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The Shards

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Über das Buch

Bret Easton Ellis' meisterhafter neuer Roman erzählt eine traumatische Geschichte: Während seiner eigenen Schulzeit war ein Serienmörder in L.A. eine Bedrohung für die Jugendlichen.

Der siebzehnjährige Bret ist in der Oberstufe der exklusiven Buckley Prep School, als ein neuer Schüler auftaucht. Robert Mallory ist intelligent, gutaussehend und charismatisch und zieht Bret magisch an. Bret ist sich sicher, dass Robert ein düsteres Geheimnis hat, und kann dennoch nicht verhindern, dass Robert Teil seiner Freundesgruppe wird. Als der Trawler, ein Serienmörder, der Jugendliche auf bestialische Weise umbringt, immer näher an ihn und seine Clique heranrückt, gerät Bret zunehmend in eine Spirale aus Paranoia und Isolation. Doch wie zuverlässig ist Bret als Erzähler?

The Shards ist eine faszinierende Mischung aus Fakten und Fiktion, aus Realität und Fantasie, die auf brillante Weise das emotionale Gefüge von Brets Leben als Siebzehnjähriger auslotet – Sex und Eifersucht, Besessenheit und mörderische Wut. Fesselnd, raffiniert, spannend, eindringlich und oft düster-komisch – The Shards ist ein unnachahmliches Meisterwerk.

Editionen (3)

ISBN9783732407606
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum17.01.23

Rezensionen & Bewertungen

175 Bewertungen

28 Rezensionen

4,0

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  • janfalko
    janfalko

    323 Follower

    5,0

    30 Jahre nachdem ich American Psycho gelesen habe , stand The Shards auf meiner Want to read Liste. Das autobiografisch anmutende Werk hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt von Brets Leben im Jahr 1981. Einem Serienmörder, einer irren Sekte und einem Hauptcharakter der zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit schwankt.

    1. Feb. 2026

  • 4,0

    Intensiv, aber zu umfangreich

    Es ist das letzte Jahr für Ich-Erzähler Brett und seine Clique auf einer exklusiven Privatschule in Los Angeles. Was ein ruhiges, ereignisloses Abschlussjahr werden sollte, wird zur Tour de Force, als der neue Schüler Robert zu den Freunden stößt und ein Serienkiller es auf Teenager abgesehen hat … Mit ‚The Shards‘ kehrt Ellis wieder dahin zurück wo bei ‚Unter Null‘ (zu Zeiten dessen Entstehung der Roman spielt) sein literarisches Werk begann: Gelangweilte Rich Kids im L.A. der frühen 80er, deren Welt so belanglos und oberflächlich ist, dass man sie zum Teil schwer ertragen kann. Die Tage bestehen aus dem Besuch der noblen Privatschule, Drogen, Sex, Partys und mit dem Auto durch die Gegend cruisen. Musik und Filme geben den Anschein einer tieferen Bedeutung für das Leben, werden aber ebenfalls nur konsumiert und kratzen höchstens mal an der Oberfläche. Ellis‘ Schreibstil, rabiat und intensiv, mit deutlichem Vokabular passt für die Thematik mal wieder perfekt, stellen zum Beispiel gerade die Dialoge unter den Teenagern als das bloß, was sie sind: belanglos und nichtssagend. So wundert es auch nicht, dass die Bedrohung durch einen Serienkiller nicht in dieses Schein-Dasein der Jugendlichen eindringt, das Näherkommen der Bedrohung nicht wahrgenommen wird. Nur Bret scheint die richtigen Schlüße zu ziehen und verdächtig den neuen Mitschüler und begehrt ihn gleichzeitig über alle Maßen. Sex, bzw. die Befriedigung der sexuellen Triebe, nimmt in diesem Roman wie immer großen Raum ein und hier lässt der Autor mit Sicherheit viel autobiografisches einfließen - im Gegensatz zu den Geschehnissen um den ‚Trawler‘, den es so nicht gab, und für den es auch kein reales ‚Vorbild‘ zu geben scheint. ‚The Shards‘ ist hervorragend geschrieben, spannend, ernüchternd - nur, es ist auch definitiv einfach zu lang. 200 Seiten weniger hätten dem Werk gut getan. Denn auch wenn Wiederholungen immer schon Ellis‘ Stilmittel waren, irgendwann ist dann doch bei jedem angekommen, dass Bret morgens erst mal masturbiert und wie lange seine Pillen, die er einwirft, brauchen um zu wirken und dann sind einige Stellen einfach zu zäh. Trotz allem ist und bleibt er einer der großen amerikanischen Erzähler, der für mich immer noch etwas unterschätzt wird.

    10. Juli 2025

  • marcel1011
    marcel1011

    29 Follower

    4,0

    Wieder mal gut

    Es gibt wohl keinen Autor, der Paranoia besser rüberbringen kann, als Bret Easton Ellis. Hier verschwimmen autobiografische mit fiktionalen Inhalten. Wenn man nicht gerade in den 80er in LA aufgewachsen ist, kommt man nicht ganz mit was war ist und was ausgedacht. Leider ist das Buch doch etwas lang geraten und verliert hier und da mal seinen roten Faden. Nichts desto trotz ist das hier ein guter Roman, der mich unterhalten hat.

    28. Apr. 2026

3 von 28 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Bret Easton Ellis

Bret Easton Ellis wurde 1964 in Los Angeles geboren. Er besuchte die private Buckley School und begann 1986 ein Musikstudium am Bennington College in Vermont. Schon während seiner Highschool-Zeit bis in die Anfänge der 80er-Jahre spielte Ellis Keyboard in diversen New-Wave-Bands und wollte ursprünglich Musiker werden. Im Laufe des Studiums zog es ihn jedoch immer mehr zum Schreiben. Mit 21 Jahren veröffentlichte Ellis das Debüt Unter Null. 1991 erschien American Psycho, der Roman machte ihn endgültig zum Kultautor.

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