
289 Follower
𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] "Die Insel der Unschuldigen" von Jess Kidd - übersetzt aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence - startet mit dem Aufbruch der Niederländischen Ostindien-Kompanie, der Batavia 1628. In diesem Zuge lernen wir die junge Mayken kennen, die sich mit ihrem Kindermädchen auf eben diesem Schiff befindet um zu ihrem Vater zu reisen. Mayken ist ein wissbegieriges und neugieriges Mädchen, und so geht sie während der Reise auf Erkundungstour und wird nicht nur Zeuge dessen, was oberhalb der Wasseroberfläche passiert, sondern schleicht sich auch unter Deck und gerät in so einige prekäre Situationen und an Menschen, die ihr nicht immer wohlgesonnen sind... Zudem gibt es ein dramatisches Schiffsunglück und einige Passagiere und Besatzung stranden auf einer Insel. Hier erfahren wir als Leser sehr deutlich, wie sehr der Mensch in sich voller Schatten und Gewalt sein kann und ich musste mehr als einmal wirklich schlucken und habe mit Mayken bis zuletzt gebangt... mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, denn gleichzeitig haben wir noch einen zweiten Erzählstrang, in dem wir 1989 den jungen und schüchternen Gil begleiten, der auf Beacon Island ein doch schweres Leben zu führen hat. Im Bezug auf Gil ist es wohl die Einsamkeit, die hier eine tragende Rolle übernimmt und zeigt, wie schwierig Familie und das leben in dieser sein kann. Beide Erzählstränge sind ab einem Punkt natürlich miteinander verbunden, jedoch muss ich sagen, dass mir persönlich dieser Verbindung insgesamt einfach zu wenig Tiefe gewidmet wurde und ich mehr das Gefühl hatte zwei ganz eigene Geschichten zu lesen. Insgesamt konnte ich mich in Mayken's Zeit und Leben am meisten hineinfühlen und kam nicht umhin hier am Ende auch das ein oder andere Tränchen zu vergießen. "Die Insel der Unschuldigen" von Jess Kidd war für mich theamtisch unheimlich interessant und ist definitiv nachträgliche Recherche im Bezug auf das Unglück wert und beinhaltet zudem zwei junge Protagonisten, die ganz viel zu erzählen und zu erleben haben, was mitunter eine Schwere und eine dunkle Seite mit sich bringt, dessen sollte man sich im Vorfeld vielleicht bewusst sein. Auch wenn es für mich zwar kein Lesehighlight war, so würde ich das Buch dennoch gerne jedem ans Herz legen, der zum einen interessiert an der Thematik ist und zudem gerne in verschiedenen Zeiten liest und das Leben junger Charaktere gern begleitet, auch wenn es Tragik mit sich bringt. #leseempfehlung __ #dieinselderunschuldigen #jesskidd #dumontverlag #lesetipp #bookworm #bücherliebe #vielleser #booksmakemefeel #gedankenlabor #bibliophile #bookstagram #bookstagramgermany

10. Mai 2023
𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] "Die Insel der Unschuldigen" von Jess Kidd - übersetzt aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence - startet mit dem Aufbruch der Niederländischen Ostindien-Kompanie, der Batavia 1628. In diesem Zuge lernen wir die junge Mayken kennen, die sich mit ihrem Kindermädchen auf eben diesem Schiff befindet um zu ihrem Vater zu reisen. Mayken ist ein wissbegieriges und neugieriges Mädchen, und so geht sie während der Reise auf Erkundungstour und wird nicht nur Zeuge dessen, was oberhalb der Wasseroberfläche passiert, sondern schleicht sich auch unter Deck und gerät in so einige prekäre Situationen und an Menschen, die ihr nicht immer wohlgesonnen sind... Zudem gibt es ein dramatisches Schiffsunglück und einige Passagiere und Besatzung stranden auf einer Insel. Hier erfahren wir als Leser sehr deutlich, wie sehr der Mensch in sich voller Schatten und Gewalt sein kann und ich musste mehr als einmal wirklich schlucken und habe mit Mayken bis zuletzt gebangt... mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, denn gleichzeitig haben wir noch einen zweiten Erzählstrang, in dem wir 1989 den jungen und schüchternen Gil begleiten, der auf Beacon Island ein doch schweres Leben zu führen hat. Im Bezug auf Gil ist es wohl die Einsamkeit, die hier eine tragende Rolle übernimmt und zeigt, wie schwierig Familie und das leben in dieser sein kann. Beide Erzählstränge sind ab einem Punkt natürlich miteinander verbunden, jedoch muss ich sagen, dass mir persönlich dieser Verbindung insgesamt einfach zu wenig Tiefe gewidmet wurde und ich mehr das Gefühl hatte zwei ganz eigene Geschichten zu lesen. Insgesamt konnte ich mich in Mayken's Zeit und Leben am meisten hineinfühlen und kam nicht umhin hier am Ende auch das ein oder andere Tränchen zu vergießen. "Die Insel der Unschuldigen" von Jess Kidd war für mich theamtisch unheimlich interessant und ist definitiv nachträgliche Recherche im Bezug auf das Unglück wert und beinhaltet zudem zwei junge Protagonisten, die ganz viel zu erzählen und zu erleben haben, was mitunter eine Schwere und eine dunkle Seite mit sich bringt, dessen sollte man sich im Vorfeld vielleicht bewusst sein. Auch wenn es für mich zwar kein Lesehighlight war, so würde ich das Buch dennoch gerne jedem ans Herz legen, der zum einen interessiert an der Thematik ist und zudem gerne in verschiedenen Zeiten liest und das Leben junger Charaktere gern begleitet, auch wenn es Tragik mit sich bringt. #leseempfehlung __ #dieinselderunschuldigen #jesskidd #dumontverlag #lesetipp #bookworm #bücherliebe #vielleser #booksmakemefeel #gedankenlabor #bibliophile #bookstagram #bookstagramgermany
10. Mai 2023








