Blick ins Buch

Jugendbücher

Nicht Chicago. Nicht hier

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Über das Buch

Der 13-jährige Niklas wird von einem Mitschüler schikaniert und sogar zusammengeschlagen. Ein Motiv ist nicht erkennbar. Zeugen gibt es nicht. Niklas ist verzweifelt. Er weiß nicht, wie er sich zur Wehr setzen soll. Können denn seine Eltern oder Lehrer nicht helfen? "Wir sind doch nicht in Chicago!", sagt sein Vater schließlich und geht zur Polizei. Doch die Polizei ist ratlos. An deutschen Schulen wird mindestens eines von zehn Kindern ernsthaft schikaniert, und mehr als eines von zehn Kindern schikaniert andere. Bernd Stephan und Philipp Baltus setzen den Text, der bereits an vielen Schulen zur Lektüre gehört, eindrucksvoll in Szene. Das gleichnamige Buch ist im Friedrich Oetinger Verlag erschienen. Es wurde für den UNESCO Kinder- und Jugendbuchpreis und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. 1999 erhielt es den Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit" und wurde von Deutschland Radio und Focus in "Die besten 7 Bücher für junge Leser" eingereiht. Es wird im November 2008 im Rahmen der Aktion "Ein Buch für die Stadt" zwei Wochen lang bei zahlreichen Veranstaltungen in Köln und der gesamten Region zwischen Eifel und Leverkusen gelesen, aufgeführt und diskutiert.

Editionen (6)

ISBN9783833710544
VerlagJumbo
Erscheinungsdatum30.01.04

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

2 Rezensionen

3,0

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  • jonni.liest
    jonni.liest

    76 Follower

    3,5

    Als Schullektüre ganz okay.

    Das Thema spricht die bittere Realität an. Der Protagonist steckt viel ein. Insgesamt hätte aber noch etwas mehr bei rumkommen können. Für meine SchülerInnen war die Story und der rote Faden nicht immer ganz klar.

    19. Okt. 2024

  • dasnikk
    dasnikk

    45 Follower

    3,5

    Bittere Realitäten

    Mobbing in seiner bittersten Realität. Über Unglauben, über Ängste, über Missverständnisse. So fern und doch so real. Könnte eine herausragende Schullektüre sein, die viel Gesprächsstoff bietet. Liest sich schnell, gibt Anreize, regt zum Nachdenken an. Und trotzdem erkennt man Muster der Wahrheit. Schlägt ziemlich aufs Gemüt.

    1. Okt. 2023

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