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Krimis

Das indische Tuch

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Über das Buch

Edgar Wallace: Das indische Tuch. Mord im Schatten des Stammbaums 'The Frightened Lady' - Erstdruck in 'Collier's Weekly', 13.8.-15.10.1932. Erstdruck als Buch: 1932, Hodder and Stoughton, London. Hier in der Übersetzung von Karl Siegfried Döhring unter dem Pseudonym Hans Herdegen, 1935. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Auf dem ehrwürdigen Anwesen Marks Priory liegt ein düsteres Schweigen über Vergangenheit und Gegenwart. Während Lady Lebanon starr an Traditionen festhält, wird ihr Sohn Willie zunehmend zum Spielball fremder Mächte. Als ein Mord inmitten eines Maskenballs geschieht, offenbart sich ein Netz aus Intrigen, Eifersucht und alten Verfehlungen. Wer steckt hinter dem Verbrechen - ein verräterischer Arzt, ein schweigsamer Diener oder jemand aus der eigenen Familie? 'Das indische Tuch' ist ein klassischer Kriminalroman voller Spannung, britischem Understatement und unerwarteten Wendungen - ein typischer Wallace.

Editionen (22)

ISBN9783743752719
VerlagHenricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin
Erscheinungsdatum16.09.25
Seitenzahl172

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    147 Follower

    4,0

    Ein rotes Tuch, ein dunkles Schloss und ganz viel Wallace Charme

    Ein altes Schloss, ein toter Chauffeur und ein rotes Seidentuch als Mordwaffe. Mehr braucht Edgar Wallace eigentlich nicht, um die Krimi Lampe in meinem Kopf direkt anzuknipsen. Marks Priory hat genau diese herrlich ungemütliche Stimmung, bei der man beim Lesen fast den Wind ums Gemäuer pfeifen hört und innerlich denkt: Joa, da würde ich nachts ganz sicher nicht allein über den Flur laufen. Das indische Tuch ist ein klassischer Krimi durch und durch. Kein modernes Ermittler Feuerwerk, keine überdrehten Effekte, sondern Misstrauen, versteckte Wahrheiten, seltsame Blicke und dieses Gefühl, dass in diesem Schloss wirklich jeder irgendwas zu verbergen hat. Chief Inspector Tanner bringt Ordnung in das Chaos, während man selbst munter miträtselt und sich natürlich mehrfach viel zu sicher ist. Bis Wallace einem wieder grinsend den Teppich unter den Füßen wegzieht. Besonders schön an dieser Ausgabe ist die Ausstattung. Silberfolie, Farbschnitt, Hochprägung und die Extras zwischen den Seiten machen aus dem Buch nicht nur Lesestoff, sondern ein kleines Sammlerstück. Das passt perfekt zu diesem nostalgischen Krimi Gefühl. Man liest nicht einfach nur, man blättert, entdeckt und genießt. Ganz ehrlich: Das Tempo ist manchmal altmodisch und wer moderne Thriller gewohnt ist, muss sich kurz einfinden. Aber genau darin liegt auch der Charme. Das Buch riecht gefühlt nach Kaminzimmer, schweren Vorhängen und dunklen Familiengeheimnissen. Für Krimifans, Wallace Liebhaber und Sammler ist Das indische Tuch ein richtig schönes Schmuckstück. Spannend, atmosphärisch und wunderbar klassisch.

    Ein rotes Tuch, ein dunkles Schloss und ganz viel Wallace Charme

    26. Juni 2026

  • tines_buecher
    tines_buecher

    192 Follower

    4,0

    Toller klassischer Krimi!

    27. Mai 2023

  • rockofbooks
    rockofbooks

    92 Follower

    3,0

    Ich bin immer noch etwas hin und her gerissen. Mag ich es? Ich fand ich ganz okay. Ich bin kein Krimi Fan, aber ab und zu schleiche ich mich aus dem mir bekannten und lese auch einen Krimi. Einen Klassiker. Viel kann ich gar nicht dazu sagen, denn sonst würde ich vermutlich doch einiges verraren. Schließlich sagt der Titel schon, worauf es hinausläuft.  Aber es war spannend und interessant, wenngleich ich es an manchen Stellen etwas zu überdreht finde.  Ich denke, ich sollte weiter dran bleiben und mehr von ihm lesen.

    18. Juli 2023

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