
10 Follower
Habe mich in diesem Buch oft wiedergefunden. Empfehlenswert!
15. Sept. 2025
Habe mich in diesem Buch oft wiedergefunden. Empfehlenswert!
15. Sept. 2025
Blick ins Buch
447 Bewertungen
91 Rezensionen
4,2
4,2
Tippen zum Filtern
Tippen zum Filtern

10 Follower
15. Sept. 2025
15. Sept. 2025

383 Follower
Das Buch lässt sich mit folgendem Zitat gut zusammenfassen: " Ein Satz, den die meisten von uns kennen: Räum dein Zeug weg. Ich bin nicht deine Mutter. Ich werde immer sauer, wenn ich diesen Satz irgendwo höre. Ich werde sauer, stellvertretend für alle aufräumenden Mütter. Ich werde sauer, weil ich selbst so eine Mutter geworden bin, eine, die ständig anderen hinterherräumt, dem Mann und der Tochter, und keinen Bock mehr hat, was zu sagen, sondern es einfach tut, weil sie weiß, dass nichts passieren wird, wenn sie es nicht selbst macht. Räum dein Zeug weg, deine Mutter ist dafür nicht zuständig, denn für Arbeit wird man bezahlt, und deine Mutter bekommt einen Scheiß für die Arbeit, die sie hier erledigt." In dem Buch geht es um eine Mutter, Britt, die einen "Ausraster" hat, den sicher viele Frauen kennen. Irgendwann ist es einfach gut und der Frust bricht aus einem raus. Britt haut danach mit einer Freundin ihres Mannes für 24h ab. Die Geschichte erzählt zum einen davon, was Britt so frustriert hat und was in der Zeit in dem Sommerhaus passiert, mit ihrem Mann, den Kindern und den Freunden. Die Autorin versteht es grandios hier nachzuzeichnen, warum Gleichberechtigung in unserer Welt immer noch ein Thema ist. Und warum so viele Frauen in unserer Welt noch wütend, frustriert, erschöpft sind. Ich konnte Britts Wut so sehr nachvollziehen. Es war auch bezeichnend, dass die beiden Männer so gar nix verstanden haben, dass aber auch parallel die anderen Frauen Britt verstanden haben, aber nie so richtig Klartext mit den Männern, allen voran Britts Ehemann, gesprochen haben. Frauen müssen mehr sich artikulieren und sich aber auch solidarisieren, so dass es nicht am Ende wieder heißt "voll hysterisch die Frau". Die kurzen Abschnitte (teilweise nur 1/2 Seite) haben zudem für einen schönen Lesefluss gesorgt. Insgesamt war der Schreibstil flüssig und unterhaltsam. Mein Fazit: Ein grandioses feministisches Werk, dass ich auf alle Fälle weiterempfehlen kann.

21. Feb. 2026
Das Buch lässt sich mit folgendem Zitat gut zusammenfassen: " Ein Satz, den die meisten von uns kennen: Räum dein Zeug weg. Ich bin nicht deine Mutter. Ich werde immer sauer, wenn ich diesen Satz irgendwo höre. Ich werde sauer, stellvertretend für alle aufräumenden Mütter. Ich werde sauer, weil ich selbst so eine Mutter geworden bin, eine, die ständig anderen hinterherräumt, dem Mann und der Tochter, und keinen Bock mehr hat, was zu sagen, sondern es einfach tut, weil sie weiß, dass nichts passieren wird, wenn sie es nicht selbst macht. Räum dein Zeug weg, deine Mutter ist dafür nicht zuständig, denn für Arbeit wird man bezahlt, und deine Mutter bekommt einen Scheiß für die Arbeit, die sie hier erledigt." In dem Buch geht es um eine Mutter, Britt, die einen "Ausraster" hat, den sicher viele Frauen kennen. Irgendwann ist es einfach gut und der Frust bricht aus einem raus. Britt haut danach mit einer Freundin ihres Mannes für 24h ab. Die Geschichte erzählt zum einen davon, was Britt so frustriert hat und was in der Zeit in dem Sommerhaus passiert, mit ihrem Mann, den Kindern und den Freunden. Die Autorin versteht es grandios hier nachzuzeichnen, warum Gleichberechtigung in unserer Welt immer noch ein Thema ist. Und warum so viele Frauen in unserer Welt noch wütend, frustriert, erschöpft sind. Ich konnte Britts Wut so sehr nachvollziehen. Es war auch bezeichnend, dass die beiden Männer so gar nix verstanden haben, dass aber auch parallel die anderen Frauen Britt verstanden haben, aber nie so richtig Klartext mit den Männern, allen voran Britts Ehemann, gesprochen haben. Frauen müssen mehr sich artikulieren und sich aber auch solidarisieren, so dass es nicht am Ende wieder heißt "voll hysterisch die Frau". Die kurzen Abschnitte (teilweise nur 1/2 Seite) haben zudem für einen schönen Lesefluss gesorgt. Insgesamt war der Schreibstil flüssig und unterhaltsam. Mein Fazit: Ein grandioses feministisches Werk, dass ich auf alle Fälle weiterempfehlen kann.
21. Feb. 2026

8. Feb. 2025
8. Feb. 2025
3 von 91 Rezensionen
Seitenbasierte Kommentare

Ich habe mich in einigen Punkten selbst wiedererkannt. Ich frage mich, ob man eine ähnliche Liste für Männer anfertigen könnte 🤔
1 Kommentar verdeckt
1 Kommentar verdeckt
1 Kommentar verdeckt
3 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.
Autorin / Autor
LINN STRØMSBORG, geboren 1986, debütierte 2009 mit dem Roman ›Roskilde‹. Seitdem hat die Autorin vier weitere Romane geschrieben. Bei DuMont erschien 2021 der hochgelobte Roman ›Nie, nie, nie‹.
Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.




Bibliothek
Behalte den Überblick