Blick ins Buch

Krimis

Das Schweigen des Wassers

3,6(80)
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Über das Buch

Nominiert für den GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie »Debütroman« »Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt.« Lucy Fricke Ein Toter im See. Hauptkommissar Arno Groth zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall. Mecklenburg, Anfang der Neunziger: Hauptkommissar Groth wird nach Jahren im Westen zurück in seine Heimatstadt geschickt. Als Aufbauhelfer Ost soll er Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Dabei hat er selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften, seit seine Tochter gestorben ist. Auf seinen Instinkt kann er sich allerdings noch immer verlassen. Als die Leiche des Bootsverleihers Siegmar Eck aus dem örtlichen See gefischt wird, weiß Groth, dass das kein Unfall war. Warum sollte ein guter Schwimmer wie Eck im See ertrinken? Und das kurz nachdem er Groth aufgesucht und behauptet hat, er würde verfolgt? Die Kollegen wollen den Fall zu den Akten legen, doch Groth ermittelt weiter. Und stößt dabei auf eine Spur, die ihn zu einer Kellnerin im nahegelegenen Ausflugslokal und zurück zu einem ungelösten Mordfall führt. »Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Tagesspiegel

Editionen (2)

ISBN9783608122541
VerlagTropen
Erscheinungsdatum16.03.24
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

80 Bewertungen

13 Rezensionen

3,6

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  • amandaliese
    amandaliese

    122 Follower

    3,5

    Ich habe lange gebraucht für diesen Krimi, wollte mehrfach abbrechen. Ich weiss nicht ob es die Handlung war oder der Schreibstil. Die Zeit, kurz nach der Wende. So ab der Hälfte wurde ich warm mit dem Polizisten, der aus dem Westen in seine frühere Heimat zurückkehrte. Die Personen bekamen Konturen, es formte sich ein Bild und zog mich endlich in den Bann. Ich bin froh nicht abgebrochen zu haben und werde nach weiteren Bänden ausschau halten.

    18. Jan. 2026

  • yvi_young_reads
    yvi_young_reads

    120 Follower

    3,5

    Eine Mischung aus Polizeiruf 110 und Tatort.

    Ich mag Zeitsprünge und Rückblick hier kam sie aber oft mitten drin das man erst mal nicht genau wusste was abgeht bis ein klar war das es ein Rückblick,Zeitsprung oder Perspektivwechsel ist. Vielleicht hätte es als Buch für mich besser funktioniert.

    19. Juni 2026

  • books_of_sven
    books_of_sven

    960 Follower

    2,5

    Langatmig!

    Heute mal etwas kürzer, weil…. Joooah… Ich brauchte einige Seiten, bis ich mich in den Schreibstil hineingefunden habe, danach ließ sich das Buch flüssig(er) lesen, auch wenn ich leider bis zum Schluss nicht mit dem Stil warm wurde. Auch mit den Protagonisten konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, nicht einmal mit Groth, der es nicht wirklich leicht hat. Die Spannungskurve wurde leider ziemlich niedrig gehalten, ich würde sogar sagen, dass das Buch ziemlich langatmig war und so richtig packen wollte es mich auch nicht, trotz einer wirklich tollen Grundidee. Das Ost-West-Gefälle nach der Wende wurde aber spannend beschrieben, die Fälle haben ihre interessanten Momente und das Finale konnte mich noch etwas versöhnen. Aber leider kann ich für das Buch keine Empfehlung aussprechen, es war mir einfach zu ruhig, langatmig und plätscherte mir zu sehr vor sich hin, als dass es mich wirklich unterhalten konnte. Leider!

    Langatmig!

    9. Mai 2024

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Susanne Tägder

Susanne Tägder, geboren 1968 in Heidelberg, hat in Deutschland und den USA studiert und arbeitete danach als Richterin in Karlsruhe. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Ihre literarischen Texte wurden mit dem Walter-Serner-Preis und dem Harder-Literaturpreis ausgezeichnet. Für »Das Schweigen des Wassers« erhielt Susanne Tägder den Wittwer-Thalia-Debütkrimipreis und war für den Glauser-Preis in der Sparte Debüt nominiert. Susanne Tägder ist Preisträgerin des Deutschen Krimipreises 2025 mit »Die Farbe des Schattens« (National, 3. Platz).

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