
675 Follower
„Dance of Stars and Ashes“ von Nisha J. Tuli ist der zweite Band des „Nachtfeuer-Quartetts“. Eine Romantasy inspiriert von der südasiatischen und insbesondere der indischen Mythologie. Wir knüpfen dort an, wo „Heart of Night and Fire” endet und befinden uns somit in einer trügerischen Friedensperiode. Die Vorbereitungen für die Krönung von Amrita laufen auf Hochtouren. Vikram macht sich noch immer Hoffnungen, doch Zaryas Herz ist bereits weitergezogen… So verläuft der erste Abschnitt recht ruhig, bietet uns aber schöne Einblicke in die spezielle Kultur dieser südost-asiatisch angehauchten Fantasywelt. All die Rituale rund um Amritas Krönung und ihre Vereinigung mit dem Jai-Baum sind unheimlich faszinierend – und auch etwas beängstigend. Die Dämonen wittern natürlich, dass sich ihr Zeitfenster zum Angriff schließt und so nimmt die Handlung auch schnell wieder Fahrt auf. Die Chiranjivi rücken hier mehr in den Vordergrund und gemeinsam mit ihnen begibt sich Zarya auf ihre erste richtige Quest. Der Fantasy-Anteil ist hier wirklich nicht zu verachten und hat mich gut unterhalten. Dieser wird allerdings etwas von den Sexkapaden des scheinbar vom Schicksal vorherbestimmten Paares überschattet. Eine Liebesgeschichte möchte ich das noch nicht nennen, denn ihre ganze „Beziehung“ besteht derzeit nur aus Lust. Es werden kaum gehaltvolle Gespräche geführt und so kommt es natürlich auch unweigerlich zum großen Missverständnis in Akt 3. Diese Theatralik ist für mich nur erträglich, weil „Das Nachtfeuer-Quartett“ eine deutlich bessere Balance zwischen dem Fantasy- und dem Romance-Aspekt zutage legt als es der Autorin bei ihren „Artefakten von Ouranos“ geglückt ist. Zudem sind Freundschaft und Familie auch erstaunlich große Themen. Zarya versöhnt sich endlich mit Aarav und nimmt Row langsam aber sicher als den Vater an, der er schon immer für sie sein wollte. Dennoch haben die beiden noch einiges an Arbeit vor sich. Ihre Freundschaft mit Yasen ist mir noch zu einseitig, aber ich habe Hoffnung, dass sie sich im nächsten Band auch als gute Freundin für ihn erweist. Interessanterweise schließt „Dance of Stars and Ashes” den Handlungsbogen rund um die Seuche und den Jai-Baum vorläufig zufriedenstellend ab. Im April begeben wir uns dann in „Storm of Ink and Blood“ auf eine Reise ins Unbekannte – mal sehen, wie sich dieser neue Handlungsstrang entwickeln wird. Wer also bei Band 2 von einem Cliffhanger redet, hat nicht so ganz verstanden, was das sein soll. Alles in allem hat mir „Dance of Stars and Ashes” sogar etwas besser gefallen als der Auftakt der Reihe. Ich bin wirklich froh, dass ich der Autorin noch eine Chance gegeben haben, denn handwerklich ist diese Reihe so viel besser als ihr Debüt. 4/5 Sterne.
25. Jan. 2026
„Dance of Stars and Ashes“ von Nisha J. Tuli ist der zweite Band des „Nachtfeuer-Quartetts“. Eine Romantasy inspiriert von der südasiatischen und insbesondere der indischen Mythologie. Wir knüpfen dort an, wo „Heart of Night and Fire” endet und befinden uns somit in einer trügerischen Friedensperiode. Die Vorbereitungen für die Krönung von Amrita laufen auf Hochtouren. Vikram macht sich noch immer Hoffnungen, doch Zaryas Herz ist bereits weitergezogen… So verläuft der erste Abschnitt recht ruhig, bietet uns aber schöne Einblicke in die spezielle Kultur dieser südost-asiatisch angehauchten Fantasywelt. All die Rituale rund um Amritas Krönung und ihre Vereinigung mit dem Jai-Baum sind unheimlich faszinierend – und auch etwas beängstigend. Die Dämonen wittern natürlich, dass sich ihr Zeitfenster zum Angriff schließt und so nimmt die Handlung auch schnell wieder Fahrt auf. Die Chiranjivi rücken hier mehr in den Vordergrund und gemeinsam mit ihnen begibt sich Zarya auf ihre erste richtige Quest. Der Fantasy-Anteil ist hier wirklich nicht zu verachten und hat mich gut unterhalten. Dieser wird allerdings etwas von den Sexkapaden des scheinbar vom Schicksal vorherbestimmten Paares überschattet. Eine Liebesgeschichte möchte ich das noch nicht nennen, denn ihre ganze „Beziehung“ besteht derzeit nur aus Lust. Es werden kaum gehaltvolle Gespräche geführt und so kommt es natürlich auch unweigerlich zum großen Missverständnis in Akt 3. Diese Theatralik ist für mich nur erträglich, weil „Das Nachtfeuer-Quartett“ eine deutlich bessere Balance zwischen dem Fantasy- und dem Romance-Aspekt zutage legt als es der Autorin bei ihren „Artefakten von Ouranos“ geglückt ist. Zudem sind Freundschaft und Familie auch erstaunlich große Themen. Zarya versöhnt sich endlich mit Aarav und nimmt Row langsam aber sicher als den Vater an, der er schon immer für sie sein wollte. Dennoch haben die beiden noch einiges an Arbeit vor sich. Ihre Freundschaft mit Yasen ist mir noch zu einseitig, aber ich habe Hoffnung, dass sie sich im nächsten Band auch als gute Freundin für ihn erweist. Interessanterweise schließt „Dance of Stars and Ashes” den Handlungsbogen rund um die Seuche und den Jai-Baum vorläufig zufriedenstellend ab. Im April begeben wir uns dann in „Storm of Ink and Blood“ auf eine Reise ins Unbekannte – mal sehen, wie sich dieser neue Handlungsstrang entwickeln wird. Wer also bei Band 2 von einem Cliffhanger redet, hat nicht so ganz verstanden, was das sein soll. Alles in allem hat mir „Dance of Stars and Ashes” sogar etwas besser gefallen als der Auftakt der Reihe. Ich bin wirklich froh, dass ich der Autorin noch eine Chance gegeben haben, denn handwerklich ist diese Reihe so viel besser als ihr Debüt. 4/5 Sterne.
25. Jan. 2026








