Blick ins Buch

Biografien

Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks

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Über das Buch

Dieses Buch betrifft uns alleSie waren notwendig, um Fortschritte gegen Krebs und AIDS zu erzielen. Klonen und Genforschung wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Kurz: Die größten Erfolge der Medizin der letzten Jahrzehnte basieren auf der Entdeckung der HeLa-Zellen. Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine Frau namens Henrietta Lacks. Die Afroamerikanerin aus ärmlichen Verhältnissen starb 1951 jung an Gebärmutterhalskrebs. Zuvor wurden ihr ohne ihr Wissen Zellproben entnommen, die sich überraschenderweise vermehrten. Damit war der entscheidende Durchbruch in der Zellkulturforschung geschafft.Die prämierte Wissenschaftsjournalistin Rebecca Skloot stellt in ihrem brillant verfassten Buch wichtige Jahrzehnte der Medizingeschichte vor und wirft dabei immer wieder ethische Fragen auf. Sie erzählt die tragische Familiengeschichte der Lacks’, die von Rassismus und mangelnden Bildungschancen geprägt ist. Ihr Buch ist eine gekonnte Mischung aus Biografie, Medizingeschichte, Debattenbuch und beachtlichem Enthüllungsjournalismus.

Editionen (2)

ISBN9783641051754
VerlagIrisiana
Erscheinungsdatum17.11.10

Rezensionen & Bewertungen

51 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • buchweiser
    buchweiser

    18 Follower

    5,0

    I totally enjoyed listening to this audiobook. I am not a scientist and not into science at all.But it's important to remember that behind all great inventions and discoveries there are real people involved, whole families, sad and happy stories. I won't forget Henrietta for the rest of my life, that's for sure.

    1. Juni 2024

  • pinnsvin
    pinnsvin

    16 Follower

    5,0

    Super interessant! Spannend, Hintergründe zu den HeLa-Zellen und etwas aus dem Leben und der Familie von Henrietta Lacks zu erfahren. Wahnsinn was früher passiert ist und einfach so gemacht wurde, heute unvorstellbar. Faszinierend was Henrietta Lacks unwissend für die Wissenschaft geleistet hat, da kann man sich im Nachhinein und für die zukünftige Forschung nur bei ihr bedanken, also vielen Dank Henrietta!

    12. Apr. 2026

  • reading_ari
    reading_ari

    1 Follower

    5,0

    As both a biologist and a science communicator, this book resonated with me twofold. I am fascinated by the advances HeLa cells enabled, yet this book reminded me to reflect on the complex and often convoluted history that underlies our day-to-day experiments and scientific knowledge. The story of Henrietta Lacks almost reads like a real-world version of Dürrenmatt’s Die Physiker, where the consequences of scientific discovery are profound. Yet unlike in the novel, where the scientists are at least conscious of the potential consequences of their work, many of the scientists surrounding Henrietta’s case seem unaware of the human impact of their actions. Skloot illustrates how science is never isolated. Every scientific advance is deeply intertwined with culture, society, lived experience, and trust. It supported my belief that scientists must not only explain their work but also listen and understand where public mistrust comes from. They must acknowledge when that mistrust is justified and work to build respect, and meaningful dialogue. Even over 15 years after its release, this book remains a vital call to reflect on ethics, responsibility, and improving science communication.

    10. Jan. 2026

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Rebecca Skloot

Rebecca Skloot hat Biologie und Kreatives Schreiben studiert. Sie ist prämierte Wissenschaftsjournalistin und Bloggerin, deren Artikel unter anderem im „New York Times Magazine“, Discover Magazine“ und in „The Oprah Magazine“ veröffentlicht wurden. Als Korrespondentin hat sie für NPR's RadioLab und PBS's Nova ScienceNOW gearbeitet. Sie unterrichtet Naturwissenschaftler im kreativen Schreiben an der University of Memphis und an der University of Pittsburgh und hält zahlreiche Vorträge. "Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks“ ist ihr erstes Buch, an dem sie 10 Jahre gearbeitet hat und dem auf Anhieb der Sprung unter die Top Ten der New-York-Times-Bestellerliste gelang.

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