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Sei gegrüßt und lebe

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Über das Buch

Editionen (3)

ISBN9783351022266
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum01.02.93
Seitenzahl192

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  • m.llane
    m.llane

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    Es gibt etwas, das mich immer wieder zur DDR-Literatur hinzieht, und so konnte ich mich diesem Briefwechsel nicht entziehen. Enthalten sind Briefe der Autorinnen Christa Wolf und Brigitte Reimann von 1964 bis zu Brigittes Tod im Jahr 1973. Beim Lesen wird man Zeuge von alltäglichen Begebenheiten, atmosphärischen Erzählungen aus dem Leben der beiden, bis hin zu tiefen Gedanken und Gefühlen. Dabei spürt man die besondere Intimität ihrer Freundschaft. Zudem erfährt man viel über den Schreibprozess ihrer Werke und den Austausch, der sie dabei begleitete. Ich konnte kaum aufhören, für mich bedeutende Sätze zu markieren (auch wenn mir ab der Hälfte die Klebezettel ausgingen). Die Briefe haben mich tief berührt – sowohl durch die Schönheit der Worte als auch durch die enge Freundschaft der beiden Autorinnen. Obwohl ich wusste, dass Brigitte an ihrer Krankheit sterben würde, musste ich beim letzten Brief weinen. Diesen Herbst werde ich definitiv weitere Werke der beiden lesen (ganz oben auf meiner Liste: ‘Franziska Linkerhand’, ‘Medea’ und ‘Nachdenken über Christa T.’). Danach werde ich bestimmt auf diesen Briefwechsel zurückkommen und ‘Sei gegrüßt und lebe: Eine Freundschaft in Briefen’ erneut lesen.

    8. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Brigitte Reimann

Brigitte Reimann, 1933 in Burg bei Magdeburg geboren, veröffentlichte mit Anfang zwanzig ihr erstes Buch und lebte von da an als freie Autorin, zunächst in Hoyerswerda, später in Neubrandenburg. Mit Büchern wie "Ankunft im Alltag" und "Die Geschwister" wurde sie rasch bekannt. Ohne ihren großen Roman "Franziska Linkerhand" beenden zu können, starb sie 1973 mit 39 Jahren an Krebs. Außerdem sind lieferbar: "Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise"; "Ich bedaure nichts. Tagebücher 1955-1963" und "Alles schmeckt nach Abschied. Tagebücher 1964-1970" (beide auch als Lesung mit Jutta Hoffmann im D>A<V) sowie die Briefwechsel mit Christa Wolf, "Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973", mit Hermann Henselmann, "Mit Respekt und Vergnügen", "Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen" und mit Irmgard Weinhofen, "Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973". "Ein Parlando, in dem der Odem großer Literatur weht." Marcel Reich-Ranicki über Brigitte Reimanns "Tagebücher".

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