Blick ins Buch

Romane

Die Assistentin

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Über das Buch

Chantal Busse liest Caroline Wahl! Eine Karriere als Musikerin - das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer. Im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat ... In wunderbar lakonischem Tonfall, mit Humor und Tiefgang erzählt Caroline Wahls neuer Roman von einer jungen Frau, die sich nicht zum Opfer machen lassen will und doch in eine Lage gerät, die viele Menschen kennen: wenn einem der Beruf zur Hölle wird. Eine ganz alltägliche Leidensgeschichte, ein Hörbuch über Resilienz und Überleben. Covermotiv: Kurth Bruno Victor A. Vekemans, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Editionen (4)

ISBN9783732487516
Verlagargon
Erscheinungsdatum21.11.25

Rezensionen & Bewertungen

2350 Bewertungen

468 Rezensionen

3,3

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  • mellimelina
    mellimelina

    1066 Follower

    2,0

    🧔 Patriarchat 🧔 Wie "der Teufel trägt Prada" nur schlechter

    Hmm.. Das neue Buch von Caroline Wahl. Ich war sehr gespannt auf das Buch und habe mir viel von dem Inhalt und den Themen versprochen. Leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen. Charlotte ist die Protagonistin. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben. Sie arbeitet als Assistentin für einen Verläger, der scheinbar ein Narzist ist. Es wird Charlottes Geschichte erzählt. Situationen mit ihren Eltern beschrieben, Liebe und das Behaupten in ihrem Beruf. Es geht auch etwas um Sexismus, bossing und Gefallenwollen. Charlotte hat mich irgendwann nur noch genervt. Es ist mir nicht ganz ersichtlich, ob die Autorin genau das erreichen wollte. Häufig dachte ich mir bei den Beschreibungen und Dialogen: "Alter - Charlotte jetzt mach doch mal den Mund auf und steh für dich ein!" Das passierte nicht, selbst das Ende ist unscheinbar und das Buch läuft einfach so aus. Nichts für starke Frauen. Es fehlt ein Charakter, der die Balance herstellt und ausspricht, was sich die lesende Person denkt. Jemand der klar Position bezieht. Ich hätte gerne erlebt, wie der Verläger in die Schranken gewiesen wird oder eben Charlotte die Augen geöffnet werden oder Mut gemacht wird für sich und ihre Träume einzustehen und den unbequemen unsicheren Weg zu gehen! Naja - ein Buch für zwischendurch. Es ließ sich leicht lesen und war auch schnell gelesen. Ich lese recht gerne zeitgenössisches allerdings lieber mit mehr Tiefe. Für alle, die was Leichtes lesen wollen.

    6. Feb. 2026

  • marie.blm
    marie.blm

    148 Follower

    5,0

    Zwischen Bürokrise und Alltag

    Charlotte arbeitet als Assistentin in einem Verlag, wo sie ständig zwischen den Erwartungen ihres toxischen Chefs und den alltäglichen Aufgaben jonglieren muss. Ihr Chef macht alles kompliziert und übt vielerlei Machtspiele gegenüber seinen Assistenten aus. Die Atmosphäre im Büro ist dabei oft angespannt. Die Schreib- und Erzählweise ist anfangs wirklich ungewöhnlich bzw. ist sie einfach ungewohnt denke ich. Sobald man sich darauf einlässt, gefiel es mir aber wirklich gut. Die Geschichte ist leider nah an der Realität, wie toxisch das Verhältnis zwischen Chef und Assistenz sein kann. Man spürt im ganzen Buch Charlottes Emotionen und fühlt (leidet) mit ihr. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen 😊

    15. Sept. 2025

  • stradott
    stradott

    360 Follower

    3,0

    Hab die ersten beiden Bücher geliebt, aber das kam sowohl vom Schreibstil als auch von der Handlung leider nicht ganz ran.

    19. Dez. 2025

3 von 468 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 41%
nymeriastark
nymeriastark4. Nov. 2025

An Ignoranz nicht zu übertreffen direkt eine geschmacklose Erwähnung von Selbstverletzendem Verhalten. "Charlotte verbringt viel Zeit mit selbstquälerischen was passiert wäre wenn Gedbakenkengängen. Da ist ein bisschen so wie ritzen denkt Charlotte und fragt sich ob der Schmerz beim ritzen doch angenehmer wäre, aber die ganzen Narben. Manchmal sieht Charlotte Menschen mit vielen Narben am Arm und es macht sie ganz verrückt und fasziniert sie auch ein wenig wie symmetrisch und parallel die Linien am Arm in der Regel angeordnet sind. Wie Armbänder." (Wie kann sowas durchs Lektorat, wer lässt sowas zu.) - > als 1 % und kann die Protagonistin & Autorin schon nicht leiden. Weil wer schreibt sowas.

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