Blick ins Buch

Romane

Leibhaftig

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Über das Buch

Sechs Jahre nach dem Roman Medea. Stimmen legte Christa Wolf im Frühjahr 2002 wieder eine große Erzählung vor. Wie in ihrem weltweit gefeierten Text Nachdenken über Christa T. geht es auch hier um die lebensbedrohliche Krankheit einer Frau. ‚Leibhaftig‘ ist ihre namenlose Heldin einer existentiellen Krise ausgesetzt: der Riß der Zeit, der Endzeit der DDR, geht mitten durch sie hindurch. Wochenlang befindet sie sich in einem Zwischenreich von Leben und Tod und erst die Erkenntnis, daß sie „der Spur der Schmerzen“, dem Vergessen, nachgehen muß, läßt sie ins Leben zurückfinden.

Editionen (7)

ISBN9783630620640
VerlagSammlung Luchterhand
Erscheinungsdatum01.10.03
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

3 Rezensionen

3,4

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  • godelewa
    godelewa

    40 Follower

    3,5

    Ein kranker Leib in einem kranken Staat

    Christa Wolf verschränkt die schwere gesundheitliche Krise der Protagonistin mit der Krise der untergehenden DDR. Kann man weiterleben, wenn die eigenen Ideale Scheitern? Die verschiedenen Erzählperspektiven empfand ich zunächst als anstrengend bis verwirrend, auch wenn schnell klar war, dass sie den jeweiligen Zustand der Protagonistin widerspiegeln. Im Laufe der Erzählung kam ich besser rein und kann jetzt gar nicht mehr sagen, ob ich mich gewöhnt habe oder es an der zunehmenden Genesung der Protagonistin lag.

    Ein kranker Leib in einem kranken Staat

    12. Mai 2024

  • karpatenhund
    karpatenhund

    22 Follower

    3,0

    bin erst gar nicht reingekommen, aber dann hat’s richtig gehittet

    13. Juli 2025

  • 3,0

    War okay, bissi crazy und verwirrend am Anfang, aber auf eine ganz eigene Art faszinierend:)

    13. Dez. 2022

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