unschlüssig bei meiner Bewertung zu Paradise One. Das Buch war inhaltlich eigentlich total gut, toll geschrieben, gute Handlung, Horrorpotenzial - das zwar mehr hätte audgeschöpft werden können, aber gut vorhanden war -, Charakterentwicklung, viele Fragen, die aufgeworfen werden ... allerdings nicht beantwortet. Ich weiß nicht, ob es bei der Veröffentlichung einfach noch nicht klar war, aber nichts an dem Buch lässt erkennen, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist. Ich habe das Buch im Laden gekauft und nicht online, wo man es mittlerweile natürlich sehen kann, und bin daher von einem Einzelband ausgegangen - und wenn ich mir die anderen Bewertungen so anschaue, ging es vielen so 😂 Diese Prämisse hat die Leseerfahrung vor allem auf das Ende bezogen jedenfalls ... etwas bescheiden gemacht. Nach fast 850 Seiten mit NICHTS zurückgelassen zu werden, hat mich kurz wütend gemacht. Und im Hinblick auf zwei Folgebände denke ich auch, dass man die Handlung gut um mindestens 100 Seiten hätte kürzen können. Alles in allem hat das Buch aber auf jeden Fall Spaß gemacht zu lesen. Petrowa, Zhang und Rapscallion sind super tolle Charaktere und die Kreativität, mit der der sogenannte Basilisk sein Unwesen treibt, hat es echt spannend gemacht. Es ist also mit Sicherheit für den einen oder anderen Sci-Fi-Fan eine Empfehlung 🫱🏻‍🫲🏼

    13. Jan. 2026

3 von 11 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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spikemckenzie
spikemckenzie13. Mai 2026

"Wer hier auch ist, sie sehen uns, lange bevor wir sie bemerken" 'Was für ein wundervoller, beunruhigender Gedanke' - Ich mag die Chemie zwischen Petrowa und Zhang ^^

Autorin / Autor

Über David Wellington

David Wellington, geboren in Pittsburgh, Pennsylvania, hat sich mit seinen Romanen um die Vampirjägerin Laura Caxton in die Herzen der Horror- und Dark-Fantasy-Fans geschrieben. Sein Science-Fiction-Roman »Die letzte Astronautin« wurde für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Wenn er nicht schreibt, arbeitet David Wellington als Archivar für die Vereinten Nationen. Der Autor lebt in New York.

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