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"Oh ja, es gibt Tage die des Lebens und des Sterbens wert sind." Charles Dickens , Unser gemeinsamer Freund
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, nachdem ich die Netflix-Verfilmung gesehen habe. Oftmals verkörpern Verfilmungen nur einen schlechten Abklatsch von der Geschichte im Buch. Doch mir hat die Verfilmung sehr gefallen, also wollte ich wissen, ob das Buch vielleicht sogar noch besser ist als der Film. Und ich muss ehrlich zugeben, dass sowohl das Buch eine wunderschöne Geschichte erzählt und das Netflix es diesmal geschafft hat, einen wunderbaren Film daraus zu machen, auch wenn er inhaltlich an manchen Stellen vom Buch abweicht. Das Buch erzählt die Geschichte von Hadley, die nach London fliegt, um an der Hochzeit ihres Vaters teilzunehmen. Hadley hat sich bis auf letzter Minute geweigert, nach London zu fliegen, da sie die Trennung ihrer Eltern bis zu diesem Tag nicht verarbeitet hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihren Flug verpasst und auf einen nächsten Flug warten muss. Dabei lernt sie Oliver kennen, der ebenfalls auf dem Weg nach London ist. Oliver hilft ihr den langen Flug zu überstehen, denn Hadley leidet unter Klaustrophobie. Und er bringt Hadley dazu, die Beziehung zu ihrem Vater in einem anderen Licht zu sehen. Die Geschichte wird komplett aus Hadleys Sicht erzählt und man bekommt ehrliche Einblicke in ihre Gefühlswelten. Ich finde die Autorin beschreibt auf eine sehr authentische Art und Weise die Gefühle von Trennung und Verlust und der Akzeptanz, dass Menschen andere und neue Wege beschreiten. Im Grunde ist es eine Coming-of-Age Geschichte, in der Hadley sich entscheiden muss, ob sie weiterhin ein Teil vom Leben ihres Vaters sein will oder ob sie ihrem Vater und seiner neuen Familien den Rücken zu kehrt. Oliver runzelte die Stirn: " Ich finde es tapfer." "Was?" "Dass du hinfährst. Dass du dich stellst. Dass du den Schritt machst, dich überwindest. Das ist tapfer." "Es fühlt sich aber nicht so an." "Das kommt, weil du gerade mittendrin steckst," sagt er, "aber du wirst es schon sehen." Das Buch erzählt von Liebe in seinen verschiedenen Formen - die Liebe zu seinen Eltern, zur Heimat und das Sich -Verlieben. Es geht aber auch um Trauer und Verlust und die Art und Weise wie man damit umgeht. Beides, sowohl das Buch als auch der Film, haben mich sehr berührt und laden zum Nachdenken ein. Ich kann beides empfehlen: lest das Buch und schaut den Film, ihr werdet nicht enttäuscht werden.
27. Aug. 2025
"Oh ja, es gibt Tage die des Lebens und des Sterbens wert sind." Charles Dickens , Unser gemeinsamer Freund
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, nachdem ich die Netflix-Verfilmung gesehen habe. Oftmals verkörpern Verfilmungen nur einen schlechten Abklatsch von der Geschichte im Buch. Doch mir hat die Verfilmung sehr gefallen, also wollte ich wissen, ob das Buch vielleicht sogar noch besser ist als der Film. Und ich muss ehrlich zugeben, dass sowohl das Buch eine wunderschöne Geschichte erzählt und das Netflix es diesmal geschafft hat, einen wunderbaren Film daraus zu machen, auch wenn er inhaltlich an manchen Stellen vom Buch abweicht. Das Buch erzählt die Geschichte von Hadley, die nach London fliegt, um an der Hochzeit ihres Vaters teilzunehmen. Hadley hat sich bis auf letzter Minute geweigert, nach London zu fliegen, da sie die Trennung ihrer Eltern bis zu diesem Tag nicht verarbeitet hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihren Flug verpasst und auf einen nächsten Flug warten muss. Dabei lernt sie Oliver kennen, der ebenfalls auf dem Weg nach London ist. Oliver hilft ihr den langen Flug zu überstehen, denn Hadley leidet unter Klaustrophobie. Und er bringt Hadley dazu, die Beziehung zu ihrem Vater in einem anderen Licht zu sehen. Die Geschichte wird komplett aus Hadleys Sicht erzählt und man bekommt ehrliche Einblicke in ihre Gefühlswelten. Ich finde die Autorin beschreibt auf eine sehr authentische Art und Weise die Gefühle von Trennung und Verlust und der Akzeptanz, dass Menschen andere und neue Wege beschreiten. Im Grunde ist es eine Coming-of-Age Geschichte, in der Hadley sich entscheiden muss, ob sie weiterhin ein Teil vom Leben ihres Vaters sein will oder ob sie ihrem Vater und seiner neuen Familien den Rücken zu kehrt. Oliver runzelte die Stirn: " Ich finde es tapfer." "Was?" "Dass du hinfährst. Dass du dich stellst. Dass du den Schritt machst, dich überwindest. Das ist tapfer." "Es fühlt sich aber nicht so an." "Das kommt, weil du gerade mittendrin steckst," sagt er, "aber du wirst es schon sehen." Das Buch erzählt von Liebe in seinen verschiedenen Formen - die Liebe zu seinen Eltern, zur Heimat und das Sich -Verlieben. Es geht aber auch um Trauer und Verlust und die Art und Weise wie man damit umgeht. Beides, sowohl das Buch als auch der Film, haben mich sehr berührt und laden zum Nachdenken ein. Ich kann beides empfehlen: lest das Buch und schaut den Film, ihr werdet nicht enttäuscht werden.
27. Aug. 2025







