Blick ins Buch

Romane

Das indische Tuch

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Über das Buch

Lord Willie Lebanon, Herr auf Schloss Marks Priory, könnte ein glücklicher Mann sein. Doch das Geschehen auf dem Adelssitz hat seine Mutter fest im Griff, und sie wiederum bedient sich der Hilfe des undurchsichtigen Dr. Amersham. Bis eine Leiche gefunden wird: Der Chauffeur war, als Inder kostümiert, auf dem Weg zu einem Fest und wurde mit einem indischen Tuch erdrosselt. Bei ihrer Spurensuche nehmen Tanner und Totty von Scotland Yard zunächst Lady Lebanon ins Visier: Was hat sie hinter der verschlossenen Tür im Obergeschoss zu verbergen?

Editionen (22)

ISBN9783730601150
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.02.14
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    147 Follower

    4,0

    Ein rotes Tuch, ein dunkles Schloss und ganz viel Wallace Charme

    Ein altes Schloss, ein toter Chauffeur und ein rotes Seidentuch als Mordwaffe. Mehr braucht Edgar Wallace eigentlich nicht, um die Krimi Lampe in meinem Kopf direkt anzuknipsen. Marks Priory hat genau diese herrlich ungemütliche Stimmung, bei der man beim Lesen fast den Wind ums Gemäuer pfeifen hört und innerlich denkt: Joa, da würde ich nachts ganz sicher nicht allein über den Flur laufen. Das indische Tuch ist ein klassischer Krimi durch und durch. Kein modernes Ermittler Feuerwerk, keine überdrehten Effekte, sondern Misstrauen, versteckte Wahrheiten, seltsame Blicke und dieses Gefühl, dass in diesem Schloss wirklich jeder irgendwas zu verbergen hat. Chief Inspector Tanner bringt Ordnung in das Chaos, während man selbst munter miträtselt und sich natürlich mehrfach viel zu sicher ist. Bis Wallace einem wieder grinsend den Teppich unter den Füßen wegzieht. Besonders schön an dieser Ausgabe ist die Ausstattung. Silberfolie, Farbschnitt, Hochprägung und die Extras zwischen den Seiten machen aus dem Buch nicht nur Lesestoff, sondern ein kleines Sammlerstück. Das passt perfekt zu diesem nostalgischen Krimi Gefühl. Man liest nicht einfach nur, man blättert, entdeckt und genießt. Ganz ehrlich: Das Tempo ist manchmal altmodisch und wer moderne Thriller gewohnt ist, muss sich kurz einfinden. Aber genau darin liegt auch der Charme. Das Buch riecht gefühlt nach Kaminzimmer, schweren Vorhängen und dunklen Familiengeheimnissen. Für Krimifans, Wallace Liebhaber und Sammler ist Das indische Tuch ein richtig schönes Schmuckstück. Spannend, atmosphärisch und wunderbar klassisch.

    Ein rotes Tuch, ein dunkles Schloss und ganz viel Wallace Charme

    26. Juni 2026

  • tines_buecher
    tines_buecher

    192 Follower

    4,0

    Toller klassischer Krimi!

    27. Mai 2023

  • rockofbooks
    rockofbooks

    92 Follower

    3,0

    Ich bin immer noch etwas hin und her gerissen. Mag ich es? Ich fand ich ganz okay. Ich bin kein Krimi Fan, aber ab und zu schleiche ich mich aus dem mir bekannten und lese auch einen Krimi. Einen Klassiker. Viel kann ich gar nicht dazu sagen, denn sonst würde ich vermutlich doch einiges verraren. Schließlich sagt der Titel schon, worauf es hinausläuft.  Aber es war spannend und interessant, wenngleich ich es an manchen Stellen etwas zu überdreht finde.  Ich denke, ich sollte weiter dran bleiben und mehr von ihm lesen.

    18. Juli 2023

Autorin / Autor

Über Edgar Wallace

Geboren wurde Edgar Wallace 1875 als unehelicher Sohn eines Schauspielers. Er wuchs in armen Verhältnissen auf, blieb ohne Schulabschluss und hielt sich mit Gelegenheitsjobs wie Milchhändler, Maurergehilfe oder Zeitungsverkäufer über Wasser. Schließlich begann er kleine Artikel für die Zeitung zu schreiben. Mit Erfolg: Er arbeitete sich hoch bis zum Chefredakteur. Später lebte er als freier Schriftsteller und schrieb Sachbücher, Lyrik und Theaterstücke, 1904 schließlich seinen ersten Krimi ("Die vier Gerechten") – das Debüt einer beispiellosen Karriere. Edgar Wallace verfasste 175 Romane, 24 Theaterstücke, eine große Anzahl von Kurzgeschichten, Essays, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln und Drehbüchern. Die Filme, die nach seinen Vorlagen gedreht wurden, sind kaum zu zählen. Edgar Wallace verstarb hoch verschuldet 1932 in Hollywood.

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