Blick ins Buch

Horror

Lebendig

3,4(53)
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Über das Buch

»Ihr erster Gedanke war, dass man sie lebendig begraben hatte. Dass sie sich in einem Sarg befand. Unter ihrem Rücken spürte sie Holz, und dicke Bretter auch zu ihrer Linken und zu ihrer Rechten, so nah, dass sie gerade noch den Arm heben konnte, um zu erfühlen, dass auch über ihr Holz war. Nie zuvor hatte sie Angst vor engen Räumen gehabt. Doch dieser Raum machte ihr große Angst.«

Editionen (1)

ISBN9783641124489
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum12.05.14

Rezensionen & Bewertungen

53 Bewertungen

15 Rezensionen

3,4

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  • ellythebookworm
    ellythebookworm

    60 Follower

    3,0

    Brutal, schnell, aber nicht ganz überzeugend

    „Lebendig“ war mein erstes Buch von Jack Ketchum, obwohl ich mich bereits zuvor mit seinen Werken auseinandergesetzt habe. Bekannt ist er vor allem für seine sehr brutalen und schonungslosen Geschichten – und genau das spiegelt sich auch in diesem Buch wider. Der Roman (ja, es wird als Roman betitelt) lässt sich insgesamt sehr schnell lesen und ist durchgehend spannend aufgebaut. Die Handlung ist intensiv, teilweise verstörend und definitiv nichts für schwache Nerven. Ketchum bleibt seinem Stil treu und scheut sich nicht davor, Gewalt detailliert darzustellen. Allerdings hat mir persönlich das gewisse Etwas gefehlt. Trotz der Brutalität und der schnellen Erzählweise konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz packen, wie ich es erwartet hatte. Zusätzlich enthält das Buch zwei Kurzgeschichten. Das Ende der ersten hat mich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt zurückgelassen, während mir die zweite deutlich besser gefallen hat. Insgesamt ein typisches Ketchum-Buch: hart, direkt und leicht zu lesen – aber für mich nicht sein stärkstes Werk.

    24. März 2026

  • ilonad
    ilonad

    114 Follower

    4,0

    Als Erstes der Hinweis das Buch ist nichts für schwache Nerven. Man sollte es wirklich nur lesen, wenn man mit Folterszenen kein Problem hat. Jack Ketchum hat hier wieder bewiesen, dass das Genre wie kein anderer beherrscht. Die Szenen wurden so gut beschrieben, dass selbst ich, die einiges abkann, schlucken musste. Die Protagonistin könnte ich mir gut bildlich vorstellen. Ja natürlich sie hatten jetzt nicht so die Tiefe aber wer solche Bücher liest weiß, dass das bei solchen Büchern immer etwas nebensächlich ist. Mir hat der Background gereicht, um mir ein Bild von den Figuren zu machen. Mitfühlen könnte ich natürlich mit Sara. Aber auch Kath tat mir leid, den auch sie war im Grunde nichts mehr als eine Sklavin, auch wenn sie alle Freiheiten hatte. Der Schreibstil war rasant, gerade zum Ende hin überschlugen sich die Vorkommnisse. Was aber auch daran lag, dass dort viel beschrieben wurde was schon passiert war. Ich vermute, das geschah aus dramaturgischen Gründen. Den hätte man einige Informationen schon im Mittelteil gehabt wäre es nicht so spannend gewesen. Ein Buch für Leute die einiges abkönnen.

    8. Mai 2026

  • monis.library
    monis.library

    141 Follower

    2,0

    Das Buch besteht aus der eigentlichen Story und noch zwei Kurzgeschichten. Es ist relativ dünn und deshalb geht es ziemlich schnell zur Sache. Man muss also nicht 100 Seiten warten, bis etwas passiert. Jack Ketchum schafft es auch hier einen in den Bann der Gewalt zu ziehen, die Abgründe des Menschen werden genau beschrieben. Die Story flacht aber ziemlich schnell ab, was ich sehr schade fand. Der Titel des Buches finde ich auch nicht so passend. Das Ende hat mich unbefriedigt zurück gelassen, da war ich echt enttäuscht. Das war mein zweites Buch von Jack Ketchum. Als erstes hatte ich Wahnsinn gelesen und wenn man beide vergleicht, sind sie vom Niveau her meilenweit voneinander entfernt. Mich hat die Geschichte gar nicht überzeugt. Die Kurzgeschichten waren allerdings klasse! Aber der eigentlichen Story würde ich keine Lese-Empfehlung aussprechen.

    13. Apr. 2025

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jack Ketchum

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Er gilt heute als einer der absoluten Meister des Horror-Genres. 2011 wurde er zum Grand Master der World Horror Convention ernannt. Er erhielt fünfmal den Bram Stoker Award, sowie 2015 den Lifetime Achievement Award der Horror Writers Association. Jack Ketchum verstarb am 24. Januar 2018 in New York City, New York.

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