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Interessant
9. März 2024
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9. März 2024
Blick ins Buch
Ein aufwühlender Bericht über "Die Kinder vom Bahnhof Zoo" im digitalen Zeitalter.
Nach ersten Drogenerfahrungen rutscht Josh in die Drogenszene im Internet ab. Er vernetzt sich mit anderen Konsumenten, bestellt immer krassere Substanzen, erhöht die Dosis - und stürzt immer mehr ab. Online lernt er auch die heroinabhängige Leyla kennen. Sie tauschen sich über ihr Leben mit dem Rausch aus. Anders als Josh bewältigt sie ihren Alltag und schafft ihr Abi. Und während beide glauben, die Drogen im Griff zu haben, verlieren sie immer mehr: ihre Freiheit, ihre Gesundheit, Freunde und Familie - und Josh auch sein Leben.
Schonungslos und hochaktuell: Die Investigativ-Journalistin Isabell Beer erzählt die Geschichte zweier Jugendlicher, die beim Experimentieren mit Drogen die Kontrolle verlieren. Ein Buch, das wehtut, weil es hinschaut. Eine Geschichte, die nicht mystifiziert und verklärt, sondern mit Hilfsangeboten und Offenheit einen Ausstieg aufzeigt.
74 Bewertungen
14 Rezensionen
4,0
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9. März 2024
9. März 2024

2 Follower
Die Geschichten von Leyla und Josh veranschaulichen wie sich das Verständnis und die Beschaffung von Drogen durch das Internet gewandelt hat und auch wie sich der Umgang wandeln muss, um die unvermeidliche Verbreitung sicherer zu machen. Auch das auf Leyla‘s Privatsphäre geachtet wird zeigt, wie man es damals bei Detlef ( Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) hätte tun sollen. Es ist auch schön das man die Süchtigen nicht so verurteilt und auch zeigt das nicht jeder der einst etwas konsumiert hat sofort abhängig wird. Mit der richtigen Lehrkraft könnte das vielen Schüler*innen vor einer Abhängigkeit schützen, während „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ inzwischen noch mehr zu romantisiert werden scheint, als es eh schon immer der Fall war, denn einige der heutigen Kinder können diese damalige Realität nicht mehr so greifen.
9. Juni 2024
Die Geschichten von Leyla und Josh veranschaulichen wie sich das Verständnis und die Beschaffung von Drogen durch das Internet gewandelt hat und auch wie sich der Umgang wandeln muss, um die unvermeidliche Verbreitung sicherer zu machen. Auch das auf Leyla‘s Privatsphäre geachtet wird zeigt, wie man es damals bei Detlef ( Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) hätte tun sollen. Es ist auch schön das man die Süchtigen nicht so verurteilt und auch zeigt das nicht jeder der einst etwas konsumiert hat sofort abhängig wird. Mit der richtigen Lehrkraft könnte das vielen Schüler*innen vor einer Abhängigkeit schützen, während „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ inzwischen noch mehr zu romantisiert werden scheint, als es eh schon immer der Fall war, denn einige der heutigen Kinder können diese damalige Realität nicht mehr so greifen.
9. Juni 2024

37 Follower
Altersempfehlung meiner Meinung nach ab zwölf Jahren. Das Buch ,,Bis einer stirb. Von Isabel Beer erzählte die wahre Geschichte von Leyla und Josh. Zwei Drogenabhängigen, die in der Drogenszene des Internets leben. Es geht um ihre Erfahrungen, Verherrlichung, Verluste und Aufklärung, um die positiven Seiten der Drogen, wie gute Noten in der Schule und in schlechten wie der Tod, der für die beiden Protagonisten zum Alltag wird. Es lässt sich sehr leicht lesen, da viel umgangssprachlich zitiert wird. Im Buch gibt die Autorin wieder, was ihr innerhalb des Interviews erzählt wird oder was sie online bei den Recherchen alles nachlesen konnte. Es gab Momente, wo ich schockiert war, mich geh, ekelt habe oder mich nur gefragt habe, warum? Das Buch der Jugendlichen die Augen öffnen, spricht Konsumenten direkt an und klärt diejenigen auf, die Drogenwelt nicht verstehen. Oft wird allgemein von der Sucht gesprochen, dann ist es egal, wonach man süchtig ist. Der Punkt es, wenn man es ist, braucht man Hilfe. Ich werde das Buch behalten, es definitiv ein zweites Mal lesen und mit Leuten teilen, die ebenfalls in einer Sucht feststecken. Es ist ein absolutes fünf Sterne Buch.
2. Okt. 2023
Altersempfehlung meiner Meinung nach ab zwölf Jahren. Das Buch ,,Bis einer stirb. Von Isabel Beer erzählte die wahre Geschichte von Leyla und Josh. Zwei Drogenabhängigen, die in der Drogenszene des Internets leben. Es geht um ihre Erfahrungen, Verherrlichung, Verluste und Aufklärung, um die positiven Seiten der Drogen, wie gute Noten in der Schule und in schlechten wie der Tod, der für die beiden Protagonisten zum Alltag wird. Es lässt sich sehr leicht lesen, da viel umgangssprachlich zitiert wird. Im Buch gibt die Autorin wieder, was ihr innerhalb des Interviews erzählt wird oder was sie online bei den Recherchen alles nachlesen konnte. Es gab Momente, wo ich schockiert war, mich geh, ekelt habe oder mich nur gefragt habe, warum? Das Buch der Jugendlichen die Augen öffnen, spricht Konsumenten direkt an und klärt diejenigen auf, die Drogenwelt nicht verstehen. Oft wird allgemein von der Sucht gesprochen, dann ist es egal, wonach man süchtig ist. Der Punkt es, wenn man es ist, braucht man Hilfe. Ich werde das Buch behalten, es definitiv ein zweites Mal lesen und mit Leuten teilen, die ebenfalls in einer Sucht feststecken. Es ist ein absolutes fünf Sterne Buch.
2. Okt. 2023
3 von 14 Rezensionen
Autorin / Autor
Isabell Beer, geboren 1994, arbeitet als Journalistin für funk, das junge Angebot von ARD und ZDF und schreibt freiberuflich für unterschiedliche Medien. Für eine Undercover-Recherche wurde sie für den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Investigation nominiert. "Bis einer stirbt – Drogenszene Internet" ist ihr erstes Buch. Für die zugrundeliegende ZEIT-Recherche erhielt sie den Otto-Brenner-Newcomerpreis 2019.
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