"Auf die Menschen, die mir die Welt bedeuten!" In einer irischen Kleinstadt sitzt Maurice Hannigan, 84 Jahre alt, an einer Hotelbar und blickt zurück. Fünf Mal wird er im Lauf des Abends sein Glas erheben, um auf die wichtigsten Menschen in seinem Leben anzustoßen und seine Geschichte zu erzählen. Maurice stammt aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater war Bauer, die Mutter arbeitete als Küchenmagd, der über alles geliebte Bruder starb noch in der Kindheit. Wir erfahren, wie Maurice seine große Liebe Sadie kennenlernte, wie beide ihr erstes Kind verloren und er zum wohlhabendsten Mann der Gegend wurde. Der Mann, der seinen Gefühlen kaum Ausdruck verleihen konnte, erzählt in dieser Nacht von Momenten der Freude und des Zweifels, von verpassten Chancen und der Tragödie seines Lebens, die er vor allen verborgen hielt.
Was für ein tolles Buch! Der 84-jährige Maurice sitzt in Irland an einer Hotelbar und genehmigt sich fünf Drinks. Jeden Drink widmet er einer anderen wichtigen Person in seinem Leben und so erfahren wir nach und nach seine Lebensgeschichte.
Vom ersten Kapitel an konnte ich kaum mehr aufhören zu lesen. Grosse Leseempfehlung.
4. Jan. 2026
5,0
Was für ein tolles Buch! Der 84-jährige Maurice sitzt in Irland an einer Hotelbar und genehmigt sich fünf Drinks. Jeden Drink widmet er einer anderen wichtigen Person in seinem Leben und so erfahren wir nach und nach seine Lebensgeschichte.
Vom ersten Kapitel an konnte ich kaum mehr aufhören zu lesen. Grosse Leseempfehlung.
In einer stillen irischen Kleinstadt nimmt der 84-jährige Maurice Hannigan an einer Hotelbar Platz, bestellt einen Whiskey und hier beginnt seine Erzählung.
Fünf Mal erhebt er im Laufe der Nacht sein Glas, um auf fünf Menschen anzustoßen, die sein Leben geprägt haben - seinen Bruder Tony, seine Tochter Molly, seine Schwägerin Noreen, seinen Sohn Kevin und seine geliebte Frau Sadie.
Was sich zunächst wie eine stille Rückschau anhört, entfaltet sich zu einer zutiefst bewegenden Lebensgeschichte voller Liebe, Verlust, Schuld und Stolz. Maurice spricht nicht laut – es ist ein innerer Monolog, fast wie ein Brief an seinen Sohn, der weit entfernt in den USA lebt. Und doch fühlt sich jede Zeile so nah an, als säße man selbst mit am Tresen, direkt neben ihm.
Die Autorin hat einen fesselnden, eindringlichen Schreibstil gefunden, der leise Töne anschlägt und gerade dadurch umso stärker wirkt. Es sind nicht die großen dramatischen Gesten, sondern die kleinen Erinnerungen und Geheimnisse, die einen tief berühren. Maurice ist kein Held im klassischen Sinne, er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit einem großen Herzen und echter Reue.
Besonders ergreifend ist die Art, wie Trauer, Reue und Liebe ineinandergreifen. Man spürt die Last, die Maurice all die Jahre getragen hat, und gleichzeitig die Wärme, mit der er auf die Menschen seines Lebens zurückblickt.
Ein Roman, der unter die Haut geht. Tiefgründig, still, traurig und tröstend zugleich. Eine Geschichte, die lange nachhallt – wie das Echo eines letzten Gesprächs, das man nie führen konnte, aber im Herzen immer bei sich trägt. Ein Lesehighlight, das man nicht so schnell vergisst.
15. Okt. 2025
5,0
Highlight
In einer stillen irischen Kleinstadt nimmt der 84-jährige Maurice Hannigan an einer Hotelbar Platz, bestellt einen Whiskey und hier beginnt seine Erzählung.
Fünf Mal erhebt er im Laufe der Nacht sein Glas, um auf fünf Menschen anzustoßen, die sein Leben geprägt haben - seinen Bruder Tony, seine Tochter Molly, seine Schwägerin Noreen, seinen Sohn Kevin und seine geliebte Frau Sadie.
Was sich zunächst wie eine stille Rückschau anhört, entfaltet sich zu einer zutiefst bewegenden Lebensgeschichte voller Liebe, Verlust, Schuld und Stolz. Maurice spricht nicht laut – es ist ein innerer Monolog, fast wie ein Brief an seinen Sohn, der weit entfernt in den USA lebt. Und doch fühlt sich jede Zeile so nah an, als säße man selbst mit am Tresen, direkt neben ihm.
Die Autorin hat einen fesselnden, eindringlichen Schreibstil gefunden, der leise Töne anschlägt und gerade dadurch umso stärker wirkt. Es sind nicht die großen dramatischen Gesten, sondern die kleinen Erinnerungen und Geheimnisse, die einen tief berühren. Maurice ist kein Held im klassischen Sinne, er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit einem großen Herzen und echter Reue.
Besonders ergreifend ist die Art, wie Trauer, Reue und Liebe ineinandergreifen. Man spürt die Last, die Maurice all die Jahre getragen hat, und gleichzeitig die Wärme, mit der er auf die Menschen seines Lebens zurückblickt.
Ein Roman, der unter die Haut geht. Tiefgründig, still, traurig und tröstend zugleich. Eine Geschichte, die lange nachhallt – wie das Echo eines letzten Gesprächs, das man nie führen konnte, aber im Herzen immer bei sich trägt. Ein Lesehighlight, das man nicht so schnell vergisst.