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In dem kleinen sizilianischen Dorf Taormina wird im Jahr 1880 Barnaba Carbonaro als Sohn eines ehemaligen Pfarrers geboren. Mit fünf Jahren muss Barnaba zum Arbeiten auf die Orangenplantage. Sein einziger Besitz sind eine Hose und ein Hemd, Schuhe besitzt er keine. Er zeigt schnell ein Talent fürs Rechnen, das Lesen lernt er nicht. Der umfangreiche Roman beginnt in München im Jahr 1960 und wechselt in den Zeitebenen. Barnaba ist bereits ein seniler Mann und mehrfacher Vater und Großvater. Es geht um eine Familiengeschichte voller Höhen und Tiefen: Aufstieg und Fall, Krankheiten, Gewalt und Tod. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Mario Giordano lässt den Leser in das Sizilien am Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen und erschafft eine wunderbare Atmosphäre. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. 535 Seiten, die für mich auch stellenweise etwas zäh wurden, daher der eine Punkt Abzug. Der Roman lohnt sich trotzdem und erhält von mir eine Leseempfehlung.
22. Sept. 2022
In dem kleinen sizilianischen Dorf Taormina wird im Jahr 1880 Barnaba Carbonaro als Sohn eines ehemaligen Pfarrers geboren. Mit fünf Jahren muss Barnaba zum Arbeiten auf die Orangenplantage. Sein einziger Besitz sind eine Hose und ein Hemd, Schuhe besitzt er keine. Er zeigt schnell ein Talent fürs Rechnen, das Lesen lernt er nicht. Der umfangreiche Roman beginnt in München im Jahr 1960 und wechselt in den Zeitebenen. Barnaba ist bereits ein seniler Mann und mehrfacher Vater und Großvater. Es geht um eine Familiengeschichte voller Höhen und Tiefen: Aufstieg und Fall, Krankheiten, Gewalt und Tod. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Mario Giordano lässt den Leser in das Sizilien am Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen und erschafft eine wunderbare Atmosphäre. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. 535 Seiten, die für mich auch stellenweise etwas zäh wurden, daher der eine Punkt Abzug. Der Roman lohnt sich trotzdem und erhält von mir eine Leseempfehlung.
22. Sept. 2022







