
85 Follower
Wenn die Vergangenheit keine Ruhe gibt … »Meine Seele so kalt« war nach »Die letzte Party« und »Spiel der Lügner« das 3. Buch, das ich von Clare Mackintosh gelesen habe, und obwohl die anderen beiden ebenfalls sehr gut waren, ist dieses hier definitiv mein liebstes. Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt: aus Rays, der im Unfalltod des 5-jährigen Jacob ermittelt, und aus Jennas, die sich nach dem Verlust ihres Sohnes in die walische Einsamkeit flüchtet. Im weiteren Verlauf kommt noch eine 3. Perspektive dazu, über die ich hier aber nichts verraten will. Es handelt sich um einen eher ruhigen Thriller, der nur wenig Action zu bieten hat, dafür aber psychologisch schwierige Themen behandelt, ohne dabei jedoch ins Melodramatische abzudriften. Mackintosh versteht es, sympathische Figuren zu schaffen, denen man gerne durch die Handlung folgt. Die 3. Person, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, war mir persönlich ein wenig zu klischeehaft. Wenig klischeehaft ist hingegen der Plottwist, den ich nur zum Teil erahnt habe und der wirklich gut gemacht ist. Allein deswegen lohnt sich das Lesen bereits. Für alle, die Lust auf einen Psychothriller haben, der nicht mit actionreichen oder blutigen Szenen aufwartet, sondern mit interessanten Figuren und zwischenmenschlichen Beziehungen (im positiven wie negativen Sinne) punktet.
30. Jan. 2025
Wenn die Vergangenheit keine Ruhe gibt … »Meine Seele so kalt« war nach »Die letzte Party« und »Spiel der Lügner« das 3. Buch, das ich von Clare Mackintosh gelesen habe, und obwohl die anderen beiden ebenfalls sehr gut waren, ist dieses hier definitiv mein liebstes. Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt: aus Rays, der im Unfalltod des 5-jährigen Jacob ermittelt, und aus Jennas, die sich nach dem Verlust ihres Sohnes in die walische Einsamkeit flüchtet. Im weiteren Verlauf kommt noch eine 3. Perspektive dazu, über die ich hier aber nichts verraten will. Es handelt sich um einen eher ruhigen Thriller, der nur wenig Action zu bieten hat, dafür aber psychologisch schwierige Themen behandelt, ohne dabei jedoch ins Melodramatische abzudriften. Mackintosh versteht es, sympathische Figuren zu schaffen, denen man gerne durch die Handlung folgt. Die 3. Person, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, war mir persönlich ein wenig zu klischeehaft. Wenig klischeehaft ist hingegen der Plottwist, den ich nur zum Teil erahnt habe und der wirklich gut gemacht ist. Allein deswegen lohnt sich das Lesen bereits. Für alle, die Lust auf einen Psychothriller haben, der nicht mit actionreichen oder blutigen Szenen aufwartet, sondern mit interessanten Figuren und zwischenmenschlichen Beziehungen (im positiven wie negativen Sinne) punktet.
30. Jan. 2025






