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Sci-Fi

Renegades - Geheimnisvoller Feind

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Über das Buch

Nova gehört zu den Anarchisten, Adrian zu den Renegades. Sie wird gejagt, er ist ein Held. Dennoch haben sie sich ineinander verliebt. Aber jetzt rüsten Anarchisten und Renegades sich mit schrecklichen Waffen für den letzten Kampf. Beide Seiten haben dunkle Geheimnisse, die die Welt, wie Nova und Adrian sie kennen, zerstören könnten. Plötzlich stellt sich die Frage: Wer ist wirklich gut und wer ist wirklich böse? Und wird ihre Liebe die Antwort überstehen? Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...

Editionen (1)

ISBN9783641228507
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum10.06.19
Seitenzahl544

Rezensionen & Bewertungen

214 Bewertungen

34 Rezensionen

4,1

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  • scolardy
    scolardy

    675 Follower

    3,5

    „Geheimnisvoller Feind“ von Marissa Meyer ist der zweite Band der Renegades-Trilogie - einer Jugendbuch-Reihe über Superhelden und Superschurken. Die Geschichte startet direkt mit einer Action-Sequenz – genau wie der Vorgänger „Gefährlicher Freund“. Die dramatischen Ereignisse am Ende des Auftakts werden erst einmal übergangen. Eine neue Entwicklung aus den Laboren der Renegades sorgt für Aufruhr und viel politischem Diskurs. Nova und Adrian verfolgen weiter ihre eigenen Ziele. Wird man Nachtmahr und dem Wächter auf die Spur kommen? Ich weiß nicht so ganz, wo ich anfangen soll. „Geheimnisvoller Feind“ gefällt mir gleichermaßen besser wie schlechter als „Gefährlicher Freund“. Mit 544 Seiten in der deutschen Fassung ist der zweite Band nur unwesentlich kürzer und doch fühlt er sich signifikant kurzweiliger an. Dabei geben weder die Seitenzahl noch die Handlung das her. Letztere gestaltet sich nämlich deutlich ruhiger. Es gibt eine große Action-Sequenz gleich zu Beginn, eine Kleinere irgendwo in der Mitte und dann einen guten Showdown. Das war’s. Der Fokus liegt in diesem Band ganz klar auf Novas Spionage, Adrians Selbstzweifeln und ihrer gemeinsamen Liebesgeschichte. Wem es also an Romantik mangelte, wird hier deutlich mehr auf seine Kosten kommen. Ich hätte es bevorzugt, wenn die Romanze nicht so im Mittelpunkt gestanden hätte, aber ich muss zugeben, dass die beiden extrem süße Momente haben. Adrian lässt buchstäblich Novas Träume wahr werden – das muss man erstmal toppen. In diesem Kontext muss ich einfach ansprechen, was für eine krasse Kraft Adrian einfach hat. Die Exploration seiner Superkraft wäre fast eine eigene Geschichte wert. Ich frage mich wirklich, was hier Meyers Endspiel sein wird. So süß Nova und Adrian nun auch sein mögen, so nervig sind sie als Nachtmahr und Wächter. Beide hätten schon im ersten Band enttarnt werden müssen, aber weiterhin scheinen die Menschen um sie herum mit Scheuklappen herumzulaufen. Gerade Nova verhält sich wie die Axt im Wald. Ihr kommt lediglich zugute, dass die Renegades geradezu krankhaft vertrauensselig sind. Ebenso schade ist es, dass die Nebenfiguren auch in diesem Band nicht nennenswert weiter entwickelt werden. Wir erfahren etwas mehr über sie und ich habe das Gefühl, dass sie greifbarer sind als im ersten Band, aber Meyer kann das sonst eigentlich besser. Fazit: Marissa Meyers „Geheimnisvoller Feind“ ist ähnlich durchwachsen wie sein Vorgänger, hat mich aber trotzdem besser unterhalten. Weiterhin kann ich weder die Renegades noch die Anarchisten leiden, aber das ist wahrscheinlich der Punkt. Leider fehlt mir hier wieder der rote Faden, dafür kommen die Romantiker unter den Lesern etwas mehr auf ihre Kosten. Zumindest ist meine Neugierde für das Finale geweckt und der Unterhaltungswert ist trotz langsamen Plot ziemlich hoch. 3,5/5 Sterne.

    26. Feb. 2025

  • booksblood
    booksblood

    66 Follower

    5,0

    Der zweite Band hat mich wieder sehr überzeugt. Es gab ein paar ruhigere Stellen, aber die haben mich persönlich nicht gestört. Sie waren wichtig für die Charakterentwicklung und um alles wirklich zu verstehen. Ich liebe die Charaktere und habe so viele in mein Herz geschlossen. Auch die beiden Hauptcharaktere liebe ich sehr. Adrian möchte alles richtig machen, verzettelt sich dabei nur manchmal etwas, was ihn irgendwie umso sympathischer und süßer macht. Er glaubt an das Gute und an die Gerechtigkeit. Dennoch nutzt er seinen Verstand und nimmt nicht alle Regeln und Gesetze so hin. Das bewundere ich an ihn sehr. Nova ist das Gegenteil. Sie hat ihre Ziele fest im Blick und tut dafür alles, obwohl sie immer mehr zwischen Renegades und Anarchisten steht. Einerseits lernt sie, dass es gute Renegades gibt, sie findet Freunde und verliebt sich sogar, aber andererseits ist da ihre Familie, die Anarchisten. Diese Zerrissenheit wurde sehr gut dargestellt. Dennoch zieht sie ihren Plan weiter durch und wechselt nicht direkt die Seite. Das finde ich in einigen Büchern nämlich zu schnell oder unlogisch. Wobei man hier absolut nicht weißt welche Seite denn die richtige ist. Wahrscheinlich eine Mischung aus beiden? Ich liebe es, dass es nicht klassisch gut und böse ist. Beides ist auf beiden Seiten vertreten und ganz viele Grautöne dazwischen. Tatsächlich finde ich bei Nova besonders faszinierend, dass man nie weißt was sie tun wird und wie das alles enden wird. Bei ihr ist einfach alles möglich. Sie ist nicht unbedingt der sympathischste Charakter, aber originell, tapfer und eine starke Frau. Der Anfang startete wieder stark und sehr spannend. Auch das Ende war durchgehend spannend. Die Seiten sind nur so geflogen und ich war schockiert, was alles passiert ist. Schlag auf Schlag ist die ganze Zeit etwas geschehen und ich wusste null, wie alles enden wird. Auch zwischendurch war es natürlich spannend und ich wollte immer weiterlesen. Ich habe keine Ahnung was im dritten Teil auf mich wartet und wie das alles enden soll. Umso mehr freue ich mich auf den finalen Band. Das könnte episch werden! Kurze Anmerkung: In dem Buch gab es ein paar brutalere Szenen, die mich überrascht haben. Das hatte ich irgendwie gar nicht erwartet. Mich stört es nicht, aber ich wollte einmal darauf hinweisen.

    11. Feb. 2026

  • kahu
    kahu

    20 Follower

    3,0

    Classic middle child of a series

    Contains spoilers Like so often in trilogies, this book clearly serves as a bridge between the first and third book. I mean, there is one big new component with Agent N. But it really didn't influence the balance between the Renegades and the Anarchists too much. The characters didn't develop all that much. Sure, the attraction between Nova and Adrian thickened a little bit, but that's nothing we didn't already see coming from a mile away. And too little actually happened between them to really feel like "the next step" in their story. As to the actual plot we have the usual: Nova is starting to have her doubts about her original view on the Renegades. Maybe everything is not black and white and the Renegades might actually be doing good things too. But obviously her loyalty still lies with the Anarchists. I'm a little apprehensive about all the things that need to be squeezed into the third book now. Because I still need: ▫️deeper connection between Nova and Adrian before they inevitably get torn apart by the revealing of their true identities ▫️Something will probably be happening with Max. Maybe they find a way to get him out of containment and he can actually be an active player? ▫️uncover why Lady Indominable died the way she did and who killed her ▫️surely Nova will start fighting against the Anarchists because they will eventually be depicted as extremists (they probably do something unforgivable...) ▫️And how will Nova and Adrian find their way back to each other? All of this squeezes into one boom that is supposed to conclude a series? That's a challenge! I'm coming if the back of reading a REALLY good "yound female protagonist infiltrates the enemy and switches sides" series (Series is called Ophelia Scale. Big reccomendation!!). So the bar is high. Curious to see how Marissa Meyers manages this finale 😌

    16. Mai 2026

3 von 34 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marissa Meyer

Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington.

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