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Romane

Bauern, Bonzen und Bomben

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Über das Buch

Es begann mit einer Viehpfändung, die von aufgebrachten Bauern vereitelt wurde. Von nun an gerät alles aus den Fugen im Intrigenspiel gegensätzlicher Interessen. Was Fallada als Berichterstatter beim "Landvolkprozeß" 1929 im schleswig-holsteinischen Neumünster erlebte, verlegte er für seinen spannenden, handlungsreichen Roman in eine pommersche Kleinstadt. Keiner ihrer Honoratioren, Polizisten, Geschäftsleute, Journalisten oder auch Außenseiter hat eine saubere Weste. Jeder weiß etwas von jedem, jeder kann jeden verdächtigen, anschwärzen, erpressen. Diese Kleinstadtmafia mit den notorischen Dummköpfen, Gaunern, Feiglingen und Heuchlern erweist sich als ein Panoptikum seelisch und moralisch verkrüppelter Verlierer. Tucholsky nannte Falladas Satire ein "politisches Lehrbuch der Fauna Germanica, wie man es sich nicht besser wünschen kann".

Editionen (21)

ISBN9783746653327
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum23.06.08
Seitenzahl656
  • dr_juergen
    dr_juergen

    11 Follower

    In Erinnerung an "Jeder stirbt für sich allein" hatte ich deutlich mehr erwartet. Statt einer Darstellung der parteipolitischen Verwirrungen am Ende der Weimarer Republik wird viel klein-klein erzählt, die Reflexion auf die großen Zusammenhänge fehlt für mich fast völlig. Ich breche das Buch nach ca. 100 Seiten ab. Keine Bewertung.

    20. Nov. 2022

Autorin / Autor

Über Hans Fallada

Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893–1947), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit "Der junge Goedeschal“. Der vielfach übersetzte Roman "Kleiner Mann – was nun?" (1932) machte Fallada weltberühmt. Sein letztes Buch, „Jeder stirbt für sich allein“ (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: »Bauern, Bonzen und Bomben« (1931), »Wer einmal aus dem Blechnapf frißt« (1934), »Wolf unter Wölfen« (1937), »Der eiserne Gustav« (1938).

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