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Biografien

Sei gegrüßt und lebe

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Über das Buch

"Der Briefwechsel hat jede Nuance, was intensives Leben ausmacht: Er ist heiter, traurig, fordernd, verzweifelt, hochjubelnd, ironisch. Er handelt von Arbeit, Literatur und Alltäglichkeiten; von Männern, Liebschaften, Krankheiten, Kuchenbacken, Kindern und Kollegen. Er spiegelt eine Freundschaft wider, ist selbstlos und egomanisch, liebevoll und verletzend." Kerstin Hensel, Freitag

Editionen (3)

ISBN9783746615325
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum01.02.99
Seitenzahl186

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

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  • m.llane
    m.llane

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    5,0

    Es gibt etwas, das mich immer wieder zur DDR-Literatur hinzieht, und so konnte ich mich diesem Briefwechsel nicht entziehen. Enthalten sind Briefe der Autorinnen Christa Wolf und Brigitte Reimann von 1964 bis zu Brigittes Tod im Jahr 1973. Beim Lesen wird man Zeuge von alltäglichen Begebenheiten, atmosphärischen Erzählungen aus dem Leben der beiden, bis hin zu tiefen Gedanken und Gefühlen. Dabei spürt man die besondere Intimität ihrer Freundschaft. Zudem erfährt man viel über den Schreibprozess ihrer Werke und den Austausch, der sie dabei begleitete. Ich konnte kaum aufhören, für mich bedeutende Sätze zu markieren (auch wenn mir ab der Hälfte die Klebezettel ausgingen). Die Briefe haben mich tief berührt – sowohl durch die Schönheit der Worte als auch durch die enge Freundschaft der beiden Autorinnen. Obwohl ich wusste, dass Brigitte an ihrer Krankheit sterben würde, musste ich beim letzten Brief weinen. Diesen Herbst werde ich definitiv weitere Werke der beiden lesen (ganz oben auf meiner Liste: ‘Franziska Linkerhand’, ‘Medea’ und ‘Nachdenken über Christa T.’). Danach werde ich bestimmt auf diesen Briefwechsel zurückkommen und ‘Sei gegrüßt und lebe: Eine Freundschaft in Briefen’ erneut lesen.

    8. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Brigitte Reimann

Brigitte Reimann, geb. 1933 in Burg bei Magdeburg, war Lehrerin und seit ihrer ersten Buchveröffentlichung 1955 freie Autorin. 1960 zog sie nach Hoyerswerda, 1968 nach Neubrandenburg. Nach langer Krankheit starb sie 1973 in Berlin. Wichtigste Veröffentlichungen: Die Frau am Pranger (Erzählung, 1956), Ankunft im Alltag (Erzählung, 1961), Die Geschwister (Erzählung, 1963), Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise (1965), Franziska Linkerhand (Roman, 1974, vollständige Neuausgabe 1998), Ich bedaure nichts. Tagebücher 1955-1963 (1997, als Lesung mit Jutta Hoffmann DAV 066-5), Alles schmeckt nach Abschied. Tagebücher 1964-1970 (1998, als Lesung mit Jutta Hoffmann DAV 110-6). Außerdem erschienen die Briefwechsel mit Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973 (1993), mit Hermann Henselmann, Mit Respekt und Vergnügen (1994); Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen (1995), und mit Irmgard Weinhofen, Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973.

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