Blick ins Buch

Sci-Fi

Wilde Saat

3,5(28)
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Über das Buch

Doro ist ein Unsterblicher, der seit der Zeit der Pharaonen auf unserer Welt ist. Er beherrscht die Fähigkeit, menschliche Körper zu übernehmen, so meisterhaft, dass er nicht getötet werden kann. Seit tausend Jahren greift Doro immer wieder in die Geschicke eines kleinen afrikanischen Dorfes ein. Er entscheidet, wer mit wem Kinder zeugen darf, um so einen perfekten Menschen zu züchten. Doch eines Tages verwüsten Sklavenhändler sein Dorf und nehmen Doros »Kinder« mit in die Neue Welt. Als der Unsterbliche ihnen hinterherreist, macht er eine unglaubliche Entdeckung: Anyanwu, eine Gestaltwandlerin und Heilerin und ebenso unsterblich wie er. Sie könnte der Schlüssel zu Doros Plänen sein – doch Anyanwu hat ihre eigenen Pläne, und so beginnt ein Kampf zwischen zwei Halbgöttern, der die Zukunft der gesamten Menschheit für immer verändern wird.

Editionen (2)

ISBN9783641265205
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum12.07.21
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

8 Rezensionen

3,5

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  • schreibratte
    schreibratte

    37 Follower

    3,0

    Ich habe nichts langes zu sagen. Die Lektüre war die meiste Zeit ziemlich schleppend und mit der Frage verbunden, was ich da lese. Nach dem Ende des Buches bin ich nun erst mal in anderen Rezensionen und auf Wikipedia unterwegs, damit es mir jemand erklärt. Und ja, Afrofuturismus, Kritik am Patriachat, am Kolonialismus, über Macht, über Geschlecht, über Sklaverei ... all das habe ich auch gelesen, aber ich konnte mich zu keiner Zeit für die Geschichte begeistern oder das wirklich rausziehen. Es kommt mir vor wie eines dieser Werke, das man zu Schulzeiten lesen musste und hinterher tot analysieren, weil es so viel aussagen soll zwischen den Zeilen, aber niemandem wirklich Spaß beim Lesen gibt. Vielleicht haben andere ja Spaß daran, das zu lesen. Ich werde Patternmaster nicht weiterlesen, sondern vielleicht Dawn oder den zweiten Band von Butlers Parabeln, denn Parable of the Sower war deutlich mehr meins.

    1. Jan. 2024

  • 4,0

    Seit vielen tausend Jahren streift der Unsterbliche Doro jetzt schon auf der Erde umher und hat in dieser Zeit viele Leben gelebt. Jedes Mal, wenn sein Wirtskörper aufgebraucht ist, tötet er einen Menschen, um einen neuen zu erlangen. Er hat viele Kinder gezeugt und ganze Stämme mit seinen besonderen Fähigkeiten gezüchtet. Dann trifft auf Anyanwu, einer Frau, die wie er, unsterblich ist und ebenfalls über besondere Fähigkeiten verfügt. Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 1. Teil einer 4-teiligen Reihe. Das Hörbuch ist insgesamt 12 Stunden und 34 Minuten lang und wird von Dela Dabulamanzi vorgelesen wird. Ihre Stimme fand ich sehr passend, sie liest sehr ruhig vor und sie passt sehr gut zu den Charakteren. Die Autorin hat dieses Buch bereits 1980 geschrieben, jetzt findet es endlich seinen Weg auf den deutschen Buchmarkt. Ich finde es sehr schwierig, das Buch in ein bestimmtes Genre zu stecken. Die Handlung ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich, teilweise recht brutal und auch etwas abstoßend. Trotzdem hat die Geschichte einen gewissen Sog auf mich ausgeübt und ich wollte immer weiter hören und wissen was alles noch passiert. Die Handlung spielt irgendwo in Afrika zur Zeit der Sklaverei, wechselt dann später nach Amerika. Die Geschichte erschreckt sich über einen längeren Zeitraum und wird abwechselnd aus der Sicht von Anyanwu und Doro erzählt. Insgesamt ist die Geschichte eher ruhig, es gibt sehr viele Dialoge und Gespräche und es geht hier um Fragen was man darf und was nicht und um die Macht, die Doro hat und die er schamlos ausnutzt Mit Doro hatte ich wirklich große Probleme, er hat wirklich extreme Ansichten, wenn es um seine “Züchtungen” geht. Er schreckt eigentlich vor gar nichts zurück, um sich fortzupflanzen. Anyanwu hingegen geht es immer um ihre Kinder und um ihre Familie, sie geht völlig andere Wege, aber mit einem ähnlich Ziel. Zwischen den beiden entsteht eine Art Hass-Liebe. Anyanwu ist mit den Doros Praktiken alles andere als einverstanden, aber immer wieder kreuzen sich ihre Weg. Das Buch ist alles andere als Mainstream und ich weiß nicht, ob es sich auf dem deutschen Markt durchsetzen wird. Eigentlich kann das Buch auch als Einzelband gelesen werden, aber natürlich hat es auch Potential für eine Fortsetzung. Mir fällt es echt schwer, das Buch zu bewerten. Einerseits fand ich die Handlung es sehr faszinierend, andererseits auch etwas abstoßend. Letztendlich vergebe ich 4 von 5 Punkte.

    9. Feb. 2023

  • readingwithbecca
    readingwithbecca

    23 Follower

    4,0

    Ein sehr interessantes Buch. Dennoch würde ich es nicht unbedingt jedem empfehlen zu lesen. Es ist oft verwirrend und auch ziemlich verstörend. Aber es hat sich erstaunlich leicht lesen lassen.

    19. Juni 2023

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Octavia E. Butler

Octavia Estelle Butler (22. Juni 1947 – 24. Februar 2006) kam in Pasadena, Kalifornien zur Welt. Obwohl bei ihr als Kind Dyslexie festgestellt wurde, machte sie einen Abschluss am Pasadena City College und schrieb sich an der California State University in Los Angeles ein. Schon als Kind verfasste sie erste Kurzgeschichten, und 1969/70 besuchte sie zwei Autoren-Workshops, bei denen sie unter anderem mit Harlan Ellison in Kontakt kam, der ihr half, 1976 ihren ersten Roman bei einem Verlag unterzubringen. In ihrem mehrfach mit dem Hugo und dem Nebula Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Genderfragen und kulturelle Identität. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Seattle, Washington.

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