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Romane

Wir töten Stella / Das fünfte Jahr

3,6(33)
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Über das Buch

Die beiden Meisternovellen der berühmten österreichischen Schriftstellerin

Editionen (2)

ISBN9783548603315
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum01.04.03
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • 4,5

    Marlen Haushofer konnte mich auch mit diesen beiden Novellen absolut begeistern! Sie besticht durch eine scharfe Beobachtungsgabe sowie ihre klare Sprache, mit der sie die inneren Zustände ihrer Protagonistinnen hervorragend beschreibt. Wer „Die Wand “ mochte, wird mit Sicherheit auch von diesem Buch sehr angetan sein.

    30. Sept. 2025

  • norinka
    norinka

    171 Follower

    2,5

    Tragisch und direkt erzählt.

    Ein gutes Buch, aber mit „DieWand“ überhaupt nicht zu vergleichen ist.

    4. Sept. 2023

  • jules_ii
    jules_ii

    7 Follower

    5,0

    Eine eiskalte, feministische Sezierung des patriarchalen Familiensystems

    In „Wir töten Stella“ schweigt die Hausfrau Anna aus Abhängigkeit zur Grausamkeit ihres Mannes und wird so zur Komplizin der Unterdrückung – sie opfert die junge Stella, um die bürgerliche Fassade zu wahren. „Das fünfte Jahr“ zeigt die bittere Vorgeschichte: Am Beispiel der vierjährigen Marili wird subtil seziert, wie Mädchen von klein auf lernen, sich den unsichtbaren Grenzen der Männerwelt anzupassen.Ein messerscharfes, schmerzhaft zeitloses Plädoyer gegen das lähmende Schweigen weiblicher Ohnmacht.

    11. Juni 2026

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 2926%
jeanette1
jeanette127. Okt. 2025

Ich bin bisher unglaublich fasziniert von dem Buch! Bereits auf der ersten Seite ist klar, dass die Autorin viel mit Symbolen arbeitet. Der Vogel ist wohl das offensichtlichste Symbol. Er kann viele Bedeutungen haben, ich gehe mal davon aus, dass er eine Verkörperung der menschlichen Sehnsucht, sich von irdischen Problemen zu lösen darstellt. Und sein grüngraues Gefieder den Übergang von Hoffnung zur Ernüchterung zeigt. Auf jeder Seite findet mal Symbole, dessen Bedeutung ich mithilfe des Internets heraus finde. Die Linde, die Farben, der Garten,… Immer wieder zeigt die Autorin wie sehr die Protagonistin der Realität entfliehen will! Sogar als Stella italienisch lernen möchte in die Protagonistin im Kopf die Ansicht vertritt, dass Kirgisisch besser passen würde, ist es ein innerer Seitenhieb darauf, dass Stella gezwungen ist wie eine Nomadin zu leben. Ich bin begeistert und brauche auch unglaublich lange für dieses Buch, weil ich jede Symbolik sehen und verstehen will! Wem geht es vielleicht ähnlich?

Seite 4036%

1 Kommentar verdeckt

Seite 6054%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Marlen Haushofer

Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. Sie zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Sie starb 1970 in Wien.

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