Ein Supersoldat, der seine glorreichen Tage hinter sich hat.
Ein Träumer mit einem düsteren Geheimnis.
Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch.
Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht.
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.
Wow!
Was ein Buch!
Ich finde es spannend, überraschend und sehr interessant!
Ich bin froh, die anderen Bände schon auf meinem Kindle habe, aber, ich brauche ne Pause😅. Ich muss das erstmal verarbeiten, was da alles passiert ist, und der Schluss erst!
15. Feb. 2026
4,5
Wow!
Was ein Buch!
Ich finde es spannend, überraschend und sehr interessant!
Ich bin froh, die anderen Bände schon auf meinem Kindle habe, aber, ich brauche ne Pause😅. Ich muss das erstmal verarbeiten, was da alles passiert ist, und der Schluss erst!
Im Jahr 2101 ist die KI soweit entwickelt, dass sie auf den Menschen übergeht. Die Welt versinkt in einer Pandamie aus Zombie-Cyberborgs mit übermenschlichen Kräften.
Das Militär versucht die Seuche durch Zonen einzugrenzen und durch Säuberungen den Virus Kami zu besiegen.
Neon Birds hat mich absolut positiv überrascht. Die Story spielt zwischen einer rauen Cyberpunk-Welt und epischen Dune-Vibes und hat mich vor allen durch ihren tollen, flüssigen Schreibstil nur so durch die Seiten fliegen lassen. Die Beziehungen zwischen den jeweiligen Charakteren ist so gefühlvoll und authentisch beschrieben, dass sie einem sofort ans Herz wachsen.
Für mich ist Neon Birds eine fantastische, futuristische Story, die lange nachhallt. Eine Welt, die mich nicht so schnell wieder loslässt. Ich freue mich schon auf Cyber Trips 🦾🤖.
29. Jan. 2026
5,0
KAMI wird die Welt übernehmen!
Im Jahr 2101 ist die KI soweit entwickelt, dass sie auf den Menschen übergeht. Die Welt versinkt in einer Pandamie aus Zombie-Cyberborgs mit übermenschlichen Kräften.
Das Militär versucht die Seuche durch Zonen einzugrenzen und durch Säuberungen den Virus Kami zu besiegen.
Neon Birds hat mich absolut positiv überrascht. Die Story spielt zwischen einer rauen Cyberpunk-Welt und epischen Dune-Vibes und hat mich vor allen durch ihren tollen, flüssigen Schreibstil nur so durch die Seiten fliegen lassen. Die Beziehungen zwischen den jeweiligen Charakteren ist so gefühlvoll und authentisch beschrieben, dass sie einem sofort ans Herz wachsen.
Für mich ist Neon Birds eine fantastische, futuristische Story, die lange nachhallt. Eine Welt, die mich nicht so schnell wieder loslässt. Ich freue mich schon auf Cyber Trips 🦾🤖.
"Ein Supersoldat, der seine glorreichen Tage hinter sich hat. Ein Träumer mit einem düsteren. Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch. Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht."
... und ein Virus, der die ganze Welt zum erschüttern bringt. Wie wird die Menschheit handeln?“
Im Sci-Fi Genre gehört "Neon Birds" von Marie Grasshoff zu meinen Top 5! Direkt angesprochen hat mich das Cover mit den neonfarbenen Aspekten und ich wollte sofort wissen, was sich dahinter verbirgt. Das Cover verrät nicht viel von der Story die in den Seiten steckt, sondern gibt einem eher eine seltsame Stimmung, mit intensiv gewecktem Interesse. Da Cover und Titel absolut stimmig sind, kann man sich selbst ein paar Gedanken über die vermeidliche Story machen. Der Teaser auf der Rückseite des Buches verrät nicht zu viel und hält die Spannung auch ziemlich hoch (siehe Zitat am Anfang).
"Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, sogenannte Mojas, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert."
Schon im Prolog schaffte es Marie Grasshoff eine dichte und faszinierende Atmosphäre zum Einstieg zu schaffen. Man saugt förmlich jedes Wort auf, um sich wie in Watte gepackt in Ihre Welt mitziehen zu lassen. Von Anfang an ist der Spannungsbogen hoch, da man von Wort eins ohne Kompromisse in die dystopische Welt geschmissen wird. Ihre Kapitel bauen aufeinander auf und die Situation steigert sich immer weiter ins unermessliche, bis der Höhepunkt kommt und eine überraschende Kehrtwende eintritt. Während der ganzen Lesezeit passieren immer wieder neue, fesselnde und überraschende Passagen, Aussagen oder Kämpfe die den Spannungsbogen mit einer Leichtigkeit aufrechterhalten.
Der Lesefluss ist angenehm, die Wörter reihen sich aneinander als hätten sie immer so zusammengepasst. Man liest ohne abrupte Unterbrechungen (abgesehen davon, dass es sein kann, dass man mit den Charakteren sooo mitfühlt, dass man in ein Kissen beißen muss vor Freude oder Angst...) und auch die Kapitelübergänge sind passend gestaltet. Marie Grasshoffs Schreibstil ist angenehm. Sie nutzt eine gute Kombination aus einfachen Wortzusammenhängen und tiefgründigen Sätzen, die einen guten Mix ergeben. Sie nutzt keine verschachtelten oder übertrieben lange Sätze, sodass man immer zwischendrin aufatmen kann. Die Sprache der Charaktere passen sich der Positionen und Geschehnisse an und auch die militärischen Begriffe sind entweder von selbsterklärend oder werden verständlich in der Geschichte verbaut.
Perspektivisch gesehen, bekommt man durch den personalen Erzähler (Er-/Sie Erzähler) und das schlüpfen in mehrere Personen einem so exakten Einblick in die Geschichte und die Gefühle aller Beteiligten, als würde man genau neben ihnen stehen. Die Charaktere sind allesamt für die Welt einzigartig geschrieben, jeder von ihnen hat seinen Platz. Die Protagonisten der Serie haben einen gewissen Flair und sind so unterschiedlich, dass sie wieder perfekt harmonieren. Die vielen Emotionen, Gefühle und Gedanken sind nicht wirr dargestellt, sondern passen in die verschiedenen Szenen und sind aufschlussreich für den weiteren Verlauf.
Im Grunde gibt es vier Hauptcharaktere: Luke, Flover, Okijen und Andra.
Luke und Flover sind Zimmerkollegen und studieren an der Akademie. Man spürt von Anfang an, dass die beiden ein starkes Band verbindet. Man ist sich der Positionen der Charaktere in den jeweiligen Abschnitten bewusst, jedoch passen sich die Charakterstärken- oder auch schwächen im Laufe der Geschichte an. Einige Charakterentwicklungen sind unvorhersehbar und geben den extra "Wow" - Effekt, welche die Story lebendiger erscheinen lässt. Ein Mensch verändert sich ja auch durch Ereignisse und Erkenntnisse. Okijen hat militärisch sich schon in seinen jungen Jahren an die Spitze gekämpft und hat viele Narben dadurch erlitten. Im Laufe der Geschichte ist es aber unvermeidlich, dass er mit in die verworrene Situation der Menschheit gezogen wird. Dadurch lernt er auch die sensible und doch feurige Andra kennen. Andra kennt die große weite Welt nicht, da sie in einen Ort abseits der großen Stadt bei ihrem Stamm aufgewachsen ist. Die erste Begegnung der beiden ist stark von Neugier geprägt. Andra ist fasziniert von Okijen, denn dieser ist am Körper technisch modifiziert, aber nicht wie die "Mojas". Okijen findet Sympathie in ihrer Art und auch in der Kampfkunst, die die Älteste ihres Stammes ihr beigebracht hat. Die Gespräche der beiden sind schön zu lesen und man spürt die aufkeimende Verbundenheit und das Vertrauen. Zwischen den Seiten sind einige fantastische Illustrationen von Mona Finden zu den Charakteren und Situationen zu sehen. Das verleiht dem Buch nochmal einen gewissen Charme und die Charaktere sind noch besser vorstellbar.
Die dystopische Geschichte mit dem Virus der Menschen verändert ist verständlich dargestellt. Die Übermacht wird auch mit Gedankengängen in Passagen zugeordnet und die infizierten Menschen haben einen besonderen blauen Schimmer, den man sich gut vorstellen kann. Die Entwicklungen zwischen Menschheit und der Super-KI sind sehr effektvoll dargestellt und die Konflikte werden realistisch aufgezeigt. Man folgt dem Fluss der Geschichte und entdeckt immer neue, interessante Bemerkungen die spannend und überraschend wirken.
Mein Fazit:
Marie Grasshoff hat eine grandiose Welt erschaffen, die einen sofort begeistert und mitreißt. Man fühlt mit den Charakteren mit und will unbedingt wissen wie es weiter geht. Roman mit Suchtfaktor, so nenn ich es!
Ich habe alles stehen und liegen lassen um das Buch, ohne großartige Pausen, durchzuschmökern. Ich empfehle jedem, der Dystopien und ausgefallene Charaktere mit genialen Lebenshintergründen- und Weisheiten mag, dieses Buch zu lesen! Ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht sein.
PS: Ihr werdet Gerta feiern!
24. Nov. 2025
5,0
Atemberaubend, Spannend und Intensiv!
"Ein Supersoldat, der seine glorreichen Tage hinter sich hat. Ein Träumer mit einem düsteren. Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch. Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht."
... und ein Virus, der die ganze Welt zum erschüttern bringt. Wie wird die Menschheit handeln?“
Im Sci-Fi Genre gehört "Neon Birds" von Marie Grasshoff zu meinen Top 5! Direkt angesprochen hat mich das Cover mit den neonfarbenen Aspekten und ich wollte sofort wissen, was sich dahinter verbirgt. Das Cover verrät nicht viel von der Story die in den Seiten steckt, sondern gibt einem eher eine seltsame Stimmung, mit intensiv gewecktem Interesse. Da Cover und Titel absolut stimmig sind, kann man sich selbst ein paar Gedanken über die vermeidliche Story machen. Der Teaser auf der Rückseite des Buches verrät nicht zu viel und hält die Spannung auch ziemlich hoch (siehe Zitat am Anfang).
"Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, sogenannte Mojas, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert."
Schon im Prolog schaffte es Marie Grasshoff eine dichte und faszinierende Atmosphäre zum Einstieg zu schaffen. Man saugt förmlich jedes Wort auf, um sich wie in Watte gepackt in Ihre Welt mitziehen zu lassen. Von Anfang an ist der Spannungsbogen hoch, da man von Wort eins ohne Kompromisse in die dystopische Welt geschmissen wird. Ihre Kapitel bauen aufeinander auf und die Situation steigert sich immer weiter ins unermessliche, bis der Höhepunkt kommt und eine überraschende Kehrtwende eintritt. Während der ganzen Lesezeit passieren immer wieder neue, fesselnde und überraschende Passagen, Aussagen oder Kämpfe die den Spannungsbogen mit einer Leichtigkeit aufrechterhalten.
Der Lesefluss ist angenehm, die Wörter reihen sich aneinander als hätten sie immer so zusammengepasst. Man liest ohne abrupte Unterbrechungen (abgesehen davon, dass es sein kann, dass man mit den Charakteren sooo mitfühlt, dass man in ein Kissen beißen muss vor Freude oder Angst...) und auch die Kapitelübergänge sind passend gestaltet. Marie Grasshoffs Schreibstil ist angenehm. Sie nutzt eine gute Kombination aus einfachen Wortzusammenhängen und tiefgründigen Sätzen, die einen guten Mix ergeben. Sie nutzt keine verschachtelten oder übertrieben lange Sätze, sodass man immer zwischendrin aufatmen kann. Die Sprache der Charaktere passen sich der Positionen und Geschehnisse an und auch die militärischen Begriffe sind entweder von selbsterklärend oder werden verständlich in der Geschichte verbaut.
Perspektivisch gesehen, bekommt man durch den personalen Erzähler (Er-/Sie Erzähler) und das schlüpfen in mehrere Personen einem so exakten Einblick in die Geschichte und die Gefühle aller Beteiligten, als würde man genau neben ihnen stehen. Die Charaktere sind allesamt für die Welt einzigartig geschrieben, jeder von ihnen hat seinen Platz. Die Protagonisten der Serie haben einen gewissen Flair und sind so unterschiedlich, dass sie wieder perfekt harmonieren. Die vielen Emotionen, Gefühle und Gedanken sind nicht wirr dargestellt, sondern passen in die verschiedenen Szenen und sind aufschlussreich für den weiteren Verlauf.
Im Grunde gibt es vier Hauptcharaktere: Luke, Flover, Okijen und Andra.
Luke und Flover sind Zimmerkollegen und studieren an der Akademie. Man spürt von Anfang an, dass die beiden ein starkes Band verbindet. Man ist sich der Positionen der Charaktere in den jeweiligen Abschnitten bewusst, jedoch passen sich die Charakterstärken- oder auch schwächen im Laufe der Geschichte an. Einige Charakterentwicklungen sind unvorhersehbar und geben den extra "Wow" - Effekt, welche die Story lebendiger erscheinen lässt. Ein Mensch verändert sich ja auch durch Ereignisse und Erkenntnisse. Okijen hat militärisch sich schon in seinen jungen Jahren an die Spitze gekämpft und hat viele Narben dadurch erlitten. Im Laufe der Geschichte ist es aber unvermeidlich, dass er mit in die verworrene Situation der Menschheit gezogen wird. Dadurch lernt er auch die sensible und doch feurige Andra kennen. Andra kennt die große weite Welt nicht, da sie in einen Ort abseits der großen Stadt bei ihrem Stamm aufgewachsen ist. Die erste Begegnung der beiden ist stark von Neugier geprägt. Andra ist fasziniert von Okijen, denn dieser ist am Körper technisch modifiziert, aber nicht wie die "Mojas". Okijen findet Sympathie in ihrer Art und auch in der Kampfkunst, die die Älteste ihres Stammes ihr beigebracht hat. Die Gespräche der beiden sind schön zu lesen und man spürt die aufkeimende Verbundenheit und das Vertrauen. Zwischen den Seiten sind einige fantastische Illustrationen von Mona Finden zu den Charakteren und Situationen zu sehen. Das verleiht dem Buch nochmal einen gewissen Charme und die Charaktere sind noch besser vorstellbar.
Die dystopische Geschichte mit dem Virus der Menschen verändert ist verständlich dargestellt. Die Übermacht wird auch mit Gedankengängen in Passagen zugeordnet und die infizierten Menschen haben einen besonderen blauen Schimmer, den man sich gut vorstellen kann. Die Entwicklungen zwischen Menschheit und der Super-KI sind sehr effektvoll dargestellt und die Konflikte werden realistisch aufgezeigt. Man folgt dem Fluss der Geschichte und entdeckt immer neue, interessante Bemerkungen die spannend und überraschend wirken.
Mein Fazit:
Marie Grasshoff hat eine grandiose Welt erschaffen, die einen sofort begeistert und mitreißt. Man fühlt mit den Charakteren mit und will unbedingt wissen wie es weiter geht. Roman mit Suchtfaktor, so nenn ich es!
Ich habe alles stehen und liegen lassen um das Buch, ohne großartige Pausen, durchzuschmökern. Ich empfehle jedem, der Dystopien und ausgefallene Charaktere mit genialen Lebenshintergründen- und Weisheiten mag, dieses Buch zu lesen! Ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht sein.
PS: Ihr werdet Gerta feiern!