Blick ins Buch

Fantasy

The Red Winter

4,1(230)
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Über das Buch

Dark Fantasy mit Dämonen und Werwölfen – »The Witcher« meets »Das unsichtbare Leben der Addie LaRue«

Der Monsterjäger Sebastian Grave ist ein Mann vieler Talente und Geheimnisse, und war in mehr als einem Jahrhundert zuhause. Nun reist er in die abgelegene französische Provinz Gévaudan. Der dortige Baron hat Freiwillige zur Jagd auf die Bestie aufgerufen, die für das Abschlachten von Vieh und Menschen verantwortlich sein soll. Zusammen mit dem Dämon Sarmodel und dem jungen Adligen Antoine d'Ocerne macht sich Sebastian auf die Jagd. Bald zeigt sich: Die Bestie von Gévaudan ist schwerer zu fangen als gedacht - und es ist bei weitem nicht das einzige Monster, das in Frankreich sein Unwesen treibt ...

»The Red Winter« zeigt die verborgene Welt hinter unserer eigenen und erzählt die okkulte Geschichte Europas, vom kaiserlichen Rom bis zur heiligen Jeanne d'Arc und den ersten Anzeichen der Französischen Revolution.

»Charmant, eindringlich, ambitioniert und sehr unterhaltsam.« T. Kingfisher

»›The Red Winter‹ ist ein wunderschönes Gewebe aus Geschichte und Mythen. […] Dieses Buch werden Sie verschlingen.« Cassandra Khaw

»So verdammt gut. The Red Winter ist irrsinnig unterhaltsam.« Shelley Parker-Chan

„The Red Winter ist ein höllisch gutes Debüt. Ein absoluter Genuss: blutig und sündhaft köstlich. Selten war ich so zufrieden – oder so begierig nach mehr.“ Alix E. Harrow

Editionen (2)

ISBN9783596711147
VerlagFISCHER Tor
Erscheinungsdatum25.02.26
Seitenzahl576

Merkmale

6 Bewertungen

AnschaulichSpannendVielschichtigGlaubwürdigSympathischMittel

Rezensionen & Bewertungen

230 Bewertungen

66 Rezensionen

4,1

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  • melanies_books
    melanies_books

    1381 Follower

    3,5

    The Red Winter – Ein blutiges Mosaik der Mythen

    ​The Red Winter von Cameron Sullivan ist kein Buch für zwischendurch. Es ist eine düstere, atmosphärisch dunkle Reise in das Frankreich des 18. Jahrhunderts, die den Leser tief in die Wälder des Gévaudan entführt. Doch hinter der Fassade der historischen Monsterjagd verbirgt sich ein weitaus komplexeres – und manchmal sperriges – Geflecht aus Mythologie und Blut. ​Atmosphäre & Setting: Wo die Hoffnung stirbt Sullivan erschafft eine Welt, in der das Wort „schön“ keinen Platz hat. Die Atmosphäre ist düster, bedrückend und blutig: Die Brutalität der Bestie und der Welt wird ungeschönt dargestellt. Besonders faszinierend ist die Verbindung verschiedenster Elemente. Römische und heidnische Gottheiten treffen auf slawische Mythologie, garniert mit einer korrupten Kirchen und dem verfallenden Glanz des Adels. Das „Mittelalter-Feeling“ ist trotz des späteren Zeitraums allgegenwärtig und greifbar. ​Erzählstil & Struktur: Anspruchsvoll, aber kein Selbstläufer ​Man merkt schnell: Dieses Buch will erarbeitet werden. Der Schreibstil ist eigentümlich und fordernd. Das ist handwerklich interessant, verhindert jedoch, dass sich ein klassischer „Page-Turner-Effekt“ einstellt. ​Die Geschichte arbeitet mit mehreren Zeitsträngen, die theoretisch für Spannung sorgen sollen. In der Umsetzung gelingt es jedoch nicht immer, den Leser emotional bei der Stange zu halten. Ein auffälliges Beispiel ist die Einflechtung von Jeanne d’Arc – was vielleicht als interessanter historischer Twist gedacht war, wirkt leider eher wie dekoratives Beiwerk ohne echten erzählerischen Mehrwert für die Haupthandlung. ​Charaktere: Distanz trotz Potenzial ​Die Protagonisten rund um den mysteriösen Sebastian Grave bleiben seltsam fern: • ​Sebastian Grave: Ein Mann mit Jahrhunderten an Erfahrung, der dennoch schwer greifbar bleibt. • ​Jaques, Antoine: Es fällt schwer, eine echte emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen. Man beobachtet sie eher, als mit ihnen zu fühlen. • ​Der Lichtblick: Der Dämon Sarmodel. Sein köstlicher Sarkasmus lockert die bedrückende Stimmung immer wieder auf und sorgt für die nötigen Schmunzler in der Finsternis. Gerne hätte ich auch mehr zu Livia erfahren, auch sie blieb eher eine Nebengestalt die mehr Fragen aufwirft, als Antworten gegeben werden. ​Fazit: Ein gewaltiger Aufbau mit leisem Knall ​Die Geschichte ist gut erzählt und wartet mit Wendungen auf, die man so nicht kommen sieht. Wer komplexere Worldbuilding-Experimente mit eigentümlichem Setting liebt, wird hier fündig. ​ Aber: Das Ende ist leider ein großer Schwachpunkt. Nach dem intensiven und anstrengenden Weg durch den „Roten Winter“ bleibt der Abschluss unbefriedigend. Man erwartet nach diesem Aufbau schlichtweg mehr und da kommt leider nichts und es bleibt wenig zurück, außer vielen unbeantworteten Fragen. ​Bewertung: Ein atmosphärischer Brocken für Leser mit langem Atem, die sich nicht an einer distanzierten Erzählweise stören – der aber letztlich an seinen eigenen Ambitionen und einem schwachen Finale scheitert. Schade!

    The Red Winter – Ein blutiges Mosaik der Mythen

    20. Apr. 2026

  • r.e.d.2
    r.e.d.2

    750 Follower

    4,5

    𝒟𝒾ℯ 𝒮𝓉𝒾𝓂𝓂ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒲ℯ𝓈ℯ𝓃𝓈 𝓌𝒶𝓇 𝓋ℴ𝓃 𝒷𝓁𝓊𝓉𝒾ℊℯ𝓇 ℒ𝓊𝓈𝓉 ℯ𝓇𝒻𝓊̈𝓁𝓁𝓉. 𝒟𝒾ℯ ℰ𝒾𝓃ℊℯ𝓌ℯ𝒾𝒹ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒫𝒻ℯ𝓇𝒹𝓈 ℯ𝓇ℊℴ𝓈𝓈ℯ𝓃 𝓈𝒾𝒸𝒽 𝒹𝒶𝓂𝓅𝒻ℯ𝓃𝒹 𝒶𝓊𝒻 𝒹ℯ𝓂 ℬℴ𝒹ℯ𝓃. ℐ𝓃 𝒹ℯ𝓃 𝒦𝓁𝒶𝓊ℯ𝓃 𝒽𝒾ℯ𝓁𝓉 𝒹𝒶𝓈 ℳℴ𝓃𝓈𝓉𝓇𝓊𝓂 𝒹𝒶𝓈 𝓇𝒾ℯ𝓈𝒾ℊℯ ℋℯ𝓇𝓏. ℰ𝓈 𝓁𝒶̈𝒸𝒽ℯ𝓁𝓉ℯ 𝒶𝓃ℊℯ𝓈𝒾𝒸𝒽𝓉𝓈 𝓂ℯ𝒾𝓃ℯ𝓈 ℰ𝓀ℯ𝓁𝓈 𝓊𝓃𝒹 𝒷𝒾𝓈𝓈 𝓈𝒸𝒽𝓌ℯ𝒾ℊℯ𝓃𝒹 𝒽𝒾𝓃ℯ𝒾𝓃.

    𝒯𝒽ℯ ℛℯ𝒹 𝒲𝒾𝓃𝓉ℯ𝓇 „Macht ist eine hungrige Bestie“ von dem Autor Cameron Sullivan. Es sind viele Bewertungen zu diesem Buch, teilweise auch schlecht oder das Buch wurde abgebrochen 🤔, Gott sei Dank bilde ich mir Meinung selbst und habe mich vollkommen dieser Story und der hungrigen Bestie gewidmet. „The Red Winter“ beschreibt ein Welt aus dem Jahr 1485, darunter die ersten Vorzeichen der französischen Revolution, okkulte Geschehnisse in Europa und vom kaiserlichen Rom. Die Geschichte über den Monsterjäger Sebastian Grave ist sehr beeindruckend, spannend und unterhaltsam. Die dunkle Atmosphäre und das Grauen das dort lauert, ist mehr als fesselnd, brutal und blutig. Passend dazu der Sarkasmus und die hämische Ironie, was mich mehr als schmunzeln ließ. Der Schreibstil harmoniert sehr mit den Gepflogenheiten des 15ten Jahrhunderts, dadurch konnte man sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. Zusätzlich die perfekt gesetzten Fußnoten, die das ganze Geschehen noch abrunden, mehr kann man dazu nicht sagen. Für mich absolut Lesenswert, sehr unterhaltsam, daher eine herausragende Leseempfehlung meinerseits 💫

    𝒟𝒾ℯ 𝒮𝓉𝒾𝓂𝓂ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒲ℯ𝓈ℯ𝓃𝓈 𝓌𝒶𝓇 𝓋ℴ𝓃 𝒷𝓁𝓊𝓉𝒾ℊℯ𝓇 ℒ𝓊𝓈𝓉 ℯ𝓇𝒻𝓊̈𝓁𝓁𝓉. 𝒟𝒾ℯ ℰ𝒾𝓃ℊℯ𝓌ℯ𝒾𝒹ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒫𝒻ℯ𝓇𝒹𝓈 ℯ𝓇ℊℴ𝓈𝓈ℯ𝓃 𝓈𝒾𝒸𝒽 𝒹𝒶𝓂𝓅𝒻ℯ𝓃𝒹 𝒶𝓊𝒻 𝒹ℯ𝓂 ℬℴ𝒹ℯ𝓃. ℐ𝓃 𝒹ℯ𝓃 𝒦𝓁𝒶𝓊ℯ𝓃 𝒽𝒾ℯ𝓁𝓉 𝒹𝒶𝓈 ℳℴ𝓃𝓈𝓉𝓇𝓊𝓂 𝒹𝒶𝓈 𝓇𝒾ℯ𝓈𝒾ℊℯ ℋℯ𝓇𝓏. ℰ𝓈 𝓁𝒶̈𝒸𝒽ℯ𝓁𝓉ℯ 𝒶𝓃ℊℯ𝓈𝒾𝒸𝒽𝓉𝓈 𝓂ℯ𝒾𝓃ℯ𝓈 ℰ𝓀ℯ𝓁𝓈 𝓊𝓃𝒹 𝒷𝒾𝓈𝓈 𝓈𝒸𝒽𝓌ℯ𝒾ℊℯ𝓃𝒹 𝒽𝒾𝓃ℯ𝒾𝓃.

    22. März 2026

  • kawanicki
    kawanicki

    152 Follower

    4,5

    Red Winter

    Ich habe es als Hörbuch gehört, es hat mir Spaß gemacht es zu hören, die Stimme war sehr angenehm. Auch das Buch fand ich sehr gut. Das Worldbuilding hat mir gut gefallen und ich hatte keine Probleme in das Buch rein zu kommen. Anfangs habe ich keinen Zusammenhang zwischen dem Titel und dem Buch feststellen können, hat sich zum Ende hin aber geklärt. Die Protagonisten fand ich auch sehr sympathisch, ich kann das Buch nur empfehlen, es ist auch nicht das typische Fantasy Buch, sondern mal was anderes.

    3 Tage vor

3 von 66 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 173%
melanies_books
melanies_books17. Apr. 2026

Mir gefällt Sarmodel jetzt schon richtig gut 😇 er ist so schön sarkastisch

Seite 549%

1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Cameron Sullivan

Cameron Sullivan wurde in Perth, Australien, geboren. In seiner Jugend hat er sich literarisch vor allem von den Dark-Fantasy- und Horrorbestsellern der 80er Jahre ernährt und anschließend Klassische Philologie und Kreatives Schreiben an der University of Western Australia studiert. Nach langen Aufenthalten in Italien und Großbritannien kehrte er nach Australien zurück und ließ sich in Melbourne nieder. Er arbeitet als Texter und verbringt seine Wochenenden am liebsten mit einem guten Buch, neuen Kochrezepten und Spielen aller Art.

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