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Romane

Bright Young Women

4,1(707)
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Über das Buch

Ein Samstag im Jahr 1978 in Florida: Mitten in der Nacht dringt ein Mann in ein Studentinnenwohnheim ein. Er geht von Zimmer zu Zimmer und tötet mehrere Bewohnerinnen. Schon bald wird er als einer der bekanntesten Serienmörder der USA bekannt sein. Doch er wurde bei seiner Tat beobachtet. Die Überlebenden, darunter Hauptzeugin Pamela Schumacher, wird diese Nacht für immer verändern. Sie sind alle zum Opfer geworden. Aber sie erzählen hier ihre Perspektiven, sie bleiben Herrinnen ihrer Geschichten. Und sie jagen den Täter auf eigene Faust - gegen Widerstände aus Justiz und Polizei; gegen die öffentliche Meinung, die den Serienmörder idolisiert.

Editionen (2)

ISBN9783754015346
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum25.10.24

Rezensionen & Bewertungen

707 Bewertungen

142 Rezensionen

4,1

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  • daniela1982
    daniela1982

    656 Follower

    3,0

    Dieser Roman erzählt die Geschichte der Opfer des Serienmörders Ted Bundy. Für mich war es oftmals verwirrend und auch langatmig. Der Schreibstil ist aber wirklich gut und setzt den Fokus auf die Frauen, die etwas Schreckliches erleben mussten, aber immer weiter kämpfen, um letztendlich einen Weg zu finden, das Schreckliche mit viel Mut und Kraft zu bekämpfen. Sie sind die Helden in diesem Buch.

    4. Aug. 2025

  • toni_reads_
    toni_reads_

    86 Follower

    5,0

    Das Strahlen, das sie nicht löschen konnten: Warum dieses Buch mein True-Crime-Vorurteil gebrochen hat

    Ich will von Anfang an ehrlich sein: Ich bin absolut kein True-Crime-Fan. Oft stört mich an diesem Genre die unterschwellige Verherrlichung der Täter*innen, während die Aufklärung über die Opfer in den Hintergrund rückt und Angehörige durch die mediale Ausschlachtung eher belastet als entlastet werden. Obwohl ich früher gerne Formate wie Pollux oder Mord auf Ex gehört habe, stehe ich dem Ganzen heute sehr kritisch gegenüber. Doch Jessica Knolls „Bright Young Women“ hat etwas geschafft, das ich nicht für möglich gehalten hätte. In drei prägnanten Sätzen: Es behandelt ein True-Crime-Szenario, es befasst sich mit einem Serienmörder und es beleuchtet die toxische Macht von Männern über Frauen. Für mich war es das absolute Buch des Monats Mai – ein Meisterwerk, das sowohl in der Spannung als auch im Schreibstil die vollen 5 von 5 Sterne verdient. Die Stimmen der Frauen statt der Ruhm des Täters Was diesen Roman so außergewöhnlich gut und für mich erträglich macht, ist der konsequente Fokus. Die Geschichte fühlt sich unglaublich authentisch an, weil sie eben nicht den Mörder auf ein Podest stellt, sondern radikal aus der Perspektive der Frauen erzählt wird. Wir begleiten Pamela, eine junge Studentin und Vorsitzende einer Studentenverbindung, die den Mörder gesehen hat, und sehen sie im Kontrast dazu als gestandene Anwältin in der Gegenwart. Ergänzt wird dies durch die bewegende Perspektive von Ruth kurz vor ihrer Ermordung. Die Erzählstruktur bricht mit den typischen, voyeuristischen Mustern des Genres und gibt den Opfern und Überlebenden ihre Würde und ihre Stimme zurück. Zwischen Ohnmacht, Wut und tiefem Empowerment Mich hat das Buch so gefesselt, dass ich es schlichtweg nicht mehr weglegen konnte. Gleichzeitig hat es in mir eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst: Ohnmacht, Wut und eine physische Übelkeit, die mich phasenweise sogar noch heftiger getroffen hat als bei Nobody's Girl. Vielleicht lag das auch an meiner eigenen gesundheitlichen Verfassung zu diesem Zeitpunkt, aber vor allem lag es an der schmerzhaften Präzision der Story. Knoll zeigt meisterhaft auf, wie tief verankert das patriarchale Denken ist. Es ist ein Buch darüber, wie Männer mit dem Leuchten, dem Erfolg und der Stärke von Frauen nicht zurechtkommen – und das betrifft nicht nur den Angeklagten selbst, sondern spiegelt sich auch im Verhalten des Richters, der Freunde oder Figuren wie Carl wider. Wem würde ich das Buch weiterempfehlen? Ich empfehle dieses Buch allen True-Crime-Fans – und ausdrücklich auch denjenigen, die es eigentlich überhaupt nicht werden wollen. Dieses Buch macht vieles anders und vor allem vieles besser. Was ich aus dem Buch mitgenommen habe: Lasst uns unser Strahlen niemals verlieren. Lasst uns laut sein, stark sein und der Welt unmissverständlich zeigen, was wir können.

    2 Tage vor

  • msc.himmel
    msc.himmel

    433 Follower

    4,0

    Zeigt die wichtigen Perspektiven der Opfer und Betroffenen eines Serienkillers. Stellenweise war ich so wütend.

    Das Buch erzählt von den Opfern eines Serienkillers in einem Studentenwohnheim in den 70ern. Ich fand es sehr gut dass das leider sehr reale Vorbild nicht namentlich genannt wird, um ihm keine Aufmerksamkeit zu geben, die er nicht verdient. Das Buch richtet ganz klar den Blick auf die Opfer und erzählt auch von langfristigen Auswirkungen der Geschehnisse. Und vor allem wie lange die Überlebenden gezwungen sind sich mit dem Täter und damit auch mit dem Tod von ihnen lieben Menschen zu beschäftigen. Es wird zum eine die Perspektive der einzigen überlebenden Augenzeugin über die Jahre und Jahrzehnte erzählt. Die zweite Perspektive ist die von Ruth, einem der Opfer von einem der früheren Morde des Täters. Gerade im Verlauf des Buches hat die Perspektive von Ruth mir das Herz gebrochen. Man erfährt von ihrem Leben und von ihrer Suche nach sich selbst, nur um von einem Monster aus dem Leben gerissen zu werden. Es werden auch die unverdienten Sympathien gezeigt, die der Täter bekommt und wie unverständlich sich Menschen im Zusammenhang mit ihm verhalten. Dabei geht es nicht nur um Privatpersonen, sondern auch um Behörden und Menschen in öffentlichen Jobs, zum Beispiel Richter! Ein wirklich wichtiges und bewegendes Buch, was viele Sachverhalte in ein für mich richtiges Licht rückt und neue Perspektiven für Gewaltverbrechen schafft. Denn viel zu oft geht es zu sehr um die Täter und nicht um die Opfer und Überlebenden und die Konsequenzen ihrer Taten. Auch die Belastungen eines eigentlich eindeutigen Gerichtsverfahrens wird gut dargestellt. Mir hat es manchmal ein wenig an Tempo gefehlt, nichtsdestotrotz eine definitive Empfehlung!

    Zeigt die wichtigen Perspektiven der Opfer und Betroffenen eines Serienkillers.
Stellenweise war ich so wütend.

    18. Mai 2025

3 von 142 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 429%
brave.otter
brave.otter12. Mai 2026

Ich finde es bis jetzt etwas langweilig. Irgendwie dreht sich die Geschichte etwas.

Seite 10823%

1 Kommentar verdeckt

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