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Romane

Der Einfluss der Fasane

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Über das Buch

Der neue Roman der Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel: Federleicht und messerscharf

An einem frühen Morgen steht Hella Karl am Briefkasten und liest die Meldung, die sie aus der Bahn werfen wird: Der Star der Berliner Theaterszene und Gravitationszentrum der Kulturwelt hat sich das Leben genommen. Hella Karl, Feuilletonchefin einer großen Zeitung, ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen und glaubt, alles im Griff zu haben. Doch sie hat einen folgenreichen Artikel über den gefeierten Mann verfasst – und jetzt wird sie für seinen Tod verantwortlich gemacht. Ist er an sich selbst gescheitert, oder hat Hella Karl ihn in den Tod geschrieben?

»Der Einfluss der Fasane« erzählt heiter und packend von einer, die die Kontrolle verliert. Von den Erregungsdynamiken, die sich, einmal in Gang gesetzt, nicht mehr steuern lassen. Ein leichtfüßiger Roman über schwere Vorwürfe, das Ringen um Worte und über das Unheil von medialen Diskursen.

Editionen (3)

ISBN9783596707935
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum28.10.26
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

16 Rezensionen

3,0

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  • nickalala
    nickalala

    124 Follower

    4,0

    "Irgendwann werden wir unsere Worte so verschleiert haben, dass kein Mensch mehr weiß, wovon die Rede ist. Eine Technik, um genau das zu verschweigen, was sich hinter einer immer undurchdringlicheren Fassade befindet. Deshalb haben wir bald keine Berichterstattung mehr. Nur noch Propaganda." Heute noch selbstsicher, erfolgreich, mit schlafwandlerischem Taktgefühl in der politischen, journalistischen und kulturschaffenden Szene, braut sich, gleich einer großen Gewitterwolke über dem Haupt, der unvermeidliche Untergang zusammen. Ironisch, bitter, zynisch und doch auch klug, raffiniert und irgendwie tragikkomisch. Ich mochte es sehr!

    11. Apr. 2025

  • 2,5

    Ich verstehe die Intention der Geschichte, aber sprachlich war sie gar nicht mein Fall und die Protagonistin war furchtbar unsympathisch.

    16. Sept. 2025

  • myke
    myke

    49 Follower

    3,5

    Lässt mich zwiegespalten zurück

    Beileibe ein wichtiges Thema: Machtmissbrauch. Im Journalismus, in der Kulturszene. Was passiert, wenn man entweder seine macht missbraucht oder darüber aufklärt. Und was sind die Folgen? Keine der ProtagonistInnen sind mir sympathisch. Snobs, Besserwisser, High Society... Einfach nicht meine Welt. Und dennoch ist die Entwicklung in diesem Buch spannend. Und ich kann sie durch meine nicht vorhandenen Sympathien ganz anders betrachten. Ein Buch gut zu lesen, das trotz allem nachhallt.

    20. Apr. 2025

3 von 16 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 11950%
danu
danu5. März 2026

Die Beleidigungen über Heinze ließen mich schmunzeln

Autorin / Autor

Über Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lehrte am Deutschen Literaturinsitut und an der Washington University in St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. die Romane »Unter Schnee« (2001), »Tupolew 134« (2004) und »Kältere Schichten der Luft« (2007), für den sie mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet wurde. 2021 erhielt sie den Deutschen Buchpreis für ihren Roman »Blaue Frau«. Im März 2025 erschien ihr jüngster Roman »Der Einfluss der Fasane«. Außerdem veröffentlichte sie Essays und Reiseerzählungen über Schweden und Brandenburg. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u. a. Joan Didion, Monika Fagerholm, Lucia Berlin und Virginia Woolf. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam. (www.antjestrubel.de)

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