Das Blau auf der anderen Seite
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Beschreibung
Joshua sagt, der Himmel hier über Neuseeland sei größer und viel blauer. Er hat recht. Dieser Himmel erzählt andere Geschichten. Geschichten von Hoffnung, vielleicht. Oder vom Überleben.
Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten. Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.
Ein tief unter die Haut gehender Roman über Neuanfänge in Neuseeland, eine höchst ungewöhnliche Frauenfreundschaft und die Möglichkeit einer jungen Witwe, über Mut, Liebe und Freundschaft einen Weg in die Zukunft zu finden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lucinde Hutzenlaub wurde in Stuttgart geboren, wo sie nach mehreren Auslandsaufenthalten wieder lebt. Die gefeierte Bestsellerautorin ist Kommunikationsdesignerin, systemische Coach und Heilpraktikerin, sie ist geschieden, hat drei Töchter und einen Sohn. Die Fans ihrer DONNA-Kolumne »Lucindes Welt« lieben sie für ihren Witz und ihre Authentizität. Bei Penguin erschienen zuletzt ihr Roman »In Liebe, Deine Paula« sowie, zusammen mit Heike Abidi, »Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles selber machen«.
Beiträge
Von Heilung, Versöhnung und „Whānau“
Whānau das ist Familie, die man unterwegs findet. Es ist ein Gefühl, ebenso wie eine Erinnerung oder auch ein Versprechen. Whānau ist das, was Karla während ihrer Hochzeitsreise in Neuseeland, die sie ohne ihren verstorbenen Mann antritt, Heilung bringt. Und nicht nur ihr, sondern auch der 97 jährigen Marge, deren Wurzeln ebenfalls in Deutschland liegen und deren beider Leben auf ebenso schicksalshafte, wie wundervolle Weise verwoben sind. Autorin Lucinde Hutzenlaub erzählt in „Das Blau auf der anderen Seite“ die hochemotionale Geschichte zweier ungleicher Frauen, deren Leben sich nicht nur ungeahnt kreuzen, sondern auch auf berührende Weise miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die von Stuttgart zu seinen dunkelsten Zeiten hinein ins heutige Neuseeland führt und sowohl in unterschiedlichen Zeitebenen, wie auch aus verschiedenen Perspektiven heraus berichtet wird. Der Schreibstil ist fesselnd und zeitgleich unheimlich feinfühlig, was sowohl auf die Handlung, als auch auf die Darstellung der Protagonisten zutrifft, die unter Lucinde Hutzenlaubs Feder geradezu lebendig erscheinen. Zudem sind die vorherrschenden Stimmungen und Gefühle geradezu spür- und greifbar! Da ich momentan gesundheitlich etwas angeschlagen bin, habe ich zunächst angefangen das Buch zu lesen, bin dann aber zum Hörbuch gewechselt und ich glaube, das war die beste Entscheidung überhaupt! Selten ergeben Buch und Sprecher, in dem Fall Sandrine Mittelstädt, eine solch harmonische Einheit wie hier geschehen. Ich bin immernoch ganz hingerissen und begeistert. Fazit: Es kommt nicht häufig vor, dass mich ein Buch dermaßen berührt, dass ich mir Tränchen verdrücken muss. „ Das Blau auf der anderen Seite“, zusammen mit dem ergreifenden Vortrag von Sprecherin Sandrine Mittelstädt haben es jedoch nachhaltig geschafft und mir ein wundervolles Jahreshighlight beschert!
Ein schönes Bild, ein interessanter Titel und die Aussicht, Neuseeland in einer Familiengeschichte mit zwei Zeitebenen kennen zu lernen, haben mich zu diesem Hörbuch greifen lassen. In Deutschland packt Familie Eichelbaum 1938 ihre Koffer, um an einem Kongress in London teilzunehmen. Da sie jüdischer Herkunft sind, planen sie mit ihren drei Kindern nicht zurück zu kommen. Karla, Mitte dreißig, hat vor kurzen ihren Verlobten verloren. Mit ihm hatte sie eine Neuseelandreise geplant. Nun überwindet sie sich und reist allein. Hier lernt sie neue Menschen und ihre Geschichten kennen. Die Reise der Karla wird gut vorstellbar geschildert, die Andersartigkeit der Natur, des Landes. Man nimmt Teil an ihren Gefühlen, kann ihre Entscheidungen nachvollziehen. Auch die Angst der Fam. Eichelbaum in der zweiten Zeitschine ist spürbar und geht nahe. Alle Charaktere sind sind gut angelegt, glaubhaft und nachvollziehbar sind ihre Handlungen. Erzählt wird von Freundschaft, Mut, Abschied, Vertrauen in die Zukunft, Hoffnung, neues Leben, aber auch Verlust und Trauer. Besonders deutlich wird, wie lange das Trauma das eine Familie erlebte, Auswirkungen auf die gesamte Familie und ihre Nachkommen hat. Diese Schilderungen haben mir gut gefallen. Das war tiefgehend und berührend. Die Abwechslung zwischen beiden Zeitebenen ist gut gelungen. Der Text ist flüssig, bildhaft, anschaulich. Was mich etwas störte, sind die vielen Zufälle beim Kennenlernen und der Ankunft in Neuseeland, die rasche Annäherung und Harmonie zwischen zwei Personen. Dafür hat mir Marge als Charakter sehr gefallen in ihrer Abneigung und Eigenwilligkeit. Sandrine Mittelstädt ist als Sprecherin eine sehr gute Besetzung. Sie liest den Text nachdenklich, melanchonisch. Dialoge werden gut gesprochen mit gekonnter Betonung. Man hört ihr auch an, aus wessen Sicht sie gerade liest. Ihre Stimme ist angenehm und passt gut zur Grundstimmung des Romans. Man kann sehr gut folgen und findet sich schnell in die Geschichte hinein. Werbung, da Rezentionsexemplar. Vielen Dank dafür, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Wann ist Familie Familie
Eigentlich wollten Karla und Sebastian ihre Hochzeitsreise in Neuseeland verbringen, aber kurz zuvor stirbt Sebastian. Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Trotzdem gelingt es ihr in der Trauer den Flug nach Christchurch zu buchen und die Reise beginnt. Angekommen macht sie Zwischenstation auf der Apfelplantage der 97- jährigen Marge. In deren Scheune trifft sie auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum und sie taucht ein in eine dunkle Epoche aus Deutschland. Was verbindet das Schicksal Marge und Karla? Wird Karla die Trauer über Sebastian überwinden? Welche Geheimnis hat Marge? Und ist der Himmel über Neuseeland wirklich größer und blauer? Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich bin mir sicher nicht das letzte. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und ich benötigte nicht nur einmal Taschentücher. Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd das ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es spielt in der Gegenwart aber gleichzeitig hat man Tagebuch Auszüge und Erzählungen von Marge aus der Vergangenheit. Die Zeiten fließen aber perfekt ineinander und somit gibt es einen sehr guten Lesefluss. Ich persönlich finde das Cover wunderschön und es passt perfekt zum Inhalt. Den Charakteren konnte ich zu jederzeit sehr gut folgen und mich in sie hineinfühlen. Somit verbrachte ich einen ganzen Tag bei Karla und Marge in Neuseeland. Dieses Buch war und ist für mich etwas besonderes ,da es ab und an auch auffordert Nachzudenken. Der Roman erzählt von Hoffnung , Zuversicht Trauer und Neuanfängen. Was heißt Familie und muss Familie aus dem selben Blut bestehen? Kann man dem Schicksal entkommen oder führt und lenkt es uns in die richtigen Bahnen? Ich könnte Stunden über das Buch reden aber dann würde ich wahrscheinlich Spoilern und das will ich nicht. Dieses Buch muss man einfach erleben und beim lesen lebt man darin. Und bei mir wird es sicher sehr lange nachwirken , ich musste mich als ich fertig war erst mal sammeln. Ich hoffe auf viele weiter solche Romane der Autorin , vor allem da die Geschichte nicht nur aus einer Fiktion entstanden ist, sondern das Leben erzählt. Aus diesen Gründen gibt es von mir 1000 Prozent eine weiter Empfehlung, einzutauchen das zu Buch lesen und wirken zu lassen.
Beschreibung
Joshua sagt, der Himmel hier über Neuseeland sei größer und viel blauer. Er hat recht. Dieser Himmel erzählt andere Geschichten. Geschichten von Hoffnung, vielleicht. Oder vom Überleben.
Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten. Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.
Ein tief unter die Haut gehender Roman über Neuanfänge in Neuseeland, eine höchst ungewöhnliche Frauenfreundschaft und die Möglichkeit einer jungen Witwe, über Mut, Liebe und Freundschaft einen Weg in die Zukunft zu finden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lucinde Hutzenlaub wurde in Stuttgart geboren, wo sie nach mehreren Auslandsaufenthalten wieder lebt. Die gefeierte Bestsellerautorin ist Kommunikationsdesignerin, systemische Coach und Heilpraktikerin, sie ist geschieden, hat drei Töchter und einen Sohn. Die Fans ihrer DONNA-Kolumne »Lucindes Welt« lieben sie für ihren Witz und ihre Authentizität. Bei Penguin erschienen zuletzt ihr Roman »In Liebe, Deine Paula« sowie, zusammen mit Heike Abidi, »Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles selber machen«.
Beiträge
Von Heilung, Versöhnung und „Whānau“
Whānau das ist Familie, die man unterwegs findet. Es ist ein Gefühl, ebenso wie eine Erinnerung oder auch ein Versprechen. Whānau ist das, was Karla während ihrer Hochzeitsreise in Neuseeland, die sie ohne ihren verstorbenen Mann antritt, Heilung bringt. Und nicht nur ihr, sondern auch der 97 jährigen Marge, deren Wurzeln ebenfalls in Deutschland liegen und deren beider Leben auf ebenso schicksalshafte, wie wundervolle Weise verwoben sind. Autorin Lucinde Hutzenlaub erzählt in „Das Blau auf der anderen Seite“ die hochemotionale Geschichte zweier ungleicher Frauen, deren Leben sich nicht nur ungeahnt kreuzen, sondern auch auf berührende Weise miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die von Stuttgart zu seinen dunkelsten Zeiten hinein ins heutige Neuseeland führt und sowohl in unterschiedlichen Zeitebenen, wie auch aus verschiedenen Perspektiven heraus berichtet wird. Der Schreibstil ist fesselnd und zeitgleich unheimlich feinfühlig, was sowohl auf die Handlung, als auch auf die Darstellung der Protagonisten zutrifft, die unter Lucinde Hutzenlaubs Feder geradezu lebendig erscheinen. Zudem sind die vorherrschenden Stimmungen und Gefühle geradezu spür- und greifbar! Da ich momentan gesundheitlich etwas angeschlagen bin, habe ich zunächst angefangen das Buch zu lesen, bin dann aber zum Hörbuch gewechselt und ich glaube, das war die beste Entscheidung überhaupt! Selten ergeben Buch und Sprecher, in dem Fall Sandrine Mittelstädt, eine solch harmonische Einheit wie hier geschehen. Ich bin immernoch ganz hingerissen und begeistert. Fazit: Es kommt nicht häufig vor, dass mich ein Buch dermaßen berührt, dass ich mir Tränchen verdrücken muss. „ Das Blau auf der anderen Seite“, zusammen mit dem ergreifenden Vortrag von Sprecherin Sandrine Mittelstädt haben es jedoch nachhaltig geschafft und mir ein wundervolles Jahreshighlight beschert!
Ein schönes Bild, ein interessanter Titel und die Aussicht, Neuseeland in einer Familiengeschichte mit zwei Zeitebenen kennen zu lernen, haben mich zu diesem Hörbuch greifen lassen. In Deutschland packt Familie Eichelbaum 1938 ihre Koffer, um an einem Kongress in London teilzunehmen. Da sie jüdischer Herkunft sind, planen sie mit ihren drei Kindern nicht zurück zu kommen. Karla, Mitte dreißig, hat vor kurzen ihren Verlobten verloren. Mit ihm hatte sie eine Neuseelandreise geplant. Nun überwindet sie sich und reist allein. Hier lernt sie neue Menschen und ihre Geschichten kennen. Die Reise der Karla wird gut vorstellbar geschildert, die Andersartigkeit der Natur, des Landes. Man nimmt Teil an ihren Gefühlen, kann ihre Entscheidungen nachvollziehen. Auch die Angst der Fam. Eichelbaum in der zweiten Zeitschine ist spürbar und geht nahe. Alle Charaktere sind sind gut angelegt, glaubhaft und nachvollziehbar sind ihre Handlungen. Erzählt wird von Freundschaft, Mut, Abschied, Vertrauen in die Zukunft, Hoffnung, neues Leben, aber auch Verlust und Trauer. Besonders deutlich wird, wie lange das Trauma das eine Familie erlebte, Auswirkungen auf die gesamte Familie und ihre Nachkommen hat. Diese Schilderungen haben mir gut gefallen. Das war tiefgehend und berührend. Die Abwechslung zwischen beiden Zeitebenen ist gut gelungen. Der Text ist flüssig, bildhaft, anschaulich. Was mich etwas störte, sind die vielen Zufälle beim Kennenlernen und der Ankunft in Neuseeland, die rasche Annäherung und Harmonie zwischen zwei Personen. Dafür hat mir Marge als Charakter sehr gefallen in ihrer Abneigung und Eigenwilligkeit. Sandrine Mittelstädt ist als Sprecherin eine sehr gute Besetzung. Sie liest den Text nachdenklich, melanchonisch. Dialoge werden gut gesprochen mit gekonnter Betonung. Man hört ihr auch an, aus wessen Sicht sie gerade liest. Ihre Stimme ist angenehm und passt gut zur Grundstimmung des Romans. Man kann sehr gut folgen und findet sich schnell in die Geschichte hinein. Werbung, da Rezentionsexemplar. Vielen Dank dafür, meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Wann ist Familie Familie
Eigentlich wollten Karla und Sebastian ihre Hochzeitsreise in Neuseeland verbringen, aber kurz zuvor stirbt Sebastian. Karla steht vor den Scherben ihres Lebens. Trotzdem gelingt es ihr in der Trauer den Flug nach Christchurch zu buchen und die Reise beginnt. Angekommen macht sie Zwischenstation auf der Apfelplantage der 97- jährigen Marge. In deren Scheune trifft sie auf Dokumente von Dr. Joshua Eichelbaum und sie taucht ein in eine dunkle Epoche aus Deutschland. Was verbindet das Schicksal Marge und Karla? Wird Karla die Trauer über Sebastian überwinden? Welche Geheimnis hat Marge? Und ist der Himmel über Neuseeland wirklich größer und blauer? Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich bin mir sicher nicht das letzte. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und ich benötigte nicht nur einmal Taschentücher. Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd das ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es spielt in der Gegenwart aber gleichzeitig hat man Tagebuch Auszüge und Erzählungen von Marge aus der Vergangenheit. Die Zeiten fließen aber perfekt ineinander und somit gibt es einen sehr guten Lesefluss. Ich persönlich finde das Cover wunderschön und es passt perfekt zum Inhalt. Den Charakteren konnte ich zu jederzeit sehr gut folgen und mich in sie hineinfühlen. Somit verbrachte ich einen ganzen Tag bei Karla und Marge in Neuseeland. Dieses Buch war und ist für mich etwas besonderes ,da es ab und an auch auffordert Nachzudenken. Der Roman erzählt von Hoffnung , Zuversicht Trauer und Neuanfängen. Was heißt Familie und muss Familie aus dem selben Blut bestehen? Kann man dem Schicksal entkommen oder führt und lenkt es uns in die richtigen Bahnen? Ich könnte Stunden über das Buch reden aber dann würde ich wahrscheinlich Spoilern und das will ich nicht. Dieses Buch muss man einfach erleben und beim lesen lebt man darin. Und bei mir wird es sicher sehr lange nachwirken , ich musste mich als ich fertig war erst mal sammeln. Ich hoffe auf viele weiter solche Romane der Autorin , vor allem da die Geschichte nicht nur aus einer Fiktion entstanden ist, sondern das Leben erzählt. Aus diesen Gründen gibt es von mir 1000 Prozent eine weiter Empfehlung, einzutauchen das zu Buch lesen und wirken zu lassen.






