
130 Follower
Ein sehr wichtiges Buch, wenn man einen Teil der Geschichte Irans verstehen möchte
Persepolis erzählt die autobiografische Geschichte von Marjane Satrapi und ihre Kindheit im Iran während der Islamischen Revolution. Aufgewachsen in einer gebildeten, politisch engagierten Familie in Teheran erlebt Marji zunächst Hoffnung und Aufbruch, als der Schah gestürzt wird. Doch bald folgt statt Freiheit ein streng religiöses Regime unter Ruhollah Khomeini. Frauen müssen Kopftücher tragen, Schulen werden nach Geschlechtern getrennt, und politische Gegner werden verfolgt. Marji wird früh mit der Grausamkeit des Systems konfrontiert: Verhaftungen, Hinrichtungen und der Ausbruch des Iran-Irak-Krieges prägen ihren Alltag. Trotz der Gefahr rebelliert sie, hört westliche Musik, diskutiert mit Lehrern und hinterfragt religiöse und politische Autoritäten. Um sie zu schützen, schicken ihre Eltern sie als Jugendliche nach Wien. Dort erlebt Marji Entwurzelung, Einsamkeit und Identitätskrisen; der Konflikt zwischen ihrer iranischen Herkunft und dem Leben im Westen verstärkt ihre innere Zerrissenheit. Nach einiger Zeit kehrt sie in den Iran zurück, doch die gesellschaftlichen Zwänge und politischen Einschränkungen machen eine echte Rückkehr unmöglich. Schließlich entscheidet sie sich, ihr Heimatland endgültig zu verlassen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Persepolis verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Ereignissen und vermittelt auf eindrucksvolle Weise, wie Krieg, Unterdrückung und kulturelle Unterschiede das Erwachsenwerden prägen.
11. März 2026
Ein sehr wichtiges Buch, wenn man einen Teil der Geschichte Irans verstehen möchte
Persepolis erzählt die autobiografische Geschichte von Marjane Satrapi und ihre Kindheit im Iran während der Islamischen Revolution. Aufgewachsen in einer gebildeten, politisch engagierten Familie in Teheran erlebt Marji zunächst Hoffnung und Aufbruch, als der Schah gestürzt wird. Doch bald folgt statt Freiheit ein streng religiöses Regime unter Ruhollah Khomeini. Frauen müssen Kopftücher tragen, Schulen werden nach Geschlechtern getrennt, und politische Gegner werden verfolgt. Marji wird früh mit der Grausamkeit des Systems konfrontiert: Verhaftungen, Hinrichtungen und der Ausbruch des Iran-Irak-Krieges prägen ihren Alltag. Trotz der Gefahr rebelliert sie, hört westliche Musik, diskutiert mit Lehrern und hinterfragt religiöse und politische Autoritäten. Um sie zu schützen, schicken ihre Eltern sie als Jugendliche nach Wien. Dort erlebt Marji Entwurzelung, Einsamkeit und Identitätskrisen; der Konflikt zwischen ihrer iranischen Herkunft und dem Leben im Westen verstärkt ihre innere Zerrissenheit. Nach einiger Zeit kehrt sie in den Iran zurück, doch die gesellschaftlichen Zwänge und politischen Einschränkungen machen eine echte Rückkehr unmöglich. Schließlich entscheidet sie sich, ihr Heimatland endgültig zu verlassen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Persepolis verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Ereignissen und vermittelt auf eindrucksvolle Weise, wie Krieg, Unterdrückung und kulturelle Unterschiede das Erwachsenwerden prägen.
11. März 2026






