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Der Untergang der Wager und das Schicksal der Besatzungsmitglieder mit eindrücklichen Worten erzählt
David Grann hat mit einem enormen Rechercheaufwand den Untergang der Wager beschrieben. Um 1740 sticht sie mit weiteren Schiffen unter britischer Flagge in See, mit der Absicht eine spanische Galeone anzugreifen, die unsagbare Reichtümer geladen hat. Dazu musste Südamerika am Kap Horn umsegelt werden, was aufgrund der Unkenntnis von Untiefen, aber vor allem wegen unberechenbarer Witterungsbedingungen ein waghalsiges Unterfangen war. Von Beginn an steht die Mission der Wager unter keinem guten Stern. Die zwangsrekrutierten Männer sind oft in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und die Abfahrt verzögert sich, so dass die Witterungsbedingungen auf der Südhalbkugel immer schlechter werden. Letztlich wird die Wager am Ende der Welt Schiffbruch erleiden und ein unmenschlicher Überlebenskampf beginnt, der von Tod, Leid und Meuterei begleitet wird. David Grann beschreibt mit großer Präzision von den Bedingungen auf der Wager, von den Krankheiten, die an Bord herrschten und den Herausforderungen, denen sich die Besatzung ausgesetzt sah. Er stützt sich dabei auf Tagebucheinträge der Besatzungsmitglieder und Bücher, die im Nachgang veröffentlicht wurden. Durch seine Recherchen erlebt man das Elend, spürt Hunger und Kälte, ist schockiert über das Verhalten der Menschen und kann manche Entscheidungen vielleicht auch nachvollziehen. Ich habe durch dieses Buch so viel gelernt, bspw. wie viele Begriffe aus der Seefahrt in unseren täglichen Sprachgebrauch übergegangen sind, von kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Spaniern und Briten. Sehr eindrücklich sind auch seine Schilderungen zum Verhalten gegenüber den Natives, der Arroganz mit denen ihnen trotz der eigenen aussichtslosen Situation begegnet wurde. Ein facettenreichen Buch, dass ich sehr empfehlen kann.

23. Apr. 2026
Der Untergang der Wager und das Schicksal der Besatzungsmitglieder mit eindrücklichen Worten erzählt
David Grann hat mit einem enormen Rechercheaufwand den Untergang der Wager beschrieben. Um 1740 sticht sie mit weiteren Schiffen unter britischer Flagge in See, mit der Absicht eine spanische Galeone anzugreifen, die unsagbare Reichtümer geladen hat. Dazu musste Südamerika am Kap Horn umsegelt werden, was aufgrund der Unkenntnis von Untiefen, aber vor allem wegen unberechenbarer Witterungsbedingungen ein waghalsiges Unterfangen war. Von Beginn an steht die Mission der Wager unter keinem guten Stern. Die zwangsrekrutierten Männer sind oft in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und die Abfahrt verzögert sich, so dass die Witterungsbedingungen auf der Südhalbkugel immer schlechter werden. Letztlich wird die Wager am Ende der Welt Schiffbruch erleiden und ein unmenschlicher Überlebenskampf beginnt, der von Tod, Leid und Meuterei begleitet wird. David Grann beschreibt mit großer Präzision von den Bedingungen auf der Wager, von den Krankheiten, die an Bord herrschten und den Herausforderungen, denen sich die Besatzung ausgesetzt sah. Er stützt sich dabei auf Tagebucheinträge der Besatzungsmitglieder und Bücher, die im Nachgang veröffentlicht wurden. Durch seine Recherchen erlebt man das Elend, spürt Hunger und Kälte, ist schockiert über das Verhalten der Menschen und kann manche Entscheidungen vielleicht auch nachvollziehen. Ich habe durch dieses Buch so viel gelernt, bspw. wie viele Begriffe aus der Seefahrt in unseren täglichen Sprachgebrauch übergegangen sind, von kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Spaniern und Briten. Sehr eindrücklich sind auch seine Schilderungen zum Verhalten gegenüber den Natives, der Arroganz mit denen ihnen trotz der eigenen aussichtslosen Situation begegnet wurde. Ein facettenreichen Buch, dass ich sehr empfehlen kann.
23. Apr. 2026









