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Biografien

Ich hasse Männer

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Über das Buch

Pauline Harmange hasst Männer – und zwar alle bis auf ihren Ehemann. In ihrem kurzen, pointierten Essay appelliert sie offenherzig, provokativ und nicht ohne Witz an alle Frauen, es ihr gleichzutun und sich nicht mehr darum zu scheren, was eine männerdominierte Umwelt ihnen entgegenbringt. Dabei ist ihr Buch keineswegs ein Aufruf zur Gewalt, sondern eine Aufforderung zum Umdenken: Frauen sollten das Recht haben, Männer abzulehnen und ihnen misstrauisch zu begegnen. Denn dieser Perspektivwechsel kann ein emanzipatorischer und freudvoller Umgang mit einer Welt sein, die noch immer von Ungleichheiten in den Geschlechterbeziehungen geprägt ist. Männerhass ist für Harmange eine Möglichkeit der Befreiung in ein selbstbestimmteres Leben, in dem mehr Raum für weibliche Solidarität und mehr Verschwesterung sein sollte, eine Einladung an alle Frauen, Männer lustvoll zu meiden und Kraft aus den Beziehungen untereinander zu schöpfen.

Editionen (1)

ISBN9783644010499
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum17.11.20
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

168 Bewertungen

24 Rezensionen

4,2

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  • entropie
    entropie

    131 Follower

    3,5

    Reißerischer Titel, provokant-humorvoller Inhalt mit Einladung zum Perspektivwechsel

    Pauline Harmange hat sich für ihre feministische Streitschrift einen bewusst reißerischen Titel gewählt und schreibt ebenso provokant: bissig, humorvoll aber mit einer guten Portion Selbstironie. Gerade deshalb konnte ich mich auf ihren gedanklichen Raum einlassen. Das schmale Buch ist an einem Abend gelesen, wirkt aber länger nach. Auch wenn ich ihrer Empfehlung zur pauschalen Misandrie nicht folgen möchte, fand ich einen Gedanken, den sie länger ausführt, besonders wertvoll: Frauen sollten sich ihren (Handlungs)Raum mit dem Selbstbewusstsein eines durchschnittlichen Mannes aneignen – ohne auf Einladung, Zustimmung oder Absolution zu warten. Dieser Impuls allein macht die Lektüre lohnend. Harmange provoziert, um etwas freizulegen, und genau das gelingt ihr auf kluge, unterhaltsame und Perspektiv-verrückende Weise.

    19. Apr. 2026

  • pluemeau
    pluemeau

    45 Follower

    4,5

    Misandrie vs. Misogynie

    Dieses Buch würde ich so gerne allen Männern in meinem Umfeld in die Hand drücken. Der Titel ist provokant gewählt, aber eigentlich betont die Autorin nur, dass diese Art von „Hass“ auf Männer ein anderer Hass ist, als der auf Frauen: Während Männer sich aufregen, dass sie aus einigen (sehr wenigen) sozialen Räumen ausgeschlossen werden, müssen Frauen fürchten, dass ihr Leben endet, wenn sie den falschen Mann verärgern. Für manche vielleicht eine Basic-Lektüre, die aber für so vieles die perfekten Worte findet.

    Misandrie vs. Misogynie

    19. Juni 2026

  • matilda.billerby
    matilda.billerby

    104 Follower

    5,0

    Patriarchale Strukturen•Rollenbilder

    „Ich hasse Männer“ von Pauline Harmange bietet eine erfrischende und provokante Perspektive auf die Geschlechterdynamik unserer Gesellschaft. Durch klare und humorvolle Sprache lädt die Autorin dazu ein, über traditionelle Rollenbilder und Vorurteile nachzudenken. Ihr Buch ist eine mutige Aufforderung zur Selbstreflexion und zum Hinterfragen von patriarchalen Strukturen. Harmange liefert eine kraftvolle Argumentation, die zum Nachdenken anregt und wichtige Diskussionen über Geschlechtergerechtigkeit anregt. Mit einer Bewertung von 5/5 ein absolutes Muss für alle, die bereit sind, über Genderfragen neu nachzudenken.

    9. Mai 2024

3 von 24 Rezensionen

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