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Biografien

Ist das ein Mensch?

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Über das Buch

Februar 1944 bis Januar 1945: Primo Levi beschreibt das Jahr, das er in Auschwitz verbracht hat. Es ist eines der eindrücklichsten Zeugnisse des Holocaust. Durch Levis kühlen Blick des Naturwissenschaftlers auf das Vernichtungslager tritt der alltägliche Horror umso deutlicher hervor. Er schildert, wie der Kampf um das Überleben zum einzigen Ziel eines jeden Tages wurde und wie jeder Einzelne immer wieder auf dieselben Fragen zurückgeworfen wurde: Was macht einen Menschen eigentlich zu einem Menschen und ist es überhaupt möglich, in einer solch todbringenden Umgebung das Menschliche nicht zu verlieren. Ungekürzte Lesung mit Alexander Fehling 6 CDs | ca. 6 h 54 min

Editionen (5)

ISBN9783742414908
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum24.01.20

Rezensionen & Bewertungen

76 Bewertungen

13 Rezensionen

4,7

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  • c.ruehle
    c.ruehle

    130 Follower

    5,0

    Primo Levi

    …bis eines Tages es keinen Sinn mehr haben wird zu sagen: morgen. Hier ist das so. Wißt ihr, was im Lagerjargon „nie“ heißt? „Morgen früh.“ Diese ist nur eines der unzähligen Stellen aus diesem Gesamtwerk welches Primo Levi geschrieben hat. Er tritt als Zeuge auf und nicht als Richter, welches er mehrfach so geschrieben hat. Gerade nach meinem erst kürzlichen Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen hatte ich ein starkes Bedürfnis diese Werk zu lesen, es zu erfahren. Es bleibt für mich unbegreiflich was Menschen sich selbst und anderen antun können. Egal was ich hier schreibe kann nicht verdeutlichen wie wichtig die Geschichten der Überlebenden aus den Lagern sind und sie fort zu erzählen, zu mahnen und gegen jegliche faschistischen / menschenfeindlichen Kräften Widerstand zu leisten.

    20. Apr. 2025

  • goeppel
    goeppel

    7 Follower

    5,0

    Lesenswert - grausame Geschichte menschlich erzählt

    Auch knapp 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz noch eine wichtige Schilderung des Lebens in einem KZ. Eindrücklich und bedrückend schildert Primo Levi seine Zeit im Nebenlager Buna. Hier geht es nicht um Fakten und Daten, sondern um die Schilderung der Grausamkeiten der Nazis, die ihre Häftlinge entmenschlichten, und wie ebenjene Häftlinge damit umgingen. Wie nahezu jede Lektüre zum Dritten Reich und vor allem der Shoa lässt das Buch die Lesenden fragend zurück - hoffentlich zumindest bestärkt darin, jegliche rechtsextremen, rassistischen und xenophoben Bestrebungen kritisch zu beobachten und zu bekämpfen.

    26. Nov. 2024

  • clandesv
    clandesv

    11 Follower

    5,0

    Memoiren

    Ich verstehe immer besser, wieso man Memoiren lesen sollte. Um etwas aus erster Hand von einem Menschen zu erfahren, der außerordentlich besonders ist und Dinge erlebt hat, die es wert sind geteilt zu werden. Die Tatsache, dass er noch vor Ort und direkt zurück in Turin geschrieben hat, macht mich baff. Ein Buch das hoffentlich noch in hunderten Jahren als Print vorliegt und Zeugnis dieses Kapitels der Geschichte bleibt

    17. Juni 2026

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Primo Levi

Primo Levi, 1919 in Turin geboren, studierte Chemie. Ende 1943 wurde er als Jude und Mitglied der Resistenza verhaftet. Im Januar 1944 schaffte man ihn ins Lager Fossoli bei Modena, im Februar folgte die Deportation nach Auschwitz. Er überlebte und kehrte in einer endlosen Odyssee nach Italien zurück, wo er bis 1977 in der chemischen Industrie arbeitete. Kurz nach seiner Rückkehr veröffentlichte er 1947 »Ist das ein Mensch?«. Seine beiden autobiographischen Bücher, seine Romane und Erzählungen wurden mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet, seine Werke in alle Weltsprachen übersetzt. 1987 nahm sich Levi in Turin das Leben.

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